Kodak DCS 620x

         

Für die DCS 620x hat sich Kodak der analogen Profi-Spiegelreflexkamera F5 von Nikon bedient. Durch ein paar Design-Tricks wie eine geänderte Griffgummierung ist nun aber nicht mehr so ohne weiteres zu erkennen, wo die Nikon-Kamera aufhört und der von Kodak hergestellte Digitalteil anfängt. Da die Bedienelemente der F5 zugänglich bleiben, gibt die Kamera auch Fotografen, die zuvor nur analog fotografiert haben, keine Rätsel auf.

Eine große Klappe an der Seite des Digitalteils gibt den Zugang frei zu dem auswechselbaren Akku. Außerdem werden so gleich zwei PCMCIA-Slots zugänglich. Die Kamerarückwand wird dominiert von zwei Displays – einer monochromen Statusanzeige und einem farbigen Bildschirm zur Bildkontrolle.

Als die 2 Megapixel Kodak DCS620x 2000 auf den Markt kam, präsentierte Nikon ein Jahr später seine 2,7 Megapixel D1H und 6/10 Megapixel D1X. Beide von Grund auf als Digitalkamera konzipiert und dadurch viel kompakter als die Kombination aus Analogkamera und Digitalrückwand. In einer Sache konnten die Nikons mit der DCS620x nicht mithalten. Die DCS620x war ein Traum für Sport- und Reportagefotografen, die auch unter schlechtesten Lichtbedingungen ein Bild haben mussten. Bis ISO 4000 war die Kodak offiziell kalibriert, darüber gingen noch ISO 5000 und ISO 6400.

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