Nikon Coolpix 5000

Man kann, muss aber nicht alle Coolpix-Modelle sammeln ;-) Mir waren die historischen Coolpix Modelle 100, 300 und 600 wichtig, sowie die Drehgelenk-Modelle der 9xx-Reihe bis zur Coolpix 4500, die beiden ebenfalls verdrehbaren Exoten Coolpix 2500 und 3500 und die Design-Dreh-Modelle SQ, S4 und S10. Bitte einfach hier nachsehen.

Und jetzt noch die 5 Megapixel Coolpix 5000. Kein Drehgelenk-Modell mehr, aber mit dreh- und schwenkbarem Monitor versehen. Für rund 25 Euro konnte ich nach der einst 2002 neu gekauften Coolpix 5000 jetzt ein zweites Exemplar für meine Sammlung erwerben.

Boris Jakubaschk hat die Coolpix 5000 ebenfalls ausführlich gewürdigt, mit 41 Euro Sammelwert taxiert und Beispielbilder eingestellt.

Kamerasteuersoftware/-betriebssystem: Firmware

Oft übersehen und unterschätzt oder aus Angst, man könne etwas an der (Softwaresteuerung der) Kamera kaputt machen, nicht installiert – Updates zum Betriebssystem der jeweiligen Kamera: Firmware. Ein Fehler. Nicht nur, dass mögliche „Schnitzer“ in der Software der Kamera so einfach und vom Besitzer selbst repariert werden können, bieten Updates zusätzliche Features, die es bei der Vorstellung der Kamera möglicherweise noch nicht gab.

Hier ein gutes Beispiel für ein besonders sinnvolles Firmwareupdate zur Nikon Coolpix 5000

Als die Coolpix 5000 2002 vorgestellt wurde, konnten damit aufgenommene Fotos wahlweise in unterschiedlichen Komprimierungsstärken/JPEG-Qualitäten oder unkomprimiert als so genannte TIFF-Datei gespeichert werden. In 24 bit Farbtiefe, was pro Farbe 256 Abstufungen bedeutet. Nach Installation der Firmware 1.8 ist die Coolpix 5000 in der Lage in Nikons hauseigenem Rohdatenformat NEF zu speichern! Was zumindest bei meinem Exemplar eine extreme Verbesserung bedeutet, wie Sie weiter unten noch lesen werden.

Wenn die Kamera in so genannten Rohformaten speichern kann, tut sie das IMMER in einer höheren Farbtiefe, zum Beispiel 30 oder 36 bit (und mehr). Pro Farbe stehen dann 1024 oder 4096 Abstufungen zu Verfügung. Das bekommt Bedeutung, wenn bei kontrastreichen Motiven Schatten, zu dunkle Motivbereiche aufgehellt werden sollen. Und manchmal zeigen überbelichtete Motivdetails bei höherer Farbtiefe noch Zeichnung, die sonst weg wäre. Auch wenn es mit ISO 400/800 an die Empfindlichkeitsgrenzen der Konsumer-Digitalkamera-Klasse geht, gelingt das notwendige Entrauschen bei von der Kamerafirmware ungeschärften Rohbildern besser, um anschließend ganz nach Verwendungszweck (Drucken) zu schärfen. Und dafür muss es noch nicht mal eine Bezahlsoftware wie Adobe Lightroom sein, es gibt kostenlose Rohdatenentwicklungsprogramme, zum Beispiel „Raw Therapee“ oder "darktable" oder das mittlerweile kostenlose Nikon Capture NX-D.

Solange man nicht glaubt ein besserer, professionellerer Fotograf zu sein, bloß weil man – Forensprech – „in RAW arbeitet“, geht das für mich in Ordnung. Die jeweilige Kamera-Firmware greift beim Speichern im Rohformat am wenigsten in die Bildaufbereitung ein. Was aber wirklich “roh" ist, bestimmt allein der Kamerahersteller! Denn: "Roh ist gar nicht roh..."

Die Nikon Coolpix 5000

Die 2002 vorgestellte Kamera ist 102 x 82 x 68 mm groß und wiegt ohne Speicherkarte und Akku 360 g. Der 2/3" 8,8 x 6,6 mm  große CCD-Sensor (Pixelpitch 3,3 µm – gut ist >/= 3 µm, was hier der Fall ist) und löst maximal 2.560 x 1.920 Pixel = 5 MP auf. Er hat eine Empfindlichkeit von ISO 100, 200, 400 oder 800. Dazu gesellt sich eine ISO-Automatik unbekannten Bereichs. Heißt bei wenig Licht und Verwacklungsgefahr manuell ISO 200, 400 oder 800 einstellen. Bildformate 24 bit JPEG, TIFF und nach Firmwareupdate RAW. TIFF ist ganz unsinnig, weil zum Speichern eines Fotos dann endlose Größenordnung 20 s vergehen. Also wenn es schnell gehen muss, JPEG mit 1-3 s Speicherzeit oder RAW, mit ca. 10 s Speicherzeit. Videos können im Mäusekinoformat mit 320 x 240p Auflösung und 15 B/s über 1 min Länge aufgenommen werden. Videoformat ist AVI. Gespeichert  wird auf Compactflash-Speicherkarten (CF) Typ I und II sowie Microdrive.

Objektiv ist ein 2,8-4,8/7,1-21,4 mm (28 bis 85 mm @ KB) 3-fach Zoom, dem Digitalkamera.de seinerzeit eine wenig begeisternde Lichtstärke attestieren wollte. Dem ich nicht folgen kann. Bis heute ist das 2,8/28 oder 24 - 70 mm DAS Standard-Objektiv der Reportagefotografie. Sooo weit davon entfernt ist das Coolpix 5000 2,8-4,8/28-85 mm Zoom wirklich nicht!

Die Entfernung kann manuell eingestellt werden oder automatisch. Im Einzel-AF-Betrieb (AF-S) und im Nachführ-AF (AF-C) mit aus 5 AF-Feldern auswählbarem Messfeld. Serienbildfunktion mit 3 Bilder/s bei höchster Auflösung über 4 Bilder in Folge.

Das Motiv kann stromsparend über einen optischen Sucher mit Dioptrienausgleich oder über einen 1,8“ TFT LCD Monitor mit 110.000 Bildpunkten erfasst werden. Das Menü wird auf dem Monitor angezeigt. Die Belichtung wird wahlweise mittenbetont, integral, über 256 Felder (Matrix) oder punktförmig als Spot gemessen. Gesteuert wird die Belichtung manuell oder durch Programm-, Zeit- oder Blendenautomatik. Dazu kommen diverse Motivprogramme. Die automatische Belichtung kann im Bereich +/- 2 EV in 1/3 EV-Schritten korrigiert werden. Bei Bedarf kann eine automatische Belichtungsreihe mit Schrittweiten von 1/3 bis 1 EV durchgeführt werden. Die Belichtungszeiten bewegen sich zwischen 8 bis 1/4.000 s. Selbstauslöser mit 3 oder 10 s Vorlaufzeit.

Der eingebaute Blitz hat bei ISO 100 Leitzahl (LZ) 10 und bietet die üblichen Einstellungen: An/Aus, Automatik, Aufhellblitz, Langzeitsynchronisation, Rote-Augen-Reduktion. Neben dem eingebauten Blitz bietet die Coolpix 5000 einen Bitzschuh mit Mittenkontakt für gewöhnliche Computerblitze und weiteren Kontakten für Nikon-spezifische Geräte. Es gibt zwar keine TTL-Messung durchs Objektiv, aber die CP 5000 steuert die Belihtung mit einem zusätzlichen Sensor auf der Kamerafront. Der Weißabgleich erfolgt wahlweise manuell oder automatisch, mit den Voreinstellungen Wolken, Sonne, Glühlampen-, Blitzlicht, Leuchtstofflampe. Energieversorgung über Lithiumionen-Akku EN-EL1. Als Software spendierte Nikon seinerzeit sogar Adobe Photoshop Elements für Windows und für Macintosh.

Vorsatzobjektive

Die interessante Brennweitenerweiterung für Prosumerkameras wie hier die Nikon Coolpix 5000 ist in der Regel nur theoretischer Natur. Grund: Da bekommt man eine interessante alte Digitalkamera für Größenordnung 20 (und weniger) Euro, um dann festzustellen, dass besagte Objektiv-Vorsätze für 50, 80, ja über 100 Euro angeboten werden - herstellerunabhängig.

Zu der hier vorgestellten Coolpix 5000 habe ich noch 10 Euro für den benötigten Adapterring UR-E6 investiert, weil aus meiner Drehgelenk-Coolpix-Sammlung Vorsätze passen. Mit dem UR-E6 passen – nicht so interessant – der Telekonverter TC-E2 und der – viel interessanter – Fisheye-Konverter FC-E8 auf die CP 5000.

Was im Vergleich zum Fisheye unverzeichnetes Weitwinkel angeht, verlangt die CP 5000 den Weitwinkel-Konverter WC-E68 auf dem Adapter UR-E5. Mit dem WC-E68 erhalte ich ein aufs Kleinbildformat umgerechnetes 19 mm Superweitwinkel. Lt. Coolpix 5000 Bedienungsanleitung können die Weitwinkelkonverter WC-E24 und WC-E63 mit der Coolpix 5000 nicht verwendet werden.

Weitwinkelkonverter WC-E63 auf der Nikon Coolpix 5000

Der aus der Drehgelenk-Coolpix-Reihe vorhandene WC-E63 wurde versuchsweise mit dem UR-E6 auf die CP 5000 montiert. Bei voller Weitwinkeleinstellung zeigt der WC-E63 eine deutliche Randabschattung und je nach Situation jenseits der Mitte Unschärfen. Zoomt man die Randabschattung weg, verbessert sich das Ergebnis. Was dann aber unsinnig wird, da die Coolpix 5000 bereits 28 mm Weitwinkel bietet. Also raus mit dem WC-E63 aus dem Urlaubsgepäck…

Vergessene Details, Einzelheiten, die komplette Technik der Nikon Coolpix 5000 können in der deutschen Bedienungsanleitung nachgelesen werden.

Sogar ein deutscher Prospekt zur Coolpix 5000 ist noch verfügbar.

Beispielfotos, aufgenommen mit der Nikon Coolpix 5000, Auflösung bis 5 Megapixel

Für die bessere Freistellung der Dame mit der Nikon M Messsucherkamera sorgte in diesem Fall Photoshop...

Nikon Rohdatenformat NEF

Volle Pixelbreite – 2.560 Pixel – der 5 Megapixel der Nikon Coolpix 5000

Je nach Kamera liegen über 50 Jahre zwischen den aufgenommenen und der aufnehmenden Kamera. Die zur Verwendung mit zwei Objektivbrennweiten (50 und 75 mm) vorgesehene AkA-RETTE (Apparate & Kamerabau) II für Kleinbildfilm wurde 1950 vorgestellt und soll bis 1954 gebaut worden sein, die 6x9 Rollfilm Kodak Brownie Flash IV wurde zwischen 1957 und 1959 gebaut. Nikon präsentierte die Coolpix 5000 2002.

Wie schon bei der schon vorgestellten Olympus Camedia C-8080 Wide Zoom geht es auch bei der Nikon gaaaanz geruhsam zu. Das Speichern dauert, ist also mehr was für gemächliche (Sach-)Aufnahmen, wenn die Coolpix 5000 dazu herhalten sollte. Entwickelt und editiert mit Adobe Lightroom 5.7.x

Nikon Wide Converter WC-E68

Auch wenn es irgendwie Krücken bleiben, sind Vorsatzobjektive für diverse Digitalkameras nicht völlig von der Hand zu weisen.

Aber

Wirklich interessant werden die Vorsätze eigentlich nur, wenn die Kamera neben dem Monitor auch einen E-Sucher hat. Selbst wenn der nur niedrig auflöst. Denn der gewöhnliche optische Sucher der hier vorgestellten Nikon Coolpix 5000 ist nur fürs eingebaute 28-85 mm Zoom ausgelegt. Mit den Vorsätzen muss ich den Monitor benutzen. Mit dem alten Problem, dass bei viel Tages-/Sonnenlicht auf den zu kleinen und noch niedrig auflösenden Monitoren kaum noch etwas zu erkennen ist.

19 mm Superweitwinkel, 5 Megapixel

Dramatisches Licht! Nikon Mehrfeld-(Matrix-)Belichtungsmessung, P-Automatik. Aufnahmeformat Nikon NEF, Entwicklung/Nachbearbeitung mit Adobe Lightroom 5.7.x und Photoshop CS3. Für ein Konvertervorsatzobjektiv eine gute Leistung.

Nikon Fisheye-Konverter FC-E8

Menüeinstellung Rundbildfisheye. Heißt: 180 Grad Bildwinkel rundum

Menüeinstellung Vollformat-Fisheye. 180 Grad Bildwinkel "nur" über die Formatdiagonale. Horizontal hat das Objektiv etwa 135 Grad Bildwinkel.

Datenformat der Fisheye-Fotos: Nikon NEF. Entwicklung wie gewohnt mit Adobe Lightroom 5.7.x.

Qualität?

Die Nikon Coolpix 5000 ist mit dem 19 mm Superweitwinkelvorsatz deutlich "glücklicher", sprich die Abbildungsqualität ist für mich erheblich besser als mit dem Fisheye-Vorsatz. Auf der 2 MP Coolpix 950 und der 3 MP Coolpix 990 harmoniert der Fisheye-Konverter FC-E8 noch. Mit 5 Megapixel ist er offensichtlich überfordert.

Die Nikon Coolpix 5000 mit dem 19er war übrigens "Heinz Engels Lieblingskamera". Heinz Engels war langjähriger Lokalfotograf des "Bonner Generalanzeiger(s)": "Technik interessierte ihn stark, er war der erste (und zugleich älteste) GA-Fotograf, der auf Digitalkameras umstieg." so der Bonner GA.

Nikon Coolpix 5000 JPEGs out-of-the-cam

Allenfalls mäßig…

… in der Qualität möchte ich die vier obersten Fotos bezeichnen. Bitte auf die Fotos klicken und sich die 5 Megapixel 1:1 in voller Größe anschauen. Genug Licht, und doch fehlt irgendwie der Biss. Keine Struktur auf dem Felsen oder im nassen Sand. Die untersten beiden Fotos wurden im Rohformat der Nikon Coolpix 5000 – NEF – gespeichert. Um dann mit Lightroom daraus JPEGs zu machen. Offensichtlich produziert die Software in der Coolpix 5000 keine wirklich guten JPEGs.

Gut, dass ich das noch rechtzeitig vor einem weiteren Trip gemerkt habe! Also musste die Coolpix 5000 im Rohdatenformat speichern. Die zu konvertieren bedeutet für Lightroom und andere Software keine besondere Arbeit. Statt individuell zu bearbeiten, können größere Mengen Roh-Dateien auch stapelweise, automatisch nach JPEG konvertiert werden…

Schweden

ISO Reihe Nikon Coolpix 5000 100, 200, 400, 800, Auflösung 5 Megapixel

Von links nach rechts, oben nach unten: ISO 100, ISO 200, ISO 400, ISO 800, ISO 400 entrauscht, ISO 800 entrauscht.

Ein gewollt unglücklicher Testaufbau, mit Gegenlicht, LED-Beleuchtung von oben und zugelaufenen Schatten, die mit Lightroom 5.7.x aufgehellt wurden, der der Realität mancher High-ISO-Aufnahme näherkommt, als ein perfekt beleuchteter Versuchsaufbau. Gut, dass die Coolpix 5000 nicht versucht das Rauschen zu glätten, sprich zu zuschmieren, wie es bei solchen Gelegenheiten und höher auflösenden Kameras mit zu kleinen Bildsensoren gerne gemacht wird. Die Schärfe und Details sind da. Wie weit man dann mit dem Rohdatenentwicklungsprogramm Hand anlegt, entrauscht auf Kosten von etwas Schärfe, ist dem/der AnwenderIn selbst überlassen. Für den Notfall, um ein hinreichend scharfes Foto ohne Verwacklung zu bekommen, würde ich immer ISO 800 nehmen.

Einschätzung der Coolpix 5000

Trotz den 5 Megapixel Auflösung und den Ausbaumöglichkeiten, die neben den Vorsatzobjektivadaptern auch das Batteriepack MB-E5000 bietet, wollte ich der Coolpix 5000 zunächst KEINE Empfehlung aussprechen. 

Eine bessere Digitalkamera, wie es die Coolpix 5000 sicher sein wollte/will, MUSS in der Lage sein, qualitativ hochwertige JPEG-Dateien bereits in der Kamera zu generieren. Das ist nicht der Fall. Zumindest nicht in meinem Exemplar. Vielleicht bin ich etwas ungerecht, da ich bei den alten Digitalkameras nach Möglichkeit zum Speichern immer das Rohformat nehme. Um zu sehen, was qualitativ möglich war/ist. Aber erst bei der Coolpix 5000 ist mir aufgefallen, wie vergleichsweise schlecht deren JPEGs sind. Immer bezogen auf mein Exemplar!

Zur dieser JPEG-Schwäche gesellt sich der nervtötende Gedächtnisverlust bei jedem Batteriewechsel! Nicht nur Datum und Uhrzeit sind weg, auch andere Einstellungen. Der Einsatz der Vorsatzobjektive ist letztlich nur eingeschränkt möglich, weil unter Tages-/Sonnenlicht auf dem (altersbedingt?) zu dunklem Monitor das Motiv nicht gut erkannt, sauber eingepasst und ausgerichtet werden kann.

Ganz anders die beispielsweise im Urlaub "mitgetestete" und ebenfalls ausbaufähige Olympus Camedia C-8080 Wide Zoom. Dort wären die auch dort verfügbaren Objektivvorsätze draußen anwendbar – dank E-Sucher! Die C-8080 ist wuchtiger, liegt einfach viel besser in der Hand, hat bei Batteriewechsel keinen Blackout, liefert klasse JPEGS und und und… Der Nikon Coolpix 5000 (Um-) Weg über Rohdaten ist einfach "sperriger", braucht Erfahrung und ist deshalb nicht jedermanns Sache.

Und es macht die Kamera langsam! Obwohl Nikon-Fan, konnte ich mit der Coolpix 5000 nicht wirklich warm werden. Ich weiß nicht wie oft ich bei dieser Coolpix die für meine Finger ungünstig positionierte Zoomwippe mit dem um den Auslöser positionierten An/Aus-Drehschalter verwechselt habe… Daher nur meine eingeschränkte Empfehlung, versehen mit dem Hinweis das letzte verfügbare Firmwareupdate 1.8 zu installieren und nur im Rohdatenformat zu speichern. Für dessen Bearbeitung es keine Bezahlsoftware braucht, Nikon NX-D kostet nichts mehr.

Ralf Jannke, August 2017

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