Mein zweiter und letzter APS Film in der VECTIS S-1
Nach dem Beitrag "Minolta VECTIS S-1 Analog-SLR für APS-Film" jetzt das Finale
Nachdem der erste Film für ISO 200 ziemlich körnig war — Resultat der Überlagerung — wurde der zweite Film konsequent um +1 EV überbelichtet, was dann ISO 100 entspricht.
Es hat durchaus etwas verbessert. Wunder hatte ich eh keine erwartet. Es war auch nicht von so großer Bedeutung, denn das war definitiv mein letzter APS-Film, den ich belichtet habe! Die noch verfügbaren Filme werden völlig übeteuert zu Wucherpreisen angeboten. Manchmal mit dem Hinweis: "Im Tief-/Kühlschrank gelagert." Wer das glaubt … Und es ändert auch nichts am 10-/20-jährigen Alter der Filme!
Zum Thema "Alte, überlagerte Negativfilme" gab es diese Beiträge:
- Konica C35 AF von 1977 UPDATE in Farbe
- Kodak START 1075Z und Vivitar 300Z ZOOM, zwei analoge Sucherkameras – oder: Der große Griff ins Klo :-(
- SAMSUNG FiNO 21C Happy Analog-Trashing
Von Erfolg gekrönt, was den Einsatz von FRISCHEM Farb- und Schwarzweissfilm angeht, waren diese Einsätze:
Qualitäts- und sonstiger Eindruck
Nur schnell zur MINOLTA V LENS 25-150 mm 1:4.5(22)-6.3: Sehr gute Abbildungsqualität!
Damit ist von meiner Seite alles zum Thema APS-Film allgemein und der Minolta VECTIS S-1 im Besonderen gesagt – fast.
Mich würde interessieren, wie hoch wohl der Anteil an verwackelten Fotos war, die mit der VECTIS S-1 aufgenommen wurden, Mit ISO 200 oder beim letzten Film wie ISO 100 belichtet, gingen die Belichtungszeiten bei den längeren Brennweiten, die am Brennweitenende nur f/5,6 oder gar f/6,3 besitzen, schnell in die Verwacklung, wenn mit ISO 100 auch mal mit Blende f/8 f/11 fotografiert werden sollte/musste, um mehr Schärfentiefe zu gewinnen. Bei der DSLR oder DSLM werden einfach ISO 400/800 gewählt, und das Problem ist gelöst. Das schafft jede System-Digitalkamera ohne zuviel digitalem Korn, Rauschen. Ganz unabhängig ob Kamera oder Objektiv "Antiwackel" bieten.
Bei der VECTIS S-1 wäre dann Filmwechsel zwingend gewesen. Was immerhin möglich war, denn die S-1 "merkte" sich ja, wieviel Aufnahmen auf einem Film belichtet sind, um beim erneuten Filmwechsel wieder an die richtige Stelle vorzuspulen, um nichts doppelt zu belichten!
Analog-Nachtrag
Nach der positiven Fotografie-Erfahrung mit der ZEISS IKON CONTAFLEX Alpha mit dem Pantar 1:4 f=30 mm Vorsatzobjektiv auf frischen Kodak 200 Farbnegativfilm und der Katastrophe, die in der Kodak START 1075Z und Vivitar 300Z ZOOM steckenden Kodak Farbnegativfilme zu belichten ist es klar, wie es weitergeht — mit Analog: Nie wieder noch in jahrzehntealten Kameras steckendeFilme, lose abgelaufene Filme unbekannten Datums, unbekannter Lagerung.
So eben noch gutgegangen war es bei Befüllung der Konica C35 AF mit AGFACOLOR XRG 200 Ablaufdatum 12/2006 und 2025 mit der analogen SAMSUNG FiNO 21C, wo ein vermutlich nicht ganz so alter Kodak 200 belichte wurde. Beide Filme kamen wenigstens etwas gegen Umwelteinflüsse geschützt aus ihren dicht schließenden Behältern! Auch beim für diesen Beitrag notwendigen seit 2011 nicht mehr produzierten Kodak APS-ERLEBNIS ALLROUND 200 — ja der heißt wirklich so — kam Film mit Ablaufdatum 6/2005 zum Einsatz. Dem man nach Entwicklung und Digitalisierung das Alter, Korn (!) ansah, die aber noch zu retten waren! Den zweiten Kodak APS gleichen Ablaufdatums habe ich hiermit "verschossen". Damit ist bei mir mit APS-Film definitiv Schluss!
Frischen Kleinbildfilm in Farbe oder SW weiter gern!
Das trifft auch auf ein weiteres, kommendes Projekt zu. Pocketfilm wurde neu aufgelegt und ist frisch unter anderem auch als SW Variante zu haben. Den ich dann selbst verarbeiten kann! Dazu benötige ich für die vorhandenen Entwicklungsdosen nur eine Spule für den 110er Film.
Diesen Sommer geht es damit los!
Ralf Jannke, Mai 2026
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| Autor: | Ralf Jannke |
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| Erstellt: | 6.05.2026 |












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