Nach dem OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 11-22mm F2.8-3.5 zum Funktionscheck 2026 der PANASONIC LUMIX DMC-L10 jetzt noch schnell das 2,8-3,5/14-54 mm Olympus auf der LUMIX
Zuvor noch ein paar Bemerkungen zu meinen FourThirds-Objektiven. Alle mit Bedacht und preiswert erworben! Keinen Gedanken habe ich je an Zooms wie das 4/7-14 mm, das 2/14-35 mm oder 2,8-3,5/50-200 mm verschwendet. Oder gar das 2/150 oder 2,8/90-250 mm. Tolle Objektive und auch auf microFourThirds adaptierbar, mir aber für das tote FourThirds-System einfach zu teuer!
Obwohl mit Ausnahme des OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 12-60mm 1:2,8-4 ED SWD SUPERSONIC WAVE DRIVE nicht ausdrücklich zum Einsatz per Adapter auf meinen microFourThirds-DSLMs vorgesehen, lassen sich meine FT-Objektive problemlos in mFT weiterverwenden. Wenn es nicht gerade um „Action“ geht, sprich schneller Nachführ AF-C gefordert ist! Und da ist die Olympus OM-D E-M1 erste Wahl mit ihrem auf dem Sensor implementierten Phasendetektions-Autofokus.
Diese FourThirds-Objektive sind im Bestand
- OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 25mm 1:2.8 (Pancake)
- OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 35mm 1:3.5 MACRO
- (OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 9-18mm 1:4-5,6 nicht mehr im Bestand)
- OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 11-22mm 1:2.8-3.5
- OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 12-60mm 1:2,8-4 ED SWD SUPERSONIC WAVE DRIVE (*)
- OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 14-54mm 1:2.8-3.5 Version 1
- OLYMPUS DIGITAL 18-180mm 1:3.5-6.3 36-360mm equiv
- OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 40-150mm 1:3.5-4.5 (*)
Zu den Sternchen (*)
Die beiden gekennzeichneten Objektive zeigen hohe Ausfallquoten!
Die Photoscala schrieb seinerzeit: "Laut Olympus-Notiz – Wichtige Information für: ZUIKO DIGITAL ED 12-60 mm 1:2,8-4,0 – trat bei Objektiven mit Seriennummern zwischen 230005416 und 230010688 ein Fehler während des Herstellungsprozesses des Autofokus-Antriebs auf, der dazu führt, dass der Autofokus nicht ordentlich funktioniert." Dazu noch: "Beim 12-60 lösen sich im Objektiv Leitungen und blockieren den Zoom. Beim 12-60 und 50-200 SWD sterben ebenfalls die Blenden."
„pen-and-tell Be Straight And Honest“ schreibt: „Es gibt einige Objektive, die Serienfehler haben. Beim 40-150 f/3,5-4,5 stirbt nach etwa 40.000 Auslösungen die Blende. Beim 12-60 und 14-54II lösen sich im Objektiv Leitungen