2018: 10 Jahre spiegellose Systemkameras (DSLMs) = 10 Jahre microFourThirds (mFT): 2008 wurde mit der Panasonic Lumix DMC-G1 die erste DSLM der Welt vorgestellt

Ich habe das oben gezeigte Exemplar der Panasonic G1 vor zwei Jahren für 70 Euro erworben und hatte zu diesem Zeitpunkt noch kein Autofokus mFT-Objektiv für die spiegellose Systemkamera. Der im Bild zu sehende FT-/mFT-Adapter erlaubt die Montage und Benutzung eines FourThird-Objektivs auf der spiegellosen microFourThirds Lumix DMC-G1 mit Belichtungsautomatik, aber ohne Autofokus!

Von der Photokina Herbst 2018:

Wenn man selbst miterlebt hat…

… was Panasonic auf der Photokina im September 2018 an microFourThirds aufgetischt hatte, wird es sicher noch eine ganze Weile gut gehen mit mFT! Denn spiegellose Systemkameras – DSLMs – waren lange Jahre gleichbedeutend mit microFourThirds- mFT-Kameras!

Von FourThirds mit Spiegel nach microFourThirds ohne Spiegel und mehr

Auch ohne genaues Hinsehen ist zu erkennen, welche der oben abgebildeten Kameras nach dem Spiegelreflexprinzip arbeiten und wo der Spiegel "fehlt". Von links nacht rechts: Panasonic FourThirds DSLR L1, Panasonic microFourThirds DSLM GH1, APS-C (15 x 23 mm Sensor) DSLM Samsung NX11, FourThirds DSLR Olympus E-330 und microFourThirds DSLM Olympus PEN E-P2.

Bei gleicher 13x17 mm Sensorgröße konnten die Kameras durch Wegfall der kompletten Spiegelmechanik und des Prismensuchers kleiner werden – theoretisch. Panasonic beweist aktuell mit der GH5, dass man eine Kamera mit Viertelformat-Sensor auch so groß bauen kann, wie eine digitale Spiegelreflexkamera mit fast doppelt so großem 15x23 mm APS-C-Sensor… Da wurde die gute Grundidee ad absurdum geführt. Ohne die GH5 zu zeigen, genügt aber auch da ein Blick in die obere Kamerareihe. Die neben der Panasonic GH1 mit ihrem 13x17 mm microFourThirds-Sensor stehende Samsung NX11 ist eher noch etwas kleiner, hat aber einen großen 15 x 23 mm APS-C-Sensor!

Richtig gemacht, ermöglichen spiegellose Kameras tatsächlich kleinere, kompaktere Objektive. Was aber oft auch verfehlt wird. Ein echter Vorteil des Bauprinzips: Es existiert eine große Anzahl Adapter, die (ur)alten Objektiven ein neues Leben schenken. Lesen Sie dazu die Praxisberichte zur spiegellosen Samsung NX100 und NX11.

Mit der 12 MP Panasonic Lumix DMC-G1, der ersten DSLM der Welt, dem videofähigen 12 MP Nachfolger Lumix DMC-GH1 von 2009, Olympus zweiter 12 MP DSLM PEN E-P2 von 2010 und den Olympus OM-D Modellen E-M10 (16 MP) von 2014 und der 16 MP E-M1 von 2013 ist auch dieses Gebiet digitaler System-Kameras im digicammuseum.de sehr gut bestückt. Alle eben genannten Kameras übrigens mit 13x17 mm microFourThirds-Sensor. Dazu gesellen sich die spiegellosen Samsung-Modelle NX100 und NX11 beide mit 15x23 mm APS-C Sensor und 14 MP Auflösung.

MicroFourThirds (mFT) DSLM Olympus OM-D E-M10 mit mFT- und adaptiertem FourThirds-Objektiv

Um Besitzern von Olympus und Panasonic-FourThirds-Objektiven den Umstieg…

… in die spiegellose Kamerawelt schmackhaft zu machen, gibt es FT-/mFT-Adapter, die die Weiterverwendung von FT-Objektiven auf der mFT-Kamera gestatten. Im Gegensatz zu simplen Adaptern, die nur das Anbringen eines alten M42-Schraubobjektivs oder anderen Objektiven auf der spiegellosen Kamera ohne erweiterte Automatikfunktionen und Autofokus ermöglichen, kann mit den FT-/mFT-Adaptern auch komfortabel mit Autofokus fotografiert werden. Wie im Sommer ausgiebig mit der 16 MP mFT-DSLM Olympus OM-D E-M10.

