Jenoptik JD 12

1999: Da war die analoge Welt und die Welt des Fotohandels noch in Ordnung ;-) Alle Fotos 900 x 768 Pixel aus den 1024 x 768 Pixel Dateien einer JD 11 oder JD 12. Exifs gab es keine oder sind verloren gegangen... Dazu zum Vergleich die JD 12 und die Samsung Digimax 800K.

Muss das denn sein? OK, für weniger als 10 Euro nehme ich auch so eine Scheußlichkeit. Besonders, wenn sie noch so schick original verpackt ist ;-) Und ich muss gestehen: Ich hatte dieses „Meisterwerk“ gegen Ende der 1990er tatsächlich neu gekauft! Wobei ich nicht mehr weiß, ob das eine JD12 oder JD11 und wie teuer die war. Boris Jakubaschk hat die "JenOptik JD 11 entrance" sowie den baugleichen Klon "Praktica Genius 1.0" bereits ausführlich beschrieben.

Und das sind gerade mal drei Ausgaben dieser Kamera. Die es noch in vielen weiteren Varianten gibt. Kurz in die eigene Sammlung und Beiträge im digicammuseum geschaut, "tauchte" da "auf einmal" die Samsung Digimax 800K auf. Ich fress’ einen Besen, wenn das kein Klon dieser Baureihe ist ;-)

Die Bezeichnung "800K" erklärt sich aus der Kameraauflösung: 1.024 x 768 Pixel = 786.432, aufgerundet 800.000 Pixel. Oder 800 x 1.000 Pixel, kurz 800K.

Die 2001 ins Internet gestellte Seite DigiCamHistory.Com listet und zeigt 1998 diese Klone: Argus, (Gallant) Quark Probe 99, Minton S-Cam F1Pentacon (Praktica) QD500Trust Photocam 1300.

Weitere "Fotos" als die da oben möchte ich mir/uns ersparen. Wer mehr will, einfach auf den Link Samsung Digimax 800K klicken.

Ralf Jannke, Mai 2017

Kommentare (1)

  • rooster
    rooster
    am 07.05.2021
    Die hatte ich mir auch begeistert neu gekauft, war aber sofort kaputt. Beim Umtausch war gerade eine Fuji DX10 auf 479 runtergesetzt, also was drauf gelegt und diese dann genommen (wegen des Monitors).
    Das war dann der Einstieg in die Digitalfotografie. Die Leute waren regelrecht verblüfft, wenn man ihnen die gerade geschossenen Bilder auf dem Monitor präsentierte.

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