Zum Jahresende gab es Basketball mit einer Einsteigerklasse-Canon, der EOS 550D. Nach der Profi Canon EOS 1D ganz bewusst so ausgewählt. An meine Anfänge mit der Canon EOS D30 und D60 erinnernd.
Aber Olympus und Basketball?
Den ersten Versuch aus reiner Neugier gab es 2016 mit Olympus’ erster FourThirds Profi DSLR E-1. Dann fast 10 Jahre später Mit der zweithöchsten Profi-FourThirds DSLR in die Basketballhalle: Olympus E-3 und ZUIKO DIGITAL 14-54mm 1:2.8-3.5 plus ZUIKO DIGITAL 40-150mm 1:3.5-4.5
Der Beitrag endete mit: „Wie geht's weiter?“
Mit der Olympus E-600, meinem bisherigen Platzhalter der "höchsten" Olympus FT-DSLR in der Digitalkamerasammlung. Seinerzeit für 50 Euro gekauft mit ehrlicher Defektbeschreibung, aber funktionierend. Eine CF-Karte egal welcher Größe wird nicht gelesen, aber der zweite xD-Karten Einschub funktioniert einwandfrei. Auf die 2 GB xD-Karte passen 130 RAW-Fotos/Dateien.
Die E-600 werde ich 2026 auch in der Basketballhalle probieren — mit dem OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 12-60mm 1:2.8-4. Das auf dem Papier durch den SWD: SUPERONIC WAVE DRIVE, Ultraschallantrieb etwas schneller sein müsste, als das diesmal eingesetzte 2,8-3.5/14-54 mm Digital Zuiko. Man wird sehen.
Wobei: Das OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 12-60mm 1:2,8-4 ED SWD SUPERSONIC WAVE DRIVE wurde bereits erfolgreich auf die spiegellose Olympus OM-D E-M1 adaptiert. Die mit ihrem auf den Sensor implementierten Phasen-Autofoks die Voraussetzung für einen erfolgreichen Autofokus Einsatz auf schnell und unregelmäßig bewegte Motive mitbringt. An dem Objektiv wird es also nicht liegen, wenn die Spiegelreflex Olympus E-600 nicht performt …
Und was die dafür gar nicht gedachte E-330 in der Basketballhalle geschafft hat, sollte die E-600 allemal liefern!
Unterschiede E-600/E-3
Die E-600 ist mit Vorstellungsjahr 2009 zwei Jahre jünger als die E-3 von 2007. Mit 4 B/s ist die E-600 aber 1 B/s langsamer als die E-3 mit 5 B/s. Der Autofokus der E-3 ist von der Papierform besser als der der E-600: 12 AF-Sensoren gegen 7 AF-Sensoren. Dafür löst die E-600 12 Megapixel auf, die E-3 nur 10 MP. Die 2 Extra-MP sind sicher nützlich, da ich aus Faulheit diesmal nur das 12-60 mm, KB-äquivalent 24-120 mm mitnehme. Interessant noch, wie sich die ISO 3.200 der E-600 schlagen.
Für einen kommenden Praxisbetrag die Minolta ER samt Handbelichtungsmesser schnell mit der E600 und dem 12-60 mm Zuiko abgelichtet. Mit Liveview vom Stativ, ISO 200m Blende f/9, Zeitautomatik und Plus EV-Korrektur nach Histogramm. Die Abbildungsschärfe ist so gut, dass da nichts nachgeschärft werden musste!
1x im Jahr gibt es Cheergirls und Cheerboys ;-) Die Freunde, Ehemänner, Brüder, Väter der Cheergirls machen mit! Ein großer Spaß, die Halle tobt ;-)
Beginnen wir mit dem sonstigen Eindruck.
Warum die spiegellose Olympus OM-D E-M1 neben der Olympus E-600 DSLR?
Beide bestückt mit dem identischen OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 12-60mm 1:2,8-4 ED SWD. Obwohl die OM-D E-M1 viel zierlicher ist, liegt sie viel, viel besser in der Hand als dagegen klobig wirkende die E-600. Sicher trägt auch der zusätzliche Batteriegriff der OM-D E-M1 dazu bei. Während die mit dem etwas zierlicheren ZUIKO DIGITAL 14-54mm 1:2.8-3.5 bestückte, ungleich größere Olympus E-3 gut in der Hand lag, wirkt die E-600 einfach unausgewogen. Ja, es gibt auch zur E-600 einen Extra-Batterieteil. Aber auf diese Extra-Ausgabe verzichte ich.
Die E-600 ist eine "brave" DSLR
Die benötigten ISO 3.200 sind durch die Lightroom Entrauschungs-KI vollkommen unproblematisch. Auch wenn die E-600 über 7 einzeln anwählbare AF-Sensoren verfügt, habe ich nur den mittleren Sensor benutzt. Auf Wunsch lassen sich alle 7 Sensoren gleichzeitig aktivieren, und de E-600 soll sich dann den passenden AF-Sensor selbst wählen. Was bei den weit auseinanderliegenden Sensoren aber einigermaßen sinnlos ist. Woher soll die E-600 wissen, welches Motiv denn fokussiert werden soll? Zusammenfassung von Sensoren ist nur sinnvoll, wenn wie bei der Nikon D300/D4 beispielsweise die 8 den zentralen Sensor unmittelbar benachbarten zu einer 3x3 Matrix zusammengefasst werden. Philosophie: Findet der mittlere Sensor keinen Kontrast zum Fokussieren, "erwischt" einer der 8 benachbarten aber vielleicht ein Detail mit Kontrast, dann sitzt der Fokus. Das kann bei so weit auseinanderliegenden Sensoren natürlich nicht funktionieren. Mit 4 Bildern pro Sekunde kann/will die E-600 auch keine Sport-DSLR sein …
Und das Zoom?
Wieder über jeden Zweifel erhaben! Die E-600 nehme ich nicht nochmal mit zum Basketball! Mir hat das Handling mit dem Zoom auf der E-600 einfach nicht gefallen.
Ralf Jannke, Februar 2026
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| Autor: | Ralf Jannke |
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| Erstellt: | 8.02.2026 |









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