Kodak DCS 760

         

Für die DCS 760c hat sich Kodak der analogen Profi-Spiegelreflexkamera F5 von Nikon bedient. Durch ein paar Design-Tricks wie eine geänderte Griffgummierung ist nun aber nicht mehr so ohne weiteres zu erkennen, wo die Nikon-Kamera aufhört und der von Kodak hergestellte Digitalteil anfängt. Da die Bedienelemente der F5 zugänglich bleiben, gibt die Kamera auch Fotografen, die zuvor nur analog fotografiert haben, keine Rätsel auf.

Eine große Klappe an der Seite des Digitalteils gibt den Zugang frei zu dem auswechselbaren Akku. Außerdem werden so gleich zwei PCMCIA-Slots zugänglich. Die Kamerarückwand wird dominiert von zwei Displays – einer monochromen Statusanzeige und einem farbigen Bildschirm zur Bildkontrolle.

Die wichtigste Unterschied zur äußerlich fast gleichen DCS620/620x ist die Auflösung. DCS6-ZWEI-0 zwei Megapixel, DCS7-SECHS-0 sechs Megapixel. Zweiter Vorteil der größere Sensor der DCS760c. Die DCS620/x hat einen 15x23 mm APS-C-Sensor mit scheinbarer Brennweitenverlängerung/Cropfaktor 1,5, die DCS760c einen 19x27 mm APC-H-Sensor mit Cropfaktor 1,3. Ein 20 mm Superweitwinkel ist auf der DCS620/x nur ein sehr gemäßigtes 30 mm Weitwinkel, auf der DCS760c ein immer noch deutliches 26 mm Weitwinkel. Im Gegenzug war die DCS760c im ISO-Berich limitiert: ISO 80 bis 400.

Als die 6 Megapixel Kodak DCS760c 2001 auf den Markt kam, präsentierte Nikon seine 2,7 Megapixel D1H und 6/10 Megapixel D1X. Beide von Grund auf als Digitalkamera konzipiert und dadurch viel kompakter als die Kombination aus Analogkamera und Digitalrückwand. Nur mit der höheren Weitwinkelfähigkeit durch den Cropfaktor 1,3 konnte die DCS760 etwas  punkten.

Kommentar von Lizzy:
"Diese Kamera behalte ich noch, weil ich Freude habe, mit dieser zu fotografieren. Es ist eine so robuste Kamera, auch wenn die Auflösung mit heutigen Kameras sehr begrenzt ist, macht jedoch noch immer schöne Fotos. MFG"

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