Aber!

Nach meinen Versuchen hängt der Erfolg – Autofokus mit FT-Objektiven auf der mFT-DSLM – vom Adapter ab! Das Original von Olympus war/ist mir viel zu teuer. Bei den chinesischen Nachbauten muss es aber Unterschiede in der Kontaktierung oder – wahrscheinlicher – der Präzision der (Kontakt-) Positionierung geben.

Der im Beitrag zur Panasonic GH1 gezeigte Adapter mit dem Aufdruck "FOTGA" fokussierte das 4-5,6/9-18 mm Olympus FT-Zoom problemlos einen Sommer lang. Dann versagte er mehr und mehr. Ein neu gekaufter Adapter fokussiert meine FT-Objektive zuverlässig auf der mFT Olympus OM-D E-M10, funktioniert aber nicht auf der Panasonic GH1.

Offiziell müssen FourThirds-Objektive kontrastautofokusfähig sein, um MIT Autofokus adaptiert zu werden. Was nur zum Ende von FourThirds einige dafür produzierte Objektive boten. Die dann beispielsweise auf einer Olympus E-420 per Liveview benutzt werden konnten. Tatsächlich hat sich aber gezeigt, dass meine alten, NICHT-Kontrast-AF-fähigen Olympus FourThirds-Objektive 2,8-3,5/14-54 mm, 3,5/35 mm, 4-5,6/9-18 mm und 3,5-6,3/18-180 mm auf der PEN E-P2, der OM-D E-M10 und zukünftig der OM-D E-M1 problemlos per Autofokus zu betreiben sind. Reichlich gemächlich und ohne Nachführ-AF (AF-C) für bewegte Motive bei der OM-D E-M10, aber es funktioniert.

Kontrast-AF

Auf ruhende Motive liefert der Kontrast-AF bei entsprechenden Objektiven generell eine hochpräzise und schnelle Fokussierung, die von den Anbietern über Jahre penetrant mit dem jeweils „weltschnellsten Autofokus“ beworben wurden. Bei schnellen, unregelmäßig bewegten Motiven liefert(e) der Kontrast-AF aber eine deutlich schlechtere Trefferquote bis hin zum kompletten Fokus-Ausfall!

Erst nachdem dem direkt auf dem Bildsensor liegenden Kontrastautofokus auch der Phasenautofokus der Spiegelreflexkamera implementiert wurde, kann die spiegellose Kamera auch bei schnellen Motiven mithalten. 2016 hatte ich dazu den Blogbeitrag „Zeitwende“ geschrieben.

Besserer, sicherer Autofokus für bewegte Motive? Olympus OM-D E-M1! Zumindest in der Theorie…

Der Grund, warum ich mir aktuell noch eine Olympus OM-D E-M1 (Vorstellungsjahr 2013) zugelegt habe, liegt am Autofokus-Prinzip der E-M1. Zusätzlich zum Kontrast-AF bietet die OM-D E-M1 auch Phasen-AF! Grundvoraussetzung für eine höhere Trefferquote bei schnell und unregelmäßig bewegten Motiven. Und DAS Autofokus-Prinzip, nach dem die Spiegelreflexkameras arbeiten.

Neben dem lichtstarken 14-54 mm FT-Zoom habe ich mir noch das lichtstarke Panasonic 1,7/25 mm gegönnt, nachdem es sich für den Vorbesitzer offensichtlich als Fehlkauf erwies und zu meinem Glück praktisch unbenutzt für 80 Euro zu haben war.

