Casio QV-2300UX

Bereits Casios erste Digitalkamera, die QV-10, hatte eine gegenüber dem Kamerakorpus verdrehbare Objektiveinheit. Dieser Bauform blieb Casio noch erstaunlich lange treu – wie übrigens auch Nikon. Die QV-2300UX ist eine 2-Megapixel-Kamera aus dem Jahr 2000. Wie viele andere Modelle aus dieser Zeit ist sie rundum aus mattsilbernem Plastik. Nur die Rückwand mit dem Bildschirm ist schwarz.

Betrachtet man nur die Bedienelemente, würde man die QV-2300UX für eine typische Einsteigerkamera halten. Im Menü versteckt findet man dann jedoch auch fortgeschrittene Einstellungen. Nicht gut gelöst ist, dass der Blitz beim Einschalten aufgeladen wird, und die Kamera solange noch nicht reagiert – wenn sie längere Zeit aus war, kann das viele Sekunden dauern. Die meisten Schnappschüsse dürften dann bereits lange die Flucht ergriffen haben.

Etwas kurios wirkt an der Kamera der der mächtige Objektivtubus, der das Gehäuse seitlich sogar noch ein Stück auszubeulen scheint. Beim Einschalten erweist sich dieser als reine Kulisse, weil das eigentliche Objektiv im Vergleich fast schon lächerlich dünn aussieht. Das ist allerdings keine reine Design-Spielerei. Mit der QV-2800UX gab es nämlich eine weitgehend baugleiche Kamera, deren 8-fach-Zoom allerdings den verfügbaren Bauraum wirklich ausfüllte.

Die Casio QV-2300UX war Mitte des Jahres 2000 Nachfolgerin der damals bereits knapp zwei Jahre alten 1,3-Megapixelkamera QV-7000SX. Ein Jahr später wurde sie durch die QV-2400UX abgelöst.

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