Panasonic Lumix DMC-LC20

Es wurde mal wieder Zeit für eine Panasonic. Wenn das Smartphone dieser Kameraklasse nicht schon längst den Garaus gemacht hätte, könnte man die elegante Lumix DMC-LC20 immer noch als „Ladies Cam“ („Damen-Kamera“) bezeichnen. Aber diese Zeiten sind vorbei. Außerdem ist die Lumix nicht selfie-fähig ;-) 

Dennoch gefällt die 2 Megapixelkamera mit ihrem lt. Aufdruck LEICA DC VARIO ELMARIT 1:2,8-4,6/5,4-16,2 ASPH 3-fach Zoom, das einem 35-105 mm Kleinbildobjektiv entspricht. Wollen wir annehmen, dass Leitz das Objektiv wenigstens gerechnet, wenn auch sicher nicht selbst produziert hat...

Die 2002 vorgestellte Panasonic Lumix DMC-LC20 ist 99 x 66 x 40 mm groß und wiegt 250 g.

Der 1/2,7" 5,4 x 4,0 mm CCD-Sensor löst maximal 1.600 x 1.200 Pixel = 2 MP auf und hat eine Empfindlichkeit von ISO 100, 200 und 400 oder ISO-Automatik. Gespeichert werden die Fotos als komprimierte JPEG in zwei Qualitätsstufen auf SD-Karte. Videos mit Ton sind mit maximal 320 x 240 Pixel und 30 B/s Frequenz und maximal 20 s Aufnahmedauer möglich. Speicherformat ist MOV. Das Objektiv wurde oben schon gewürdigt. Entfernungseinstellung über Motivautomatik: „Blümchen“ für Makro, „Berge“ für Unendlich oder einfacher Autofokus (AF-S).

Das Motiv kann wahlweise über einen simplem optischen Sucher oder per Liveview auf dem 1,5" TFT LCD Monitor mit 110.000 Bildpunkten erfasst werden. Über den TFT werden auch die Menüeinstellungen vorgenommen. Die Belichtung wird mittenbetont, integral gemessen und ausschließlich per Programmautomatik gesteuert. Dazu gesellt sich noch die Möglichkeit die Motivautomatik Nachtporträt anzuwählen. Im Bereich +/- 2 EV kann die Belichtung in 1/4 EV Schritten korrigiert werden. Die Belichtungszeiten liegen zwischen 1 und 1/1000 s. Der Selbstauslöser bieten Vorlaufzeiten von 2 oder 10 s. Serienaufnahmen sind in höchster Auflösung mit 5 B/s möglich. Der eingebaute Blitz reicht maximal 2,4 m weit und bietet die üblichen Funktionen: an/aus, Automatik, Langzeitsynchronisation und Rote-Augen-Reduktion. Weißabgleich automatisch oder manuell sowie mit den Voreinstellungen Wolken, Sonne, Leuchtstofflampe, Glühlampenlicht. Die Lumix wird mit zwei 1,5/1,2 V Batterien oder Akkus der Größe AA mit Energie versorgt.

Englische Bedienungsanleitung für die Panasonic Lumix DMC-LC20

Ralf Jannke

Ich seh' rot: Mit der Panasonic Lumix DMC-LC20, Sommer 2016

Rot ist und bleibt Signalfarbe. Und was sollte ich machen? Die großvolumigen Ami-Monster zogen in dieser "gefährlichen" Lackierung am stärksten in den Bann ;-) Aus energetischen Gesichtspunkten sind diese Autos heute ein absolutes Unding. Auf meine Frage an einen ehemaligen Nachbarn, der sich für solche Autos interessierte, meinte der auf meine Anmerkung: "Na, so an die 20 l/100 km dürften diese Autos doch schlucken..." nur trocken: "Nein, nicht 20 l/100 km, es können auch 30 l/100 km sein..." OK, besonders in Schweden sind das absolute Liebhaberfarzeuge. Und bei maximal 110 Km/h auf der Autobahn und 90 km/h auf Landstraßen dürfte der Verbrauch für die Treffen und Ralleys noch stemmbar sein. Mit einem rohen Ei unter dem Gaspedal ;-)

Für diese nicht eingeplante Fotogelegenheit wäre eine (jede?) andere Kamera wahrscheinlich geeigneter gewesen. Aber Drücken gilt nicht. Also das nehmen, was der 1.600 x 1.200 Pixel Sensor der Panasonic Lumix DMC-LC 20 an Auflösung und Farb-/Kontrastwiedergabe hergibt. Direkt auf -0,5 bis -1 EV belichtungskorrigiert, musste trotzdem noch ordentlich nachgearbeitet werden. Als Hürde erwies sich auch die fast senkrecht stehende Sonne, die denkbar schlechteste Fototageszeit. Und die Familie im Nacken ;-) "Jetzt komm endlich!" ;-)

Als Kontrastprogramm musste auf der Rückfahrt dann noch beim Biobauern eingekehrt werden, wo die Milch für 1,65 Euro pro Liter selbst abgefüllt werden darf... Und bei diesem Motiv konnte ich es wie beim Ford Pickup von oben mal wieder nicht lassen mit den Vintage-/Retro-Filtern von Pixlr-o-matic rumzuspielen.

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