Zuwachs in der Trash-Family… Oder: Ein bisschen Masochismus

Am Ende des Beitrags: „(Mein Fast-) Finale der Konsumerdigitalkameraklasse“ gibt es den Abschnitt „Trash-Festival 2019“. Und dazu dieses Foto, das eine "Schatzkiste" zeigt, die mit „erlesenen Kostbarkeiten“ des Digitalkamerabaus gefüllt ist ;-) Mit diesen "Meilensteinen des Digitalkamerabaus" fotografierend loszuziehen, grenzt schon an Masochismus…

Schatzkiste ;-)

Auch wenn in der Kiste kein Platz mehr ist,

die unter diesem Absatz gezeigte "Digital Camera" musste noch dazu. Ja, die Kamera heißt wirklich so, einfach nur so… Das war die einzige Bezeichnung, die auf dem Kameraboden zu finden war.

Digital Camera

Zum Glück muss ich mit diesem Wunderwerk der Digitaltechnik nicht fotografieren... Die Kamera lässt sich einschalten, sie nimmt auch Fotos auf, und sie hat einen USB-Anschluss. Sie wird aber nicht als Laufwerk erkannt. Um an die Bilder zu kommen, wird offensichtlich eine Software benötigt. Die ich nicht bereit bin im Internet zu suchen. Wie sollte man bei der Kamerabezeichnung "Digital Camera" auch etwas finden. Aber in die Trash-Family nehme ich die "Digital Camera" gerne auf.

Und doch gab es einen – vergeblichen – Versuch an die Bilder dieser "Digital Camera" zu kommen.

Oben abgebildet mein alter und ehemals Windows XP EeePC, auf dem ein Ubuntu-Linux gegen ein Linux Mint 18.1 Serena ausgetauscht wurde. Die Idee kam von unserem Leser Jürgen H., der auf diese Weise an die Bilder seiner Aiptek-Kamera kam, die – ein vergleichbares Modell – oben neben dem EeePc liegt. Noch nicht per USB-Kabel verbunden. Die AIPTEK Smart MegaCam  mit dem Kabel mit dem Mac verbunden passiert – nichts. Ganz anders der EeePC mit Linux Mint 18.1 Serena. Dort wird die Smart MegaCam als Laufwerk erkannt, womit an die Fotos zu kommen ist. Was allerdings recht "sperrig" ist, aber es funktioniert.

Linux Mint 18.1 Serena Oberfläche auf dem EeePC

Um es vorwegzunehmen, die oben gezeigte "Digital Kamera" wurde auch von dieser Rechner-/Betriebssystemkombination nicht erkannt. Es war mir aber den Versuch wert. Auch als Tip für den "Dachkammer- oder Kellerfund", auf dem möglicherweise noch historische Familienfotos liegen. Wer denn in Smartphonezeiten daran Interesse hat. Heute ist es doch so, dass bei Defekt oder fehlender Datensicherung die Fotos des alten Smartphones unwiederbringlich verloren sind. Jetzt wachsen Generationen heran, von denen es in Zukunft eben keine (Kinder-) Fotos mehr gibt. Wer denn Wert auf so etwas legt…

Ansonsten tummeln sich noch einige funktionierende Gerätschaften in meinem Trash-Koffer, von denen ich die eine oder andere Kamera bereits und in nächster Zukunft ganz nach Lust und Laune probieren werde. Die auffällig rote und blaue Kamera aus der "Schatzkiste" ist bereits abgearbeitet. Der Praxisbericht ist fertig und kommt in Kürze. Dazu sind weitere "Kostbarkeiten" ausgesucht ;-)

Ralf Jannke, Juni 2019

 

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