Olympus Camedia C-2100 Ultra Zoom

       

Die C-2100 Ultra Zoom erinnert in Form und Größe an die ein Jahr zuvor auf den Markt gekommene C-2500L. Im Gegensatz zu dieser ist sie aber keine Spiegelreflexkamera und muss auch mit einer etwas geringeren Auflösung und einem deutlich kleineren Sensor auskommen. Dem gegenüber stand aber der mit ca. 700 Euro nur halb so hohe Preis und das damals sehr außergewöhnliche, lichtstarke und optisch stabilisierte 10-fach-Zoomobjektiv. Dieses ist mit „Olympus Lens“ beschriftet, wurde aber in Wirklichkeit von Canon gefertigt und zugeliefert.

Mit dieser Optik war die C-2100 die erste Ultra-Zoom-Kamera von Olympus. Sie ist ausgezeichnet ausgestattet mit allen relevanten Einstelloptionen, einem digitalen Sucher, ausklappbarem Blitz und Videomodus. Einzig einen Blitzschuh könnte ein ambitionierter Fotograf vermissen.

Ein halbes Jahr nach der Markteinführung der C-2100 brachte Olympus die E-100RS auf den Markt, die auf den ersten Blick eine schwarz eingefärbte C-2100 mit Gummierung am Objektiv zu sein scheint. Die Auflösung wurde allerdings auf 1,5 Megapixel reduziert und der Preis mehr als verdoppelt. Des Rätsels Lösung liegt in der Serienbildrate. Die E-100RS schafft satte 15 Bilder pro Sekunde und war dadurch viele Jahre lang einzigartig auf dem Markt.

In der Praxis war die C-2100 eine extrem flexible Familien- und Reisekamera. Über den gesamten Brennweitenbereich liefert sie scharfe Aufnahmen mit guter Belichtung und Farbwiedergabe.

Nach zwei Jahren wurde die C-2100 durch das Modell C-720 Ultra Zoom abgelöst. Bei fast unverändertem Preis hatte diese nun 3 Megapixel und dafür nur noch achtfachen Zoombereich und keinen Stabilisator mehr. Dafür fiel diese Kamera deutlich weniger voluminös aus.

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