Canon PowerShot S30

       

Gemessen an den meisten anderen Kompaktkameras ihrer Zeit und auch dem direkten Vorgängermodell S20, ist die S30 etwas breiter und dicker, dafür aber nicht ganz so hoch. Aus heutiger Sicht wirkt sie dadurch etwas plump, traf damals aber offenbar den Geschmack der Kunden. Immerhin brachte Canon die Nachfolgemodelle S40 und S50 im exakt gleichen Design auf den Markt.

Das Gehäuse ist aus Metall, was wegen der glatten Oberflächenstruktur aber erst auf den zweiten Blick auffällt. Die Front trägt einen breiten Querstreifen, in dem das Material gebürstet ist – optisch fast das einzige markante Gestaltungselement. Das Objektiv ist im ausgeschalteten Zustand durch einen Schieber abgedeckt. Dieser muss von Hand zur Seite bewegt werden, um die Kamera einzuschalten. Das Objektiv wird dann nach einem kurzen Moment ausgefahren. Will man die Kamera abschalten, muss man den Schieber wieder schließen. Dabei ist aber logischerweise das Objektiv im Weg. Man schließt die Abdeckung also zuerst nur ein paar Millimeter und muss dann warten, bis die Kamera das Objektiv eingezogen hat. So richtig praktisch ist das nicht.

Die Kamera ist sehr gut ausgestattet und beherrscht neben diversen Motivprogrammen auch Programmautomatik, Zeit- und Blendenvorwahl. Zudem kann die Belichtung ebenso wie der Fokus komplett manuell eingestellt werden. Die große Funktionsvielfalt äußert sich auch in den zahlreichen Bedienelementen, die überwiegend als Tasten rund um das Display angeordnet sind. Dazu kommt noch ein Moduswahlrad und eine seltsam auf der Gehäusekante platzierte Vierfachwippe, die leicht mit der Zoomwippe zu verwechseln ist. Diese wiederum sitzt als winziger Schiebeschalter vor dem Auslöser.

Beispielbilder

Baum im Morgenlicht, Schöllbronn, 01. Oktober 2015
Apfeldrilling, Schöllbronn, 01. Oktober 2015
Ampfer, Schöllbronn, 01. Oktober 2015

Kommentar von TreX:
"Wurde mir geklaut. Habe dann für 3 € nachgekauft in 2017 aus nostalgie gründen."

Kommentar von Mike:
"Eine gute und treue Kamera, Ein/Ausschalter ist etwas wackelig geworden, aber die Kamera (inkl. der mitgelieferten 16MB-Karte) funktioniert immer noch (letzter Einsatz "Festival of Lights 2009", Berlin). War meine erste Digi-Cam, daher werde ich sie in Ehren halten. Wurde durch Handycams und später eine Olympus E-PL 7 ersetzt."

Kommentar von Manfred Tschannerl:
"Versuche gerade, neue Akkus zu bekommen, da die Kamera immer noch einwandfrei funktioniert. Obwohl sie mir vor Kurzem erst auf einen harten Steinboden gefallen ist. Die Kamera hat das problemlos weggesteckt."

16 Besucher von digicammuseum.de haben/hatten diese Kamera.
9 benutzen sie immer noch.
69% der Kameras funktionieren noch einwandfrei.

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Frage 2/4:

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Ja, laufend
Ja, gelegentlich
Nein
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Frage 3/4:

Was ist aus der Kamera geworden?

Habe sie noch
Habe sie verkauft
Habe sie verschenkt
Habe sie weggeworfen

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Frage 4/4:

In welchem Zustand ist die Kamera bzw. in welchem Zustand war sie am Ende?

Voll funktionsfähig
Etwas lädiert, aber man konnte sie noch benutzen
Defekt durch Sturz / Sand / Wasserschaden
Objektivfehler (fährt nicht mehr aus oder ein / klemmt / stellt nicht mehr scharf)
Bildschirm defekt/gebrochen
Sensorfehler (Bildstörungen oder nur schwarze Bilder)
Geht nicht mehr an
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