Olympus Camedia C-2000 Zoom

     

Im Mai 1999 und den Monaten danach brachten diverse Hersteller die ersten Kompaktkameras mit 2 Megapixeln auf den Markt. Die bekannteste dürfte Nikons Coolpix 950 sein. Von Olympus hätte man in dieser Riege eigentlich einen Nachfolger des Spiegelreflexmodells C-1400 erwartet. Insofern war die komplett neu entwickelte C-2000 Z eine Überraschung: Eine Oberklasse-Kompaktkamera in gediegenem Design und einem sehr lichtstarken Dreifach-Zoom-Objektiv.

Die Bedienung hatte Olympus für die angepeilte Zielgruppe ambitionierter Amateurfotografen optimiert, die Einstellmöglichkeiten dabei deutlich erweitert. Neben der Programmautomatik kann man auch mit Zeit- oder Blendenpriorität halbautomatisch belichten. Der Umgang mit den wenigen Tasten und dem Steuerkreuz ist schnell gelernt, allerdings muss man auch für häufig benötigte Funktionen wie z.B. den Wechsel des Blitzmodus das Menü aufrufen.

Einen Blitzschuh gibt es nicht, dafür aber einen Anschluss seitlich, um einen externen Blitz per Kabel anzusteuern. Den Blitz selbst konnte man dann über eine am Stativgewinde angeschraubte Metallschiene neben der Kamera befestigen.

Die C-2000 Z war ein rundum solides und gut ausgestattetes Paket. Im Vergleich mit der Nikon Coolpix 950 fehlt ihr vor allem die Schwenkmechanik. Wer darauf verzichten konnte oder das konventionellere Design der Olympus bevorzugte, konnte für umgerechnet etwa 100 Euro weniger eine hinsichtlich der Bildqualität ebenbürtige Kamera bekommen. Entsprechend zählte die C-2000 Z zu den meistverkauften Bridge-Kameras ihrer Zeit.

Was die Bezeichung angeht, war sich Olympus übrigens offenbar selbst nicht ganz sicher. Vorn auf der Kamera steht C-2000 Z, auf dem Typenschild unten jedoch C-2000 ZOOM.

Kommentar von rainerwu:
"... eine wirklich brauchbare Digitale. Saubere Farben, gute Schärfe, gut druckbare Bilder."

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