Nikon D2Hs

     

Nachdem Canon mit der EOS 1D 2002 den langjährigen Standard in der Sport- und Reportagefotografie vorgelegt hatte, brauchte Nikon noch ein Jahr, um 2003 die D2H und 2005 die verbesserte D2Hs vorzustellen. Das Gehäuse ist für professionellen Dauereinsatz ausgelegt, alle Öffnungen sind gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. Gespeichert wird auf CompactFlash-Karte – meine größte CF mit 32 GB Volumen wird problemlos akzeptiert. 

Als Bildsensor arbeitet Nikons selbst entwickelter 4 MP Sensor in 15 x 23 mm APS-C-Größe, bedeutet Cropfaktor/Brennweitenverlängerung von 1,5. Im Serienbildmodus schafft die D2Hs 8 Bilder pro Sekunde über 40 RAW-/NEF-Bilder oder 50 JPEGs in Folge. Als Sensorempfindlichkeiten stehen ISO 200 - 1600 und mit den Erweiterungen HI-1 (ISO 3200) und HI-2 (ISO 6400) zur Verfügung.

Das Li-ion Battery Pack EN-EL4a wird außerhalb der Kamera geladen. Dazu wird das Batterie-Pack auf die Ladestation Quick Charger MH-21 geschoben, das den Akku auch kalibrieren kann, was im Menü der D2Hs unter Akkudiagnose neben dem Kapazitätszustand angezeigt wird, wenn es nötig ist.

Info zu Reparaturen

Die bezieht sich auf die D2H, nicht die D2Hs, ist aber wichtig zu wissen, wenn man sich für eine D2H/s interessiert. 

Während es mit einem Firmwareupdate möglich ist, aus einer Nikon D70 fast eine D70s oder aus der D2X fast eine D2Xs zu machen, würde das bei der Nikon D2H mit einem Firmwareupdate prinzipiell auch funktionieren. Aber: D2H-Gehäuse mit Seriennummern bis #2040xxx sollen große Probleme mit dem Verschluss und dem Belichtungs-Modul gehabt haben. Was seinerzeit unter die Garantie fiel und kostenlos ausgetauscht wurde. Mit ziemlicher Sicherheit gibt es heute nur noch wenige bis im schlimmsten Fall gar keine Ersatzteile für die D2H mehr. D2H-Gehäuse, bei denen Verschluss und Modul ausgetauscht wurden, sollen im Stativgewinde eine grüne Markierung tragen. Da lohnt sich ein Update um aus der D2H fast eine D2Hs zu machen…

1 Besucher von digicammuseum.de hat/hatte diese Kamera.
Alle benutzen sie immer noch.

Sie besitzen dieses Modell oder hatten es früher einmal? Bitte beantworten Sie ein paar kurze Fragen dazu!

Wozu diese Umfrage? / Datenschutz

Frage 1/4:

Woher haben Sie die Kamera bekommen?

Neu gekauft (Erstbesitzer)
Gebraucht gekauft / bekommen
Als Sammelstück gekauft / bekommen

Frage 2/4:

Benutzen Sie die Kamera heute noch?

Ja, laufend
Ja, gelegentlich
Nein
Habe sie nie benutzt

Frage 3/4:

Was ist aus der Kamera geworden?

Habe sie noch
Habe sie verkauft
Habe sie verschenkt
Habe sie weggeworfen

Wie viele Jahre haben Sie die Kamera ca. benutzt? Jahre

Frage 4/4:

In welchem Zustand ist die Kamera bzw. in welchem Zustand war sie am Ende?

Voll funktionsfähig
Etwas lädiert, aber man konnte sie noch benutzen
Defekt durch Sturz / Sand / Wasserschaden
Objektivfehler (fährt nicht mehr aus oder ein / klemmt / stellt nicht mehr scharf)
Bildschirm defekt/gebrochen
Sensorfehler (Bildstörungen oder nur schwarze Bilder)
Geht nicht mehr an
Andere Fehler

Extrafrage

digicammuseum.de sucht zum Ausbau und zur Optimierung der Sammlung laufend historische Digitalkameras. Möchten Sie die Kamera abgeben? Dann schicken Sie mir einfach eine Mail. Ich melde mich kurzfristig.

Kommentare

Wollen Sie noch etwas mitteilen? Haben Sie Anmerkungen zu diesem Modell oder zu der Beschreibung auf dieser Webseite?

Name / Pseudonym:


Wenn Sie uns eine Frage stellen oder eine Kamera anbieten möchten, senden Sie bitte eine Mail an info@digicammuseum.de

Wozu diese Umfrage?

Ich möchte herausfinden, wie lange Digitalkameras im Einsatz sind, warum sie ersetzt werden und wie häufig die gängigsten Defektarten vorkommen. Als Sammler ist es natürlich auch wichtig zu wissen, zu welchen Prozentsätzen Kameras verkauft werden, in der Schublade liegen oder im Müll landen. Alle Angaben werden anonym erfasst. Das Resultat als statistische Auswertung finden Sie hier.

Datenschutz: Wenn Sie einen Kommentar schreiben, geben Sie bitte keine personenbezogenen Daten an. Wenn Sie gerne eine Antwort von mir hätten, senden Sie bitte eine Mail an info@digicammuseum.de. Um die versehentliche Mehrfachabsendung der Umfrage zu verhindern, wird die IP-Adresse als Hashwert gespeichert. Daraus ist kein Personenbezug ableitbar.

Kommentare werden geprüft und gegebenenfalls auf dieser Seite veröffentlicht. Das gilt aber nur, wenn der Kommentar eine sinnvolle Ergänzung ist. Werbliche Kommentare werden grundsätzlich nicht veröffentlicht.