Minolta Dimage Z1

Mit der Dimage Z1 begründete Minolta eine ganze Familie von Superzoom-Kameras. Allen gemein ist das ziemlich spacige Design, bei dem Objektivtubus und Batteriefach durch einen relativ schmalen Steg verbunden scheinen. Die Z1 kontrastiert den mattsilbernen Korpus der Kamera mit chromglänzenden Tasten und einem ebensolchen Ring um den Objektivtubus. In der Summe ist das ein bisschen viel.

Das 10-fach-Zoomobjektiv ist eine Eigenentwicklung von Minolta und zeichnet sich durch eine über den gesamten Brennweitenbereich hohe Blendenöffnung und eine generell gute Abbildungsleistung aus. Der riesige Brennweitenbereich bei kompaktem Gehäuse bedingt allerdings auch einen sehr kleinen Bildsensor mit den bekannten Nachteilen hinsichtlich des Rauschverhaltens bei schlechteren Lichtverhältnissen.

Die Kamera reagiert recht flott, sowohl beim Ein- und Ausschalten als auch beim Autofokus und der Bildspeicherung. Videos können in VGA-Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet werden, wobei der Autofokus kontinuierlich nachgezogen wird. In leiser Umgebung sind die Fokussiergeräusche in der Aufnahme deutlich zu hören. Die Zoomfunktion ist während der Aufnahme leider deaktiviert.

Eine ungewöhnliche Lösung hat sich Minolta für den Sucher ausgedacht. Mit einem Schalter kann man zwischen dem Display und dem Sucher hin und her schalten. Im Suchermodus wird das Displayfenster abgedeckt und das Bild des Displays über eine Optik in den Sucher eingeblendet. Dadurch entfällt das zweite Display für den Sucher.

Die Dimage Z1 wollte eine Kamera für verschiedene Zielgruppen sein: Für Reisende, die eine Urlaubs-Schnappschuss-Kamera mit großem Zoom brauchen ebenso wie für Ungeübte, bei denen die Kamera beim Druck auf den Auslöser ein gutes Bild machen soll aber auch für Fortgeschrittene, die eine möglichst weitreichende Kontrolle über Fokus und Belichtung brauchen. Das ist weitgehend gelungen.

Kommentar von CoRo:
"Wir nutzen diese Kamera wenn wir mit "kleinem" Gepäck reisen wollen. Sie macht noch einwandfreie Bilder und ist im Handling wesentlich einfacher und schneller als unsere "große" Digital-Spiegelreflex von Olympus."

Kommentar von hurrgar:
"Super Lichtstark für die Zeit und den Preis. Leider konnte ich nicht mehr auf "Sucher" umschalten. (damals kannte ich micht noch nicht aus....)"

Kommentar von STEVIEMY:
"Meine alten Aufnahmen von "Früher" sind nach heutigen Maßstäben immer noch gut. Dank manueller Einstellungen und des Zooms ist sie immer noch in Gebrauch."

Kommentar von Arnd:
"Habe die Minolta Z1 vor 10 Tagen in einem Flohmarktladen für 10.- Eu. gefunden . Läuft 1A! Habe als Anwender und Sammler meine Freude daran"

Kommentar von asdf:
"Kamera befindet sich in Marokko und wird dort fleissig verwendet. Erst seit dort auch Smartphones Einzug halten, wird sie wohl nicht mehr so oft verwendet."

Kommentar von Minolta-Fan62:
"Als ich die Z1 damals für 257 Euro gekauft habe war ich von dem 10-fach Zoom begeistert. Auch die einfache Bedienung für einen Laien wie mich war und ist perfekt! Inzwischen habe ich bei E-Bay noch eine zweite voll funktionsfähige Z1 für kleines Geld erworben.. Bei beiden Z1-Kameras ist der Zoom-Motor etwas laut und zäh. Frage: Kann man da etwas Schmieren oder reinigen. Hab noch keine zerlegt. - Anmerkung von Boris: Bridge-Kameras zu zerlegen ist erfahrungsgemäß ziemlich heftig, weil die Kameras extrem verbaut sind. Ich würde die Finger davon lassen."

Kommentar von Whopper:
"Für damalige Verhältnisse ein gute Kamera. Mir war nur nicht klar, dass die Sensorgröße für bestimmte Bilder eine Rolle spielt, sodass ich später doch eine DSLR kaufte."

30 Besucher von digicammuseum.de haben/hatten diese Kamera.
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87% der Kameras funktionieren noch einwandfrei.

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Ja, gelegentlich
Nein
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Frage 3/4:

Was ist aus der Kamera geworden?

Habe sie noch
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Habe sie weggeworfen

Wie viele Jahre haben Sie die Kamera ca. benutzt? Jahre

Frage 4/4:

In welchem Zustand ist die Kamera bzw. in welchem Zustand war sie am Ende?

Voll funktionsfähig
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