Kodak DC4800

Einstellungssache

Mit der DC 4800 versuchte sich Kodak an einem eher puristischen Gehäusedesign. Der Erfolg schient eher durchwachsen gewesen zu sein, zumindest gab es keinen Nachfolger mehr, der so aussah. Auffällig ist der große, feststehende Objektivtubus, aus dem beim Einschalten das Objektiv in nochmals etwa gleicher Länge herausfährt. Trotz der damit insgesamt ziemlich imposanten Gehäusetiefe bringt es das Objektiv nur auf einen Zoombereich von 28 bis 85 mm, wenn man ihn auf Kleinbildformat umrechnet.

Ziemlich einzigartig bei einer Digitalkamera ist das Moduswahlrad, mit dem man neben der Programmautomatik auch drei feste Blendenwerte einstellen kann. Ein weiteres, kleines, und ziemlich fummelig zu bedienendes Rädchen erlaubt die Verstellung der Belichtungskorrektur. Damit sind zwei Parameter, für die man bei fast allen anderen Kameras das Menü bemühen muss, direkt einstellbar.

Ansonsten verhält sich die Kamera so, wie man es von einer hochwertigen Kompakten aus dem Jahr 2000 verlangen kann. Preislich war die Kamera in einer Liga mit Canon G1 und Olympus C3000 positioniert, was recht ambitioniert war.

Kommentar von anonym:
"Die Kamera wurde in 2000 von einem Hamburger Mac-Händler im Bundle mit einer Photoshop Vollversion angeboten, wobei eins davon sozusagen kostenlose Zugabe war. (Wie ich später erfuhr, war dies Angebot ein teurer Fehler des Vertriebs.) Ich hab's gekauft und mit der Kamera immerhin eine komplette Print-Newsletter-Reihe für einen meiner damaligen Kunden realisiert - wobei es gut war, dass Photoshop dazugehörte..."

Kommentar von Werner Link:
"Schwachpunkt dieser Kamera ist Akku. Kurze Laufzeit die schnell immer kürzer wird."

Kommentar von Stefan Steib:
"Ich habe damit einige wirklich gute Fotos gemacht."

Kommentar von ac-hi:
"Alle paar Jahre fällt mir die Kamera wieder in die Hände. Braucht man nur einschalten und kann weiter fotografieren. Gerade noch mal einige gute Bilder gemacht, 3 Jahre nach dem letzten Versuch."

Kommentar von Pasqual:
"Zu ihrer Zeit eine sehr gute Kamera und macht auch heute noch keine schlechte Figur. Bei schlechteren Lichtverhältnissen zeigt sich jedoch, dass sich im Bereich Digitalkameras etwas getan hat. Die DC4800 war damals schon der Beweis, dass Megapixel nicht die entscheidende Größe für eine gute Digicam sind. Viele Bilder, die ich von 3 auf 12 MP hochgerechnet habe wirken besser als das was manche heutige 12MP Kamera ausspuckt. Ihr größtes Manke war das bei ISO400 auch für damalige Verhältnisse hohe Bildrauschen. Eingesetzt wird sie von mir heute nicht mehr; sie bekommt ihr Gnadenbrot. In den letzten fast 20 Jahren hat sich doch einiges getan."

Kommentar von typopit:
"Habe inzwischen drei Stück davon, wegen der Bedienfreundlichkeit und einer besonderen Eigenart. Man kann damit während des Belichtens zoomen. Aber alle Kameras haben einen Sensor bzw. Softwarefehler. Bin immer auf der Suche nach funktionierenden Exemplaren."

Kommentar von Foto4800:
"Die erste Kamera konnte nach etwa 6ooo Fotos nicht mehr scharf stellen. die zweite, gebraucht, starb beim Firmwareupdate. die Dritte verabschiedete sich im Mai 2021 mit einem Knall! Kurzschluss im Ersatzakku von einem drittanbieter. Kamera offenbar auch hinüber."

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