walimeX MC MIRROR LENS 1:8.0 f=500mm

Wie war im ersten Teil zu lesen? "Für Poesie und Traumwelt reicht's immer." Wohlgemerkt, aber auch nur dazu!

Denn wie im ersten Teil bereits bemerkt:

  • Die gewohnte Kantenanhebung (Fokus-Peaking) versagt! Zumindest bei diesem Exemplar an Spiegelobjektiv. Was möglicherweise auch daran liegt, dass von der aufgedruckten Lichtstärke f/8 nur f/11 auf dem Sensor ankommt. Und dass das Walimex keinen richtigen Kontrast liefert.
  • Begriffe wie "knackige" Schärfe oder gar Schärfentiefe kann man hier getrost vergessen.
  • Um diesem Spiegelobjektiv wenigstens etwas Schärfe einzuhauchen, musste mächtig am Photoshop gedreht werden.

Was noch fehlte, das war das berühmt-berüchtigte "Kringel- oder Donut-Bokeh". Was sehr reizvoll sein kann, meist aber stört. Und sich so schnell abnutzt, wie zu viele Fisheye-Fotos. Rechtzeitig, bevor der tiefenentspannende Weihnachtsferientrip zu Ende ging, fiel mir ein, dass ich doch noch ein paar Kringelbildchen aufnehmen wollte. Bitte sehr:

"Kunscht" ;-)

Qualitäts- und sonstiger Eindruck

Eine gewisser Rest-/Grundschärfeeindruck lässt sich nur mit Photoshop erzeugen. Zumal ein sicheres Fokussieren auch mit den modernen Hilfen praktisch unmöglich ist.

Das 500er ist extrem streulichtempfindlich. Ob da eine passen Gegen-/Streulichtblende da wirklich geholfen hätte? Darein werde ich jedenfalls nicht investieren.

Ist das Spiegelobjektiv damit bei mir durch? Fast, denn ein wahrscheinlich brauchbares 8/500 mm Mirror von CaMiNikon zu finden, dürfte lange an den geforderten Gebrauchtpreisen scheitern.

Oder man wartet hier drauf

Interessant könnte das Tokina SZ Super Tele 500mm F8 Reflex MF werden. 

Wobei ich wie dpreview der inkorrekten Preisangabe nicht traue — nur 250 US Dollar. Hat aber eh Zeit bis Sommer. Und bis da dürfte der richtige Preis feststehen! Wer schauen möchte, hier ist ein natürlich gesponsortes Youtube-Video.

Ralf Jannke

 

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