Kodak EasyShare DX6490

     

Mit der DX6490 wagte Kodak im Jahr 2003 den Einstieg in den damals stark wachsenden Markt der Superzoom-Kameras. In dem gedrungenen, aber insgesamt sehr kompakten Gehäuse steckt ein Zehnfach-Zoom-Objektiv, das Kodak von Schneider Kreuznach zugekauft hatte. Zusammen mit dem 4 Megapixel auflösenden Sensor hatte Kodak ein konkurrenzfähiges Paket zusammengestellt.

Die Kamera orientiert sich in Sachen Handhabung eher an Einsteigern, stellt aber auch halbautomatische und manuelle Belichtungsprogramme bereit. Hübsch gelungen ist das halbtransparente Moduswahlrad auf der Rückseite, auf dem die gewählte Funktion aufleuchtet. In der Mitte des Rades wurde sogar noch ein kleiner Joystick als Vierwegewippe integriert. Durch diese Verdichtung der Bedienelemente sieht die Kamera sehr aufgeräumt aus, obwohl für die wichtigsten Funktionen eigene Tasten fast ohne Doppelbelegungen existieren.

Oberhalb des Objektivs ist bei der DX6490 ein Fenster mit mehreren optischen Bauteilen zu sehen. Ein Teil davon gehört zur Entfernungsmessung, die ähnlich wie bei einer Spiegelreflexkamera erfolgt. Das dient aber nur einer Grobeinstellung, die genaue Entfernung wird anschließend über eine konventionelle Kontrastmessung per Sensor ermittelt. Mit einer Fokussierungszeit von ca. 1 Sekunde war die DX6490 nicht bedeutend schneller als der Mitbewerb, dafür in kritischen Situationen oft deutlich zielsicherer.

Leider bietet die Kamera kein unkomprimiertes Speicherformat für die Bilder, was umso schwerer wiegt, als man den Kompressionsfaktor der jpg-Dateien nicht einstellen kann und Kodak die Bilder sehr stark komprimiert. Zusätzlich fallen der Bildoptimierung in der Kamera einige Details zum Opfer, so dass die Bildresultate etwas an Schärfe vermissen lassen.

Kommentar von Willi2802:
"Für eine Kamera mit nur 4 Megapixel macht diese Kamera hervorragende Bilder. Die Schärfe kann sich sehen lassen. Viele sich in meiner Sammlung befindende Kameras machen trotz besserer technischer Daten schlechtere Bilder."

Kommentar von md0703:
"Ich bin von der Kamera voll überzeugt und kann sagen sie macht gute Fotos. Ich pflege sie und sie sieht aus wie neu. Bei richtiger manueller Einstellung kann man gute Astrofotos machen was ich nicht für möglich hielt."

Kommentar von Bienzle:
"Die Kamera war beim Einschalten etwas behäbig, macht aber gute Bilder. Eines Tages rannte mitten in Bangkok eine durchgebrannter Elefant an mir vorbei, bis die Kamera bereit war, war das Tier nicht mehr zu sehen. Um die Ecke war das Geschäft des Nikon Haupthändlers Thailand. Dort kaufte ich mir umgehend die Nikon D50, eine andere Welt im Gegensatz zur Kodak Kamera."

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Habe sie noch
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Habe sie weggeworfen

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Frage 4/4:

In welchem Zustand ist die Kamera bzw. in welchem Zustand war sie am Ende?

Voll funktionsfähig
Etwas lädiert, aber man konnte sie noch benutzen
Defekt durch Sturz / Sand / Wasserschaden
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Bildschirm defekt/gebrochen
Sensorfehler (Bildstörungen oder nur schwarze Bilder)
Geht nicht mehr an
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