Früher war alles besser – Pentax analog

Avatar of Ralf JannkeRalf Jannke - 18. März 2019 - Wissen, Sammeln

Beim (ewigen) Aufräumen gefunden

Die Mechaniker, die so eine vollmechanische Pentax Spotmatic nicht nur zerlegen, sondern auch reparieren und wieder komplett zusammensetzen konnten, dürften ihren Kaffeekonsum unter Kontrolle gehabt haben. Für ruhige Hände ;-)

Aber da war doch was! Pentax! Nach dem Flop mit dem defekten 2,8-4/35-70 mm Sigma auf der 6 Megapixel Pentax *ist D L2 geht die Pentax dieses Jahr wieder mit. Zusammen mit einem einwandfrei funktionierenden 5 Euro 1,7/50 mm Rikenon (Ricoh) vom Flohmarkt. Da ist echte Hand- und Kopf- und Fussarbeit angesagt: Manuelles Fokussieren und die starre Brennweite, die auf der Pentax zur 75 mm Brennweite wird. Eine gerne angenommenen Herausforderung.

Mehr Pentax?

Wer Zeit und Lust hat und nicht zu weit fahren muss: Für 5 Euro Eintritt gibt es am 24. März von 11.00 bis 16.00 Uhr auf der Fotobörse Gladbeck in der Mathias-Jakobs-Stadthalle neben einem großen Angebot an gebrauchtem überwiegend analogem Fotogerät auch eine Ausstellung über 100 Jahre Pentax.

Zum Foto oben

Das sind Dimensionen! Die gigantische einäugige Spiegelreflexkamera Pentax 6x7 für Mittelformatrollfilm, die der Kamerabezeichnung nach 6 x 7 cm Negative aufnimmt. Bestückt mit dem massiven Holzgriff, dem 3,5/55 mm (ca. 27 mm @KB) und einer Polaroidsofortbildfimrückwand. Vorgestellt wurde die Pentax 6x7 1969. Als extremen Gegensatz die 2011 präsentierte Pentax Q. Die vermutlich kleinste spiegellose Systemkamera der Welt. Ausgerüstet mit einem 1/2,3 Zoll 6,2 x 4,6 mm Sensor, der 12 Megapixel auflöst. Montiert ist das winzige SMC PENTAX 1:5.6 3.2mm FISH-EYE. Ein sehr spezielles und durchaus tückisches Objektiv. Man sollte meinen, beim Fisheye ist auch ohne großen Fokussieren von Nahbereich bis Unendlich alles scharf. Das Objektiv muss sorgfältig manuell mit Hilfe von Fokus-Peaking fokussiert werden, nur dann gibt es auch scharfe Fotos!

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