Erst nach den aktuellen Beiträgen, die noch nicht alle fertig sind, wurde mir bewusst, dass da ja alles auch "analoge Funktionskontrollen" der entsprechenden, filmgeladenen Kameras waren. Nein sogar "Erstabnahmen" von ewig liegenden, jahrelang nicht mehr benutzten Kleinbildkameras.
- CONTAX D
- FED 3
- Minolta V2
- OLYMPUS WIDE
- PENTINA M
- Welta Belmira
Und so werde ich es auch weiterhin halten. Die eine oder andere Analogkamera einfach mal mit Film laden. Wobei der Schwerpunkt weniger auf Kameras wie einer Canon F1, Nikon F2 und F3 liegt. Das sind Top-Geräte, wo der einzige Unterschied zur Digitalkamera eigentlich nur im "Sensor" liegt. Der als chemischer Film gleichzeitig Bildsensor und Bildspeicher ist. O.K. es gibt serienmäßig keinen Filmmotor, der Film muss von Hand transportiert und es muss manuell fokussiert werden. Aber das Handling — für mich letztlich wie mit der DSLR oder DSLM …
Mich interessieren weiterhin eher speziellere, ungewöhnliche Kameras, wie die oben gelisteten. Pentax' Millionseller Spotmatic ist eigentlich weder ungewöhnlich noch speziell. Natürlich ist die SPOTMATIC eine lupenreine Spiegelreflexkamera. Vom Flohmarkt mitgenommen und nach erfolgreichem Trockentest Verschlusszeiten und Blendensteuerung bei angesetztem Objektiv einfach mit Film geladen. Wobei ich den jeweiligen Analog-Kameras zum Start immer nur rund einen halben 36 Aufnahmen Kleinbildfilm spendiere. Womit dann pro Film zwei Kameras probiert werden können.
Laut Seriennummer müsste die hier vorgestellte SPOTMATIC 1969 produziert worden sein. Ob der Belichtungsmesser noch funktioniert, habe ich mangels passender Knopfzelle noch nicht feststellen können. Gemessen habe ich die Belichtung mit der iPhone-App L(i)ghtm(e)t(e)r.
Bestückt wurde die Pentax Spotmatic mit dem PORST EXTREM-WW 1:2.5/24mm, das mehrfach adaptiert auf spiegellose Systemkameras drei unterschiedlicher Sensorgrößen erfolgreich im Einsatz war:
Qualitäts- und sonstiger Eindruck
Es hat einfach Spaß gemcht, die SPOTMATIC mit ins Industriegebiet auf dem Weg zum Flohmarkt zu nehmen. Im 24 x 36 mm "Vollformat" des konventionellen Kleinbildfilms tat sich das 24 mm Porst auch nicht schwer. Ich muss mal kontrollieren, ob in der oben gezeigte, schwer gezeichnete "Black-Messing-Version" einer SPOTMATIC noch die wichtigsten (schnellen) Verschlusszeiten laufen. Dann würde ich der bei Gelegenheit auch mal einen Film spendieren und ein "anständiges" M42 Takumar Objektiv aufschrauben ;-) Dann aber eher in SW fotografieren, den ich dann nach den Herbstferien aus Schweden mitbringe. Zuvor muss ich dann aber für Bonn noch SW-Entwicklungs-Chemie ordern …
Die Pentax SPOTMATIC hat einfach was!
Ralf Jannke, September/Oktober 2026
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| Autor: | Ralf Jannke |
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| Erstellt: | 25.09.2026 |











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