Nikon D90

       

Nikon-Klassifizierungen

Seit Anlogzeiten waren/sind Profi Nikon-Gehäuse einstellig: F (die F1 war von Canon), F2, F3, F4, F5 und F6. Digital D1 bis D6 in verschiedenen Untervarianten, zum Beispiel Dx, D2Hs, D4s... Je höher die Zweistelligkeit, desto "semi-semi-professioneller" das Modell. Alles unter der Nikon D70 ist unterste Einsteigerklasse. Die dreistelligen DSLRs sind eigentlich nicht mehr "nur" semi-professionell. Die D300/s war mindestens Zweitgehäuse für Profis, die Vollformat D700 kannibalisierte angeblich die D3. Die D500 wird als "kleine" D5 bezeichnet. Alles, was vierstellig mit 3xxx ist, ist Einsteigerklasse. D5xxx und D7xxx liegen deutlich höher.

Und die D90?

Nur 10 Punkte unter der Dreistelligkeit liegt die 2008 vorgestellte D90. Im Vergleich zur D80, der „Baby-D200“  löst die D90 mit 12 MP nicht nur höher auf, die D90 kann durchaus als Baby-D300s bezeichnet werden. Und sie bietet und kann etwas, wo die D80/D200 nicht mithalten kann. Die D90 ist Nikons erste DSLR mit Liveview UND Video. Immerhin im Format 1.280 x 720 Pixel HD, allerdings ohne Autofokus. 

Verglichen mit der D80 ist die D90 in allen Dingen überlegen. Die Sensorempfindlichkeit liegt zwischen ISO 200 und 3200, erweiterbar auf ISO 100, 125, 160 und ISO 4000, 5000 und 6400. Statt 3 B/s schafft die D90 4,5 B/s. Der 3" (7,6 cm) Monitor löst 920.000 Bildpunkte auf. Der D90 Autofokus „packt“ besser zu als der der Nikon D200/D80. Nikon D80 und D90 teilen sich den Batteriegriff MB-D80 für eine lange Kameralaufzeit und damit habe ich einen zweiten Auslöser für Hochformataufnahmen.

So ist die D90 auch heute noch ein interessantes Angebot für anspruchsvollere und sparsame Hobbyisten. Die D90 liefert auch heute noch knackscharfe und gut belichtete Aufnahmen mit kraftvollen Farben. Sie ist eine Fotografiermaschine ohne viel Schnickschnack und damit auch mehr als ein Jahrzehnt nach ihrem Erscheinen noch eine gute Empfehlung für jeden, der einen sehr preiswerten Einstieg in die DSLR-Fotografie sucht.

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