Kodak EOS DCS 3c

   

Nachdem Kodak ab 1991 mit Nikon zusammengearbeitet hatte, um deren Spiegelreflexmodelle mit einer Digitalrückwand zu versehen, gab es zunächst keine vergleichbare Lösung für die Canon-Freunde unter den Fotografen. Das änderte sich erst 1995, als Kodak die Digitalrückwand des Modells NC 2000e an Canons Top-Modell EOS 1N anpasste.

Das Resultat gab es dann als EOS DCS 3m mit monochromem Sensor und als farbfähige EOS DCS 3c zu kaufen. Eine monochrome Infrarot-Version gab es zudem unter dem Namen EOS DCS 3ir.

Die Digitalrückwand enthält neben dem Sensor und der Verarbeitungselektronik auch einen nicht wechselbaren Akku und einen PCMCIA-Steckplatz, in dem serienmäßig eine Typ-III-Karte mit integrierter, 340 MB großer 1,7“ Festplatte steckte. Um die Daten zu übertragen konnte wahlweise die Karte entnommen werden oder die ganze Kamera über den SCSI-Anschluss auf der Rückseite mit einem Computer verbunden werden.

Der Digitalteil hat nur wenige Bedienelemente, da alle für die Aufnahmen wichtigen Einstellungen ja direkt an der Kamera gemacht werden. Ein kleines Knöpfchen erlaubt es, die zuletzt gemachte Aufnahme wieder zu löschen. Über einen zweiten Knopf kann die SCSI-ID eingestellt werden. Als Besonderheit hat die Digitalrückwand ein Mikrofon und kann unabhängig von den Fotos auch Audioaufnahmen machen. Ein Bildschirm zur Kontrolle der Bilder fehlt.

Historisch gesehen ist die EOS DCS 3c die erste digitale Kamera von Canon.

Kommentar von NikonD1X:
"Meine erste DSLR! Habe sie heute noch und zum großen Vergnügen der Kollegen mal mit in die Sporthalle genommen: https://sites.google.com/site/canondcs3/"

Kommentar von Olof Sörgonson:
"Auch für Hantelübungen gut zu gebrauchen, im Gegensatz zu den heutigen Leichtgewichten. Nach wie vor guter Sensor (Hauttöne)"

Kommentar von KlausF:
"Die erste mobile für bewegte Motive! Toll! Nur der sehr kleine Chip, der für die Bildwirkung eines 35mm die Verwendung eines 14mm Objektives notwendig machte, schränkte die Praxistauglichkeit ein. Machen Sie mal mit 14mm von 1996 ein Gegenlicht -PR- Motiv! Die Speicherung jedes Motive auf die PCMCIA Festplatte dauerte und viel speichern ging auch nicht. Gut, dass das Arbeiten seit der Canon D30 oder Nikon D1 fast schon wie heute möglich war."

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