Mattel Monster High Videorecorder 38048

       

Monster High ist ein Franchise des Spielwarenherstellers Mattel. Das Hauptprodukt sind Plastikpuppen in Größe und Machart der ebenfalls von Mattel stammenden Barbie. Allerdings hat die Serie einen Bezug zu Schauergeschichten und Horrorfilmen. Die Figuren werden als verniedlichte Nachfahren klassischer Vorbilder (Medusa, Frankensteins Monster) dargestellt und tragen entsprechende Accessoires. Die Zielgruppe sind kleine Mädchen zwischen 6 und 10 Jahren.

Mattel lizensiert „Monster High“ auch an andere Hersteller, die daraufhin Produkte mit entsprechendem Dekor, den Charakteren und dem Logo veröffentlichen dürfen. Einer der Lizenznehmer war zumindest im Zeitraum 2011 bis 2016 die amerikanische Firma Sakar, die auch Produkte unter rund 40 anderen Markennamen verkauft. Im Bereich Digitalkameras sind das beispielsweise Polaroid und Vivitar. Sakar produziert überwiegend Elektrokleingeräte. Ein Teil ist für Kinder wie z.B. Funkgeräte, Spielzeugdrohnen, Kopfhörer und Musikabspieler, der Rest sind z.B. Rasierer, Föns, IP-Kameras, Ferngläser, Digitalkameras und Zubehör.

Die Monster High-Kamera gab es baugleich auch als „Hello Kitty“-Kamera und trägt auf der Unterseite und in den EXIF-Daten der Fotos auch den Namen der zu Sakar gehörenden Marke Vivitar.

Technisch handelt es sich um eine Fixfokus-Kamera fester Brennweite. Der Haupteinsatzzweck scheinen Videofilme in VGA-Auflösung zu sein, zumindest startet die Kamera beim Einschalten immer in den Videomodus. Im Fotomodus kann man Auflösungen bis 5 Megapixel auswählen, wobei hier jenseits der nativen 1,5-Megapixel-Auflösung interpoliert wird. Lustig ist, dass das einbelichtete Datum offenbar in der nativen Auflösung eingefügt und danach schlecht mitskaliert wird.

Anstelle eines Blitzes ist eine helle LED eingebaut, die auch beim Filmen für zusätzliches Licht sorgt. Das ist nicht das einzige Feature, das an ein Smartphone erinnert. Das ganze Gerät hat eine ähnliche Grundfläche, ist allerdings wegen der AA-Batterien deutlich dicker.

Auf der Rückseite befinden sich Bedienelemente, die denen einer einfachen Kompaktkamera entsprechen. Ungewöhnlich ist nur, dass der Auslöser in der Mitte des Steuerkreuzes sitzt. Der Bildschirm ist relativ klein, lässt sich aber um 180 Grad nach vorn klappen, so dass man mit der Kamera auch Selfies machen kann.

Außer dem Karodekor und Monster High-Logos auf Vorder- und Rückseite der Kamera erinnert nur noch der Startbildschirm an das Franchise. Ansonsten handelt es sich um eine ganz gewöhnliche Einfachstkamera. Und die ist nicht einmal besonders kindgerecht, was die Bedienung angeht. Das Menü basiert zwar auf Symbolen, die Auswahloptionen sind aber als Text zu sehen. Die Auflösung des Bildschirms ist zudem so gering, dass mancher Text und manches Symbol zum Ratespiel verkommen. Drollig ist auch, dass die Kamera zwar auf Deutsch eingestellt werden kann, die Zeichencodierung aber nicht zum verwendeten Zeichensatz passt. Umlaute werden daher als lustige Sonderzeichen angezeigt.

Ein einzigartiges Feature ist der USB-Anschluss. Der befindet sich nämlich in Form eines herausfahrbaren USB-Steckers im Gehäuse. Die Frage ist nur, was man damit dann anfängt. Die Kamera so an einem PC anzuschließen dürfte wegen des Eigengewichts der Kamera dazu führen, dass entweder der Stecker kaputtgeht oder die USB-Buchse herausbricht. Da wird also doch ein Kabel benötigt in Form einer USB-Verlängerung. An einem Notebook könnte es bei passender Gehäusedicke auch direkt funktionieren.

Bleibt noch die Frage nach der Bildqualität. Die ist wahrhaft atemberaubend schlecht. Am ehesten kann man das mit Handykameras der ersten Generation vergleichen. Wenn man sich das gute Stück nun in zappeligen Kinderhänden vorstellt, kann da eigentlich kaum ein auch nur halbwegs ansehnliches Bild herauskommen.

Beispielbilder

Scheune, Schöllbronn, 22.09.2018
Alte Zeitschriften, Schöllbronn, 22.09.2018
Modellauto, Schöllbronn, 22.09.2018

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