Im November geht die OM-D E-M1 mit dem 2,8/60 mm Sigma und dem frisch erworbenen 1,7/25 mm Panasonic in die Basketballhalle. Denn da habe ich den direkten Vergleich zum selben Sigma auf der Olympus OM-D E-M10. Ich will es endlich mit eigenen Augen sehen. Gibt es wirklich eine erkennbare Verbesserung? Dann schreibe ich meine finale Abhandlung über meine "AF-Phobie und Spiegellos, speziell MicroFourThirds" ;-)

ZWISCHENRUF

Als zugegeben Nicht-Intimkenner der Olympus mFT-OM-D-Linie barg die OM-D E-M1 im Vergleich zur E-M10 einige faustdicke Überraschungen. Salopp gesagt ist die OM-D E-M1 der E-M10 turmhoch überlegen, was ich so nicht für möglich gehalten hätte. Auf der Minus-Seite liegt ein Bedienkonzept, dass regelrecht nach Kopfschmerztabletten verlangt ;-)

Treffend formuliert es die Überschrift zum Nachfolger OM-D E-M1 MK II (Mark II): "Diese Digitalkamera ist nur für Raketenwissenschaftler". Unbedingt mal reinlesen! Es lässt mich ahnen womit ich mich bei der E-M1 (gerne!) eingelassen habe…

Weitere Objektive zu mFT?

Für Sportfotos wäre ein microFourThirds 2,8/40-150 (80-300 @KB) perfekt. Das Objektiv ist mir aber einfach zu teuer. Leider ist das lichtstarke FourThirds-Telezoom 2,8-3,5/50-200 mm selbst in der zweiten, Kontrastautofokus-fähigen S(ilent)W(ave)D(rive)-/Ultraschallamtriebs-Version für um 550 Euro keine Alternative, weil es adaptiert auf microFourThirds die Fähigkeit verliert im für Sportfotografie zwingend notwendigen kontinuierlichen Nachfolge Autofoks (AF-C) zu arbeiten...

STOPP!

"die Fähigkeit verliert im für Sportfotografie zwingend notwendigen kontinuierlichen Nachfolge Autofoks (AF-C) zu arbeiten..."… wusste ich nur von der OM-D E-M10, bis ich die OM-D E-M1 in der Hand hatte.

Ein 2,8-3,5/50-200 habe ich (noch) nicht. Testen konnte ich aber mit dem oben gezeigten 2,8-3,5/14-54 mm in der ersten Version auf der OM-D E-M1. Dass dieses Zoom per FT-/mFT-Adapter auch auf der OM-D E-M1 Autofokus betet, war ja keine Überraschung. Während ich bei der Kombination FT-Zoom auf der OM-D E-M10 den Nachfolge-AF (AF-C oder C-AF) aber gar nicht erst anwählen kann, ist das bei der OM-D E-M1 problemlos möglich! Es muss der Phasendetektions-AF der OM-D E-M1 sein, der hier AF-C ermöglicht! Denn die OM-D E-M10 verfügt eben nur über Kontrast-AF!

Aus dieser Tatsache könnte ein 2,8-3,5/50-200 Olympus FourThirds dann doch interessant werden. Auffällig ist aber, dass dieses Zoom extrem häufig angeboten wird…

Zumindest für mich wird das ein spannender Praxisbericht zur Olympus OM-D E-M10!

Wird neben dem 2,8-3,5/14-54 mm auch das vorhandene und für die Brennweite noch einigermaßen lichtstarke Olympus FT 3,5-4,5/40-150 mm interessant!

Mehr Sensorfläche als 13 x 17 mm microFourThirds?

Die Samsung-Modelle kann man nach Produktionseinstellung von Kameras und Objektiven bei Samsung ausschließen. Bleiben nur noch Fuji und Sony übrig. Interessiert man sich dort für die (Vor-)Vorgänger der aktuellen Modelle, lässt sich ordentlich Geld sparen! 

Bis dahin wird in Urlaub und Freizeit entspannt und unauffällig mit vergleichsweise preiswertem microFourThirds-Equipment fotografiert. Und die 16 MP Vollformat Nikon D4 DSLR, die auch meine alten Stangen-AF-Nikkore 1,4/50 und 4/300 autofokussiert, ist für die Sporthalle.

Aber spiegelloses Vollformat?

Dazu genügte ein Blick in Dr. Schuhmachers Beitrag „Foto-Wirtschaft - in der Krise“

Dort ist zu lesen: „(…) konzentrieren sich immer mehr Firmen auf den Bereich der Vollformatkameras, bei denen die Gewinnmargen noch ansehnlich sind.“ 

Genau diesen verkehrten (?) Weg müssen jetzt Canon und Nikon gehen. Fünf Jahre zu spät. Gezwungen durch Sony, das Unternehmen, das seit 2013 mit der A7 konsequent auf spiegelloses Vollformat setzt und damit Erfolg hat. Und den großen Vorteil, mit der A7 und dem Nachfolger A7 MK II zum aktuellen Modell A7 MK III dem Interessenten/der Interessentin eine preiswertere Alternative zu bieten, als Canon und Nikon.

Dr. Schuhmacher: „Aber immer weniger Menschen benötigen tatsächlich die Fähigkeiten der modernen Vollformatkameras mit bis zu 50 Mega-Pixeln etc. und sehen dies auch selbst ein.“ Und an anderer Stelle: „Ökonomisch kommt hinzu, dass ganze Medienkonzerne (wie Springer) sich vom Print-Bereich trennen und zu digitalen Medien wechseln. Dies wird auch massive Auswirkungen auf den Profi-Bereich haben, da man zukünftig keine doppelseitigen A3-Fotos in 300 dpi-Auflösung mehr benötigt.“

Was bedeutet das?

6.000 x 4.000 Pixel = 24 MP ermöglichen bei höchster 300 ppi Qualität Druck-/Belichtungsgrößen von 50,8 x 33,9 cm. A3 hat 29,7 x 42,0 cm Größe! 

Bei Poster-/Plakatgröße mit Größenordnung 100 ppi wären Größen von 152 x 102 cm möglich. Die Vollformat Profi-Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon bleiben sogar noch unter 24 Megapixel. Die Canon EOS 1D MK IV (19 x 28 mm APS-H-Sensor 16 MP), EOS 1DX (18 MP) und EOS 1DX MK II (20 MP), die Nikon D4/s (16 MP) und die D5 (20 MP). Auch meine Olympus OM-D Modelle lösen 16 Megapixel auf.

Für 24 Megapixel muss es aber nicht Vollformat sein!

Nach einem der letzten Basketballspiele bat ich Fotografen Norbert Ittermann um ein paar Dateien aus seiner spiegellosen Fuji XT-2 und XT-3. Die lösen 24 bzw. 26 MP auf. Er denkt darüber nach, in der Zukunft die parallele Fotografie mit Canon EOS 1D und Fuji XT-2/3 vielleicht ganz auf Fuji zu reduzieren. Um dann auch der ganz schlimmen Schlepperei Lebewohl zu sagen! Er fotografiert für den Sponsor, wovon Sport ein so geringer Teil (geworden) ist, dass die schwere DSLR obsolet wird. Fuji XT-2/XT-3 sind in der Lage, bei Bedarf auch die gewünschten Sportbilder zu liefern!

Und Norbert Ittermann ist nicht der Einzige! Christian Ahrens aus Köln fotografiert: „Die Welt der Arbeit, Corporate (Unternehmen), Berufsbilder, Industrie und Unternehmenskommunikation“ nach Jahren mit Canon EOS seit 2016 ausschließlich mit Fuji. Und hat mit Kolleg*innen darüber ein Buch verfasst: „FUJIFILM X-Photographers: Vom Fotografieren mit dem Fujifilm X-System“.

Nein, bekomme auch nichts für diese „Werbung“! Ich habe dieses Buch auch nicht. Ich habe mir aber gerne die kostenlose und sehr empfehlenswerte Leseprobe (49 Seiten) runtergeladen, die ich in den Herbstferien intensiv studieren werde.

Spiegellose Systemkameras FUJIFILM X-T2/X-T3 in der Praxis

Für meinen Geschmack hat die Fuji Firmware einen Hauch zu stark bei ISO 1600 geglättet. Und? Mit Feintunig (Rohdatenspeicherung) lässt sich da garantiert noch mehr rausholen. Aber wofür? Sieht beim Tageszeitungsdruck sowieso niemand, und selbst beim Hochglanz-Flyer mit einem Vierspalter (20 cm Breite) würdest du nichts mehr davon sehen. Aber das Wichtigste: der Fokus sitzt.

Ich kann gut nachvollziehen, dass Norbert Ittermann seine Canon EOS-Ausrüstung nicht mehr erweitert, sondern wahrscheinlich auf Sicht sogar abstößt. Ein reiner Sportfotograf wird (noch) nicht so denken/handeln, aber die Leute setzen sich selbst Prioritäten. Bis die DSLM auch die Sportfotografie bei Fussballbundesliga, Weltmeisterschaften und Olympiaden übernimmt, wird wohl noch einige Zeit vergehen.

Mehr Format als microFourThirds oder Fuji APS-C?

Canon, Nikon? Was die Kollegen an der Spielfeld-Bande von den Vollformat Canon und Nikon DSLMs halten, hatte ich ja im Beitrag "Nikon D4 – ausgetestet" erwähnt.

Was mich besonders nachdenklich stimmt

Bis heute (Stand Mitte Oktober) meiden Canon und Nikon den Gang in eine Sportarena  wie der Teufel das Weihwasser. Warum? In beiden Hersteller-Portfolios gibt es Objektive für die neuen Bajonette und reichlich moderne DSLR-Objektive, die sich mit dem jeweiligen Adapter einsetzen lassen. Wo bleiben die Tests mit lichtstarken DSLR 2,8/24-70 mm und 2,8/70-200 mm Zooms, lichtstarken Festbrennweiten wie 1,4 oder 1,8/85 mm, 2,0/200, 2,8/300 oder 2,8/400 mm? Warum drückt man ausgewählten Profis, die ihr Handwerk verstehen, keine Canon EOS R oder Nikon Z6/Z7 in die Hand? Köstlich, wie in diversen Reviews wie die Katze um den heißen Brei rumgeschlichen wird. Peinlich vermeidend etwas zu fotografieren, was irgendetwas mit Sport/Action zu tun haben könnte…

Einspruch ;-)

Die US-Seite dpreview schreibt von mir erst im Oktober entdeckt über die "Autofocus Performance (Leistung)" der Nikon Z7. Wenig überzeugend, was Nikon da abliefert… Was mich aber als Anwender der Nikon Vollformat DSLR D4 wenig berührt. Es zeigt aber auch, dass die Geschichte der spiegellosen Kamera nach 10 Jahren eigentlich erst jetzt beginnt Fahrt aufzunehmen! Das, was dpreview bemängelt, können andere DSLMs besser.

Und das Thema Video? Völlig überbewertet

Ich werde das Gefühl nicht los, dass Bemerkungen wie „mau umgesetzte 4K Video-Funktion“, „Die videoseitige Ausstattung ist mir allerdings zu kurz gedacht“ oder „NoGo“ von Leuten kommen, die eher selten ein Video erstellen. Richtige Macher filmen unbeeindruckt vom Geschwätz von der vorhandenen DSLR bis zur DSLM in 1.920 x 1.080 p Full HD. 4.096 x 2.160/3.840 x 2.160 Pixel 4K-Video? Für mich ist 4K kein Kaufgrund. 2K Full HD Video bieten meine vorhandenen Systemkameras. Und mit der Datenmenge kommt auch mein alter Mac von 2009 noch klar. Denn das, die Datenmenge und der dafür benötigte Rechner, wird von den meisten vollkommen unterschätzt.

Und nach so viel "Schleichwerbung" für Fuji wende ich mich jetzt erstmal den auf meinem Plan vorgesehenen Digitalkameras zu

Keine Frage, dass ich auf meine persönlichen Erfahrungen mit der Olympus OM-D E-M 1 ganz gespannt bin! Nicht, dass diese spiegellose DSLM von der Autofokusseite tatsächlich das hält, was von Anfang an versprochen wurde: "weltschnellster Autofokus". Wobei ich mit einem guten Autofokus für bewegte Motive schon zufrieden wäre! Und, um auf die 24 Megapixel von oben zurückzukommen, mehr als die 16 Megapixel der OM-D E-M1 liefert auch meine Nikon Vollformat DSLR D4 nicht. Und bereits 16 MP reichen für fast alle Gelegenheiten. 

Ralf Jannke, Herbst 2018

 

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