Minolta Dimage X

Zum Zeitpunkt ihrer Markteinführung war die Dimage X eine kleine Sensation: Eine Kompaktkamera mit komplett innenliegendem Dreifach-Zoom bei einer Gehäusedicke von gerade einmal zwei Zentimetern galt zuvor als beinahe unmöglich. Minolta behalf sich mit einem Trick: Das Objektiv steckt senkrecht im Gehäuse, der Sensor liegt quasi auf dem Gehäuseboden und schaut nach oben. Der Blick wird dann kurz vor dem oberen Gehäuserand durch ein Prisma nach vorn umgelekt.

Die Konstruktion hat zur Folge, dass die Objektivöffnung in der Gehäuseecke sitzt, was zunächst sehr ungewöhnlich aussieht. Man erkennt erst auf den zweiten Blick, dass man eine Kamera vor sich hat.

Abgesehen von der Objektivkonstruktion ist die Dimage X eine typische Vertreterin der Edel-Kompaktkameras. Dazu gehören auch stark reduzierte Bedienelemente und der Verzicht auf manuelle Einstellmöglichkeiten.

Leider wirkt sich die gefaltete Objektivkonstruktion scheinbar auf die Bildqualität aus. Die nur 2 Megapixel großen Bilder wirken leicht unscharf und leiden bei mittleren Brennweiten unter Vignettierung, d.h. die Bildhelligkeit nimmt zum Rand hin ab.

Kommentar von Ciderman:
"War die erste kleine Kamera die wirklich in die Hosentasche passte mit 3x opt. Zoom. Bilder qualitaet war ganz ordentlich, Bedienung war auch recht gut auch wenn die Tasten etwas klein und fummlig waren. Der Bildschirm war wirklich Briefmarkengroesse...Allerdings hat der gekuppelte optische Sucher das weitgehend wettgemacht. Das Periskopobjektiv mit motorisiertem Schutzschieber war wirklich clever. Das Ding tut noch, allerdings ist die Zoom-Taste halbtot."

Kommentar von Werner Birk:
"Ein feiner, kleiner Foto"

Kommentar von Rosita Kallrath:
"Die Kamera habe ich anfangs viel genutzt, leider hat der Aku schlapp gemacht und 2x habe ich einen Ersatzaku gekauft, aber die waren beide sehr schnell hin. Schade."

Kommentar von anonym:
"Sie funktioniert noch, obwohl sie einmal heftig auf eine Ecke (unten vorne) gefallen ist. Leider halten die Akkus nur noch für 2 - 4 Bilder. Ich versuche mal einen Akku neu zu kaufen in der Hoffnung, daß der etwas länger hält als die anderen."

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Ja, gelegentlich
Nein
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Frage 3/4:

Was ist aus der Kamera geworden?

Habe sie noch
Habe sie verkauft
Habe sie verschenkt
Habe sie weggeworfen

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Frage 4/4:

In welchem Zustand ist die Kamera bzw. in welchem Zustand war sie am Ende?

Voll funktionsfähig
Etwas lädiert, aber man konnte sie noch benutzen
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Bildschirm defekt/gebrochen
Sensorfehler (Bildstörungen oder nur schwarze Bilder)
Geht nicht mehr an
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Ich möchte herausfinden, wie lange Digitalkameras im Einsatz sind, warum sie ersetzt werden und wie häufig die gängigsten Defektarten vorkommen. Als Sammler ist es natürlich auch wichtig zu wissen, zu welchen Prozentsätzen Kameras verkauft werden, in der Schublade liegen oder im Müll landen. Alle Angaben werden anonym erfasst. Das Resultat als statistische Auswertung finden Sie hier.

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