Olympus Camedia C-725 Ultra Zoom

Wiederauferstehung

Die C-725 Ultra Zoom ist ein Beispiel dafür, wie einst hochpreisige Modelle manchmal ein oder zwei Jahre später als Einstiegskamera erneut auf den Markt kommen. In diesem Fall hieß der Vorfahr C-720 Ultra Zoom und kostete Mitte 2002 etwa 650 Euro. Obwohl sie bereits 2003 mit der C-740 Ultra Zoom einen Nachfolger bekommen hatte, brachte Olympus 2004 die C-720 unter dem Namen C-725 nochmal heraus. Die Änderungen sind minimal: Die Griffapplikation auf der Frontseite ist nun silberfarben anstelle von schwarz und als Speicher werden nicht mehr die veralteten SmartMedia-Karten verwendet, sondern xD-Picture-Cards.

Die Bildauflösung blieb bei - für die Verhältnisse von 2004 - eher bescheidenen 3 Megapixeln. Dafür kostete die Kamera nur noch gut 300 ?. Für ein Modell mit achtfachem Zoom war das ein respektabler Preis.

Das Objektiv sorgt für ordentliche Bildschärfe, sein Antrieb ist jedoch sehr gemächlich. Das wirkt sich beim Zoomen aus, sorgt aber auch für eine hohe Einschaltverzögerung von rund fünf Sekunden bis zum ersten Bild. Der Blitz ist klappbar und dadurch beim Transport gut geschützt. In ausgeklapptem Zustand ragt er jedoch nur minimal über den Kamerakorpus hinaus, was bei der Vermeidung rotgeblitzer Augen kaum einen Effekt haben dürfte. Die Klappmechanik kann nur manuell betätigt werden, so dass die Kamera nicht automatisch entscheiden kann, den Blitz zuzuschalten. Das zeigt sie dann jedoch im Display unmissverständlich an.

Ungewöhnlich, aber bei einer Superzoom-Kamera verständlich ist der optische Sucher. Man blickt hier nämlich auf einen kleinen, leider ziemlich niedrig aufgelösten Bildschirm. Da die Anzeige direkt vom Sensor kommt, gibt er exakt das aufzunehmende Bild wieder - ohne Parallaxefehler oder einen abweichenden Bildausschnitt.

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