Ricoh RDC-300Z

       

Ricoh brachte nach den Modellen RDC-2 und RDC-2e offenbar nur in Japan die Nachfolgemodelle DC-3 und DC-3Z auf den Markt. International hießen die beiden Kameras RDC-300 und RDC-300Z. Sie unterschieden sich darin, dass in der RDC-300Z ein dreifaches Zoomobjektiv eingebaut war, während das kleinere Modell mit einer festen Brennweite auskommen musste.

Bezüglich des Sensors hatte sich gegenüber der RDC-2 nichts verändert. Er war immer noch extrem winzig und lieferte Bilder in VGA-Auflösung. Der Monitor war nun nicht mehr abnehmbar und damit unzweifelhaft im Lieferumfang dabei. Dafür hatte Ricoh den optischen Sucher eingespart und das Gehäuse im Gegenzug etwas schmaler gemacht. Als Speicher kam nun keine riesige PCMCIA-Karte mehr zum Einsatz, sondern eine sehr viel kleinere und ultraflache SM-Karte.

Unterm Strich erscheint die RDC-300Z als gelungene Modellpflege. Bewährte Technik wurde leicht modifiziert neu verpackt, die Features etwas gestrafft und die Herstellungskosten damit gesenkt. So konnte die RDC-300Z auch deutlich günstiger angeboten werden als ihre Vorgänger.

Info zu Reparaturen

Einen Haken gibt es bei der RDC-300Z – oder genauer gesagt gibt es bei vielen Exemplaren eben keinen Haken mehr. Nämlich den, der das Batteriefach geschlossen halten sollte. So muss man sich mit Klebeband behelfen, damit die Batterien drinbleiben.

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