Canon Ixus 1000HS

Geburtstagskamera

Mit der Ixus 1000HS beging Canon den 10. Geburtstag der Digital-Ixus-Familie. Die Zahl 10 taucht daher gleich an zwei Stellen in den technischen Daten auf: Der Bildsensor hat 10 Megapixel und das Objektiv einen zehnfachen Zoombereich. Vergleicht man die Kamera mit der originalen Digital Ixus, ist das Gehäuse etwa gleich hoch, etwas breiter aber dafür deutlich weniger dick.

Knick in der Optik

Wie bekommt man ein 10x-Zoom-Objektiv mit (in Teleposition) über 6 cm Brennweite in ein nur 2 cm dickes Kameragehäuse? Die Ingenieure bei Canon haben diese Herausforderung ungewöhnlich gelöst. Der Objektivtubus beansprucht in eingefahrenem Zustand die gesamte Tiefe der Kamera - für die Fokussieroptik, den Bildstabilisator und den Sensor war da kein Platz mehr. Dafür gibt es eine Umlenkoptik, die das einfallende Bild um 90 Grad zur Seite umlenkt und die erst nach dem Ausfahren des Objektivtubus von der Seite hinter diesen geschoben wird. Die Linseneinheit zur Fokussierung und Bildstabilisierung und der Sensor liegen quer in der Kamera.

Die aufwendige Mechanik wirkt recht robust, macht die Kamera aber beim Ein- und Ausschalten ziemlich langsam. Fast 4 Sekunden bis zum ersten Bild sind zu viel.

Abgesehen davon ist die Kamera wie von der Ixus-Familie gewohnt sehr kompakt und sieht durch die Metalloberflächen hochwertig aus. Die Front ist mittelgrau-metallic lackiert, die Rückseite ist naturbelassen alufarbig. Die abgeschrägten Gehäuseecken sind ein Bruch mit dem ursprünglich sehr puristischen Design der Ixus-Modelle und damit sicherlich nicht jedermanns Sache. Mit den wenigen Bedienelementen, der dadurch etwas menülastigen Bedienung und der Reduktion auf Automatikfunktionen bleibt die Kamera ebenfalls dem Konzept der anderen Ixus-Modelle treu. Einzig das starke Reisezoom gab es zuvor in dieser Form noch nicht.

Ein Pluspunkt der Ixus 1000HS ist der Videomodus - Wie es sich für eine Kamera aus dem Jahr 2011 gehört in Full HD. Der Zoom bleibt auch beim Filmen bedienbar und der Stabilisator wirkt natürlich auch bei Videos. Töne werden in Stereo aufgezeichnet, allerdings liegen die beiden Mikrofone keine zwei Zentimeter voneinander entfernt auf der Kamerafront.

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