Da die Canon EOS R100 wenn auch etwas umständlich Fotos drahtlos ins Smartphone oder aufsTablet übertragen kann — siehe diesen "Qualitäts- und sonstigen Eindruck" —, wurde die frisch erworbene EOS R100 als superleichte und kompakte Reisekamera ausgewählt.
Bestückt mit der bewährten und von der Abbildungsleistung her erstklassigen CANON ZOOM LENS EF 28-80mm 1:3.5-5.6 Ultrasonic von 1991. Bis auf die Lichtstärke ist dieses Zoom in der Abbildungsleistung dicht an den Canon Premium L-Objektiven!
Bei 28 mm x Crop 1,6 = 45 mm ist zwar der Weitwinkelbreich weg, aber zur Not wird einfach mal auf zwei Fotos eins gestitcht.
Ich hatte bei der Wahl des Objektivs durchaus noch ein paarmal gezögert. Lieber mit der CANON ZOOM LENS EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 etwas mehr Bildwinkel oder mit der CANON ZOOM LENS EF 28-105mm 1:4-5.6 etwas mehr Tele-Brennweite? Es ist beim 28-80 mm geblieben. Das ist mechanisch und optisch doch mindestens eine Spielklasse höher einzuordnen!
Zur Vervollständigung der analogen OLYMPUS TRIP 35 wurde noch ein Adapter 40,5-auf-46 mm erworben mit zwei passenden 46 m Gelb- und Orangefiltern, wenn die TRIP 35 mit SW-Film geladen wird!
Was positiv auffiel
Gar nicht so sehr die sehr gute Abbildungsqualität des über 30 Jahre alten Zooms, als die Möglichkeit beim Foto der Aroniabeeren vor dem bunten Herbstlaub bedenkenlos auf ISO 4.000 gehen zu können. Das war früher bei den kleinen Halbformat APS-C Sensoren keine Selbstverständlichkeit. Die taten sich ab ISO 1.600 deutlich schwerer …
Bedingt durch den Herbstferien-Autobahnstau — man repariert schon seit Jahren die Weserbrücke bei Bremen — kamen wir recht spät am bewährten Übernachtungsstopp an. Da noch eine Milch für den morgendlichen Kaffee fehlte, ging es zum Supermarkt auf dem Feriendorf-Gelände. Und auf dem Rückweg noch schnell über den Damm/Deich runter an die Ostsee. Das reichte zum erneuten Test des über 30 Jahre alten 28-80 mm USM vollkommen. Da die R100 keine Sensorstabilisierung aufweist, für unverwackelte Fotos fast alles mit ISO 1.600!
Wer genau hingesehen hat, wird die kleine Mogelei bemerkt haben. Das mächtige Vivitar Series 1 90-180mm 1:4.5 FLAT FIELD ZOOM liegt nur lose vor der Nikon F2. Aber es passt zeitlich so gut zusammen. Beides optische Spitzenprodukte der 1970er Jahre! Daneben das 90-180mm, adaptiert auf die Nikon Z6. Das Vivitar kam mit Minolta MC/MD-Bajonett. Ganz rechts ein weiterer Neuerwerb, ein SPIRATONE PLURACOAT 1:3.5 f=18mm ULTRA WIDEANGLE.
Beim Cassar auf der Nikon Z6 wurde lediglich der Hintergrund ausgetauscht!
Qualitäts- und sonstiger Eindruck
Es gibt an dieser kleinsten spiegellosen Canon EOS R100 nichts mehr zu testen. Das war/ist mein bester "Neu"-/Gebrauchtkauf seit langer Zeit! Ich werde die R100 jetzt voraussichtlich nur noch mit ein, zwei Festbrennweiten vor die Tür nehmen.
Noch ein schneller, reiner Funktionstest
Während zahlreiche Canon DSLRs die Zusammenarbeit mit der YONGNUO LENS EF 50mm 1:1.8 verweigern, zeigte sich die EOS R100 unbeeindruckt. Auf ihr funktionierte die dreiste Kopie des 1,8/50 mm Canon EF einwandfrei!
Was die OLYMPUS TRIP 35 angeht, blieb die bei der Fährüberfahrt stecken, da es mir fast die Kontaktlinsen aus den Augen blies ;-) Also hinterher für Farbe die jahreszeitlich bunte Laubbäume …
OLYMPUS TRIP 35, geladen mit Kodak Gold 200 Farbnegativ, Entwicklung mit dem vereinfachten CineStill C41 2-Badverfahren, Digitalisierung mit dem JAY-tech Combo-Scanner PS970



Qualität der OLYMPUS TRIP 35
Nach so vielen Jahren eine batterielose (!) und immer noch funktionierende Einfach-Programmautomatik!
Woran erinnerte mich die Bildwiedergabe?
Ich hatte unlängst in US-Fotomgazinen der 1950er Jahre geblättert. Um mich bei den jetzigen Oly-Farbfotos an der uralten Farbwiedergabe zu orientieren. Durchaus und gewollt etwas trashig ;-) Vermutlich mit etwas mehr Sorgfalt beim Entwickeln und Digitalisieren mit dem vorhandenen Minolta Dimage Scan Dual II AF-2820U wäre noch etwas mehr aus den Negativen zu holen. Ich hatte auch so meinen Spaß!
Jetzt hat die TRIP 35 erstmal Ruhe. Die geht nächstes Frühjahr dann geladen mit SW-Film in die Straßenfotografie. Ein Grün- und Orangefilter liegen bereit!
Ralf Jannke, Oktober 2026
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| Autor: | Ralf Jannke |
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| Erstellt: | 21.10.2026 |






























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