Canon PowerShot G1

Stammvater

Die G1 begründete bei Canon eine Kamerafamilie, die über viele Generationen bis heute fortgeführt wurde. Allen Kameras gemeinsam ist ein eher voluminöses, blechverkleidetes Gehäuse, ein lichtstarkes Objektiv, ein eher großer Sensor, einer Spiegelreflexkamera vergleichbare Einstellmöglichkeiten, ein Blitzschuh - und ein sehr ambitionierter Preis.

All diese Eigenschaften finden sich auch schon bei der G1. Ein sehr nützliches Feature ist der klapp- und schwenkbare Bildschirm, auf den Canon bei einigen späteren Familienmitgliedern leider wieder verzichtete.

Das bei der G1 verwendete Objektiv stellte Canon auch anderen Herstellern zur Verfügung, welche das teilweise offen draufschrieben (Casio QV-5700), teilweise auch nicht (HP-715) oder gar mit gänzlich anderen Federn schmückten (Sony DSC-S70, Aufschrift "Carl Zeiss"). Daher gab es die Kombination dieses Objektivs mit einem 3 Megapixel großen Sensor auch von anderen Herstellern und dort meist zu deutlich geringeren Preisen zu kaufen.

Besonders überzeugend bei der G1 ist die übersichtliche und ergonomische Bedienung. Viele Funktionen können direkt über Tasten aufgerufen werden. Allerdings fehlt noch ein Einstellrad, mit dem man Werte rasch auswählen kann.

Eine Besonderheit bei der G1 und ihren Nachfahren ist die kleine Fernbedienung, die im Lieferumfang dabei war. Damit kann die Kamera in den wichtigsten Funktionen bei Aufnahme und Wiedergabe gesteuert werden, was besonders bei der Verwendung als Fernauslöser sehr praktisch ist.

Info zu Reparaturen

Man liest gelegentlich von Defekten an den Modellen G1 und G2, bei denen die Kameras sich plötzlich tot stellen und keinen Mucks mehr machen. In manchen Fällen ist die Ursache eine winzige Sicherung auf einer Platine, die die in der Kamera benötigten Spannungen erzeugt. Bei meiner G2 war das auf jeden Fall die Ursache und ich habe die Reparatur hier dokumentiert.

Beispielbilder

Modellcomputer
Modellcomputer, Detail
Bahnhof Bad Herrenalb, 03. Oktober 2015
Nistkasten, Dobel, 03. Oktober 2015
Im Wald, Kaltenbronn, 03. Oktober 2015
Im Wald, Kaltenbronn, 03. Oktober 2015

Kommentar von duisburger2010:
"Die perfekte Kamera für Infrarotaufnahmen"

Kommentar von Martin:
"Ich habe sie damals gekauft, weil man hervorragende Infrarot Aufnahmen machen kann."

15 Besucher von digicammuseum.de haben/hatten diese Kamera.
7 benutzen sie immer noch.
93% der Kameras funktionieren noch einwandfrei.

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Wozu diese Umfrage? / Datenschutz

Frage 1/4:

Woher haben Sie die Kamera bekommen?

Neu gekauft (Erstbesitzer)
Gebraucht gekauft / bekommen
Als Sammelstück gekauft / bekommen

Frage 2/4:

Benutzen Sie die Kamera heute noch?

Ja, laufend
Ja, gelegentlich
Nein
Habe sie nie benutzt

Frage 3/4:

Was ist aus der Kamera geworden?

Habe sie noch
Habe sie verkauft
Habe sie verschenkt
Habe sie weggeworfen

Wie viele Jahre haben Sie die Kamera ca. benutzt? Jahre

Frage 4/4:

In welchem Zustand ist die Kamera bzw. in welchem Zustand war sie am Ende?

Voll funktionsfähig
Etwas lädiert, aber man konnte sie noch benutzen
Defekt durch Sturz / Sand / Wasserschaden
Objektivfehler (fährt nicht mehr aus oder ein / klemmt / stellt nicht mehr scharf)
Bildschirm defekt/gebrochen
Sensorfehler (Bildstörungen oder nur schwarze Bilder)
Geht nicht mehr an
Andere Fehler

Extrafrage

digicammuseum.de sucht zum Ausbau und zur Optimierung der Sammlung laufend historische Digitalkameras. Möchten Sie die Kamera abgeben? Dann schicken Sie mir einfach eine Mail. Ich melde mich kurzfristig.

Kommentare

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Ich möchte herausfinden, wie lange Digitalkameras im Einsatz sind, warum sie ersetzt werden und wie häufig die gängigsten Defektarten vorkommen. Als Sammler ist es natürlich auch wichtig zu wissen, zu welchen Prozentsätzen Kameras verkauft werden, in der Schublade liegen oder im Müll landen. Alle Angaben werden anonym erfasst. Sobald eine nennenswerte Datenbasis erreicht ist, werde ich die wichtigsten Erkenntnisse zusammenstellen und hier verlinken.

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