Canon PowerShot G3

Modellpflege

Das Vorgängermodell G2 war gerade ein Jahr alt, als es durch die G3 abgelöst wurde. An den grundlegenden technischen Daten hatte sich nicht viel geändert - der Bildsensor hatte nach wie vor 4 Megapixel und war mit 1/1,8" relativ groß. Das Objektiv war im Tele-Bereich von drei- auf vierfachen Zoom erweitert worden. Der auffälligste Unterschied war das Gehäusedesign, das Canon deutlich überarbeitet und in Sachen Ergonomie nochmals verbessert hatte. Dieses Design wurde beim Nachfolgemodell G5 beibehalten, allerdings war diese nicht mehr silberfarben sondern schwarz.

Die resultierende Bildqualität ist ausgezeichnet, allerdings neigt das Objektiv zu Farbrändern an Kontrastkanten (sogenannten chromatischen Aberrationen). Der Sensor liefert nur bei ISO 50 und 100 einigermaßen rauscharme Bilder, oberhalb davon leidet die Bildqualität stark.

Komplette Ausstattung ...

Den hohen Preis rechtfertigte die Kamera abgesehen von der guten Ausstattung auch durch ein ausgezeichnet verarbeitetes Gehäuse mit Metallfront und eine angenehme Haptik. Viele Funktionen sind mit einer eigenen Taste ausgestattet, so dass die Bedienung leicht von der Hand geht. Unterstrichen wird dies durch das Statusdisplay auf der Kameraoberseite und den schwenkbaren Bildschirm.

Funktional lässt die PowerShot G3 kaum Wünsche offen: Vollautomatik, Programm-, Zeit- und Blendenautomatik, vollmanueller Modus, zwei Benutzerpresets, Motivprogramme, Weißabgleich, manueller Fokus, Serienbilder, Videoaufzeichnung mit Ton und so weiter. Alles, was eine Prosumer-Kamera auszeichnet, findet sich hier auf geringstem Raum komprimiert.

Am Kamerabody befindet sich neben dem Objektiv eine Taste, wie man sie von Spiegelreflexkameras zum Lösen der Wechselobjektive kennt. Bei der PowerShot G3 kann man damit die Blechhülle des Objektivs abnehmen und durch einen Objektivaufsatz ersetzen. Damit werden Vorsatzlinsen und -filter ermöglicht, die die fotografischen Möglichkeiten noch erweitern.

... und kuriose Schwächen

Etwas verwunderlich bei einer Kamera dieser Preisklasse ist der Sucher. Er ist zur Vermeidung von Parallaxefehlern nahe beim Objektiv platziert. Das hat zur Folge, dass das Objektiv in Weitwinkelstellung in einer Ecke des Suchers zu sehen ist. Ebenfalls etwas sonderbar ist der Objektivdeckel. Er wird nur locker aufgesteckt und löst sich häufig von selbst. Das hat den Vorteil, dass das Objektiv beim Einschalten der Kamera den Deckel einfach abwirft, dafür wird der Objektivschutz seiner Aufgabe kaum gerecht, wenn er sich regelmäßig selbstständig macht.

Kommentar von Martin L.:
"ein wenig schade, dass die alte Dame nur noch im Schrank liegt :-("

Kommentar von Siwa:
"Ich habe zwei als Gebrauchtmodelle gekauft. Alle drei funktionieren einwandfrei. Die geklemmten Objekte der ersten beiden Kameras habe ich letztendlich kraftvoll reingedrückt. Jetzt sind alle wieder funktionstüchtig :-)"

Kommentar von WeHo:
"Die G 3 darf immer im Jagdrucksack mit. Bin noch immer sehr zufrieden damit."

Kommentar von rossbicher:
"Funktioniert noch wie am ersten Tag. Hat immer gute Aufnahmen gemacht. Bin sehr zufrieden damit"

23 Besucher von digicammuseum.de haben/hatten diese Kamera.
16 benutzen sie immer noch.
91% der Kameras funktionieren noch einwandfrei.

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Ja, gelegentlich
Nein
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Frage 3/4:

Was ist aus der Kamera geworden?

Habe sie noch
Habe sie verkauft
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Habe sie weggeworfen

Wie viele Jahre haben Sie die Kamera ca. benutzt? Jahre

Frage 4/4:

In welchem Zustand ist die Kamera bzw. in welchem Zustand war sie am Ende?

Voll funktionsfähig
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Defekt durch Sturz / Sand / Wasserschaden
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Bildschirm defekt/gebrochen
Sensorfehler (Bildstörungen oder nur schwarze Bilder)
Geht nicht mehr an
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Ich möchte herausfinden, wie lange Digitalkameras im Einsatz sind, warum sie ersetzt werden und wie häufig die gängigsten Defektarten vorkommen. Als Sammler ist es natürlich auch wichtig zu wissen, zu welchen Prozentsätzen Kameras verkauft werden, in der Schublade liegen oder im Müll landen. Alle Angaben werden anonym erfasst. Sobald eine nennenswerte Datenbasis erreicht ist, werde ich die wichtigsten Erkenntnisse zusammenstellen und hier verlinken.

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