Kodak EasyShare DX3600

Eine Digitalkamera für Oma

Mit den Easyshare-Modellen versuchte Kodak - ähnlich wie Hewlett Packard mit dem Photosmart-System - Einstiegshürden bei jenen Kunden abzubauen, die zwar gerne digital fotografieren möchten, aber über keine gesteigerte Technikaffinität verfügen und daher auf eine möglichst einfache Bedienung Wert legen.

Als besonders problematischen Arbeitsschritt hat Kodak dabei die Übertragung der Bilder zum Computer identifiziert und genau hier setzt das Easyshare-System an. Eine Dockingstation wird permanent mit Computer und Stromnetz verbunden. Die Kamera kann jederzeit oben aufgesetzt werden. Sofern die Kamera mit einem Akku von Kodak ausgestattet ist, wird dieser nun geladen. Bei eingeschaltetem Computer genügt nun ein Druck auf die Taste an der Dockingstation, und die Übertragung der Bilder beginnt.

Hier kommt die zweite Komponente des Easyshare-Systems zum Tragen: Die PC-Software ist sehr einsteigerfreundlich und vereinfacht neben dem Download auch gängige Bildmanipulationen und die Verwaltung der Bilder.

Easyshare-Pioniere

Die beiden ersten Kameras der Easyshare-Familie waren die DX3500 mit Festbrennweiten-Objektiv und die weitgehend baugleiche, aber mit einem Zweifach-Zoom ausgestattete DX3600. Beide Modelle haben einen 2,2 Megapixel-Sensor im eher ungewöhnlichen 3:2-Format.

Hinsichtlich der Bildqualität liegt der Schwerpunkt eindeutig bei der narrensicheren Bedienung. In den meisten Situationen zaubert die DX3600 ordentlich belichtete und scharfe Bilder auf die Speicherkarte. Für den typischen Kunden einer derartigen Kamera sind die Aufnahmen absolut ausreichend. Drucke oder Belichtungen in gängigen Fotoformaten führen zu Ergebnissen, die mit den meisten analogen Kompaktkameras locker mithalten können. Verglichen mit anderen Kameras der 2-Megapixel-Klasse liegt die Bildqualität in der oberen Mittelklasse und ist damit für eine eher günstige Markenkamera angemessen.

Beispielbilder

Krempelmarkt Mannheim, 14.06.2008
Krempelmarkt Mannheim, 14.06.2008
Krempelmarkt Mannheim, 14.06.2008

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