Kodak DCS 200

       

Die Kodak DCS 200 war die zweite digitale Spiegelreflexkamera auf dem Markt. Gegenüber der ein Jahr früher erschienenen DCS 100 war sie ein großer Fortschritt, da sie erstmalig das Konzept einer „Digitalrückwand“ umsetzte. Die Basis war eine weitgehend unmodifizierte Nikon N8008s SLR. An dieser hatte man nur die Rückwand entfernt.

Kodak hatte eine kompakte Elektronikeinheit entwickelt, die mit einer Schraube am Stativgewinde der Kamera befestigt ist. Der größte Teil davon bildet eine Verlängerung des Kameragehäuses nach unten. Sie ersetzt jedoch auch die Kamerarückwand. Anstelle des Films wird dadurch ein Bildsensor fixiert und die Kontakte der Kamera zur Verbindung mit einer Rückwand mit Datumsanzeige dienen nun der Steuerung des Digitalteils.

Durch den Digitalteil wird die Kamera fast doppelt so hoch und auch erheblich schwerer. Dafür entfiel die Elektronikeinheit zum Umhängen, die man bei der DCS 100 noch benötigte. Die Stromversorgung ist jedoch noch zweigeteilt: Man muss sowohl im Digitalteil als auch in der Kamera Batterien einlegen.

Als Datenspeicher hat das Modell DCS 200ci eine fest eingebaute Festplatte, die über die SCSI-Schnittstelle ausgelesen werden kann. Für den stationären Betrieb gab es die Variante DCS 200c, bei der auf die Festplatte verzichtet wurde.

Einige Jahre lang war Kodak mit solchermaßen digital veredelten Analogkameras aus bestem Hause sehr erfolgreich. Dann kamen Canon und Nikon mit selbst entwickelten Digitalkameras auf den Markt, die gegenüber den Kodak-Modellen aus einem Guss erschienen. Dies beendete die Vorherrschaft von Kodak in kürzester Zeit.

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Ja, laufend
Ja, gelegentlich
Nein
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Frage 3/4:

Was ist aus der Kamera geworden?

Habe sie noch
Habe sie verkauft
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Habe sie weggeworfen

Wie viele Jahre haben Sie die Kamera ca. benutzt? Jahre

Frage 4/4:

In welchem Zustand ist die Kamera bzw. in welchem Zustand war sie am Ende?

Voll funktionsfähig
Etwas lädiert, aber man konnte sie noch benutzen
Defekt durch Sturz / Sand / Wasserschaden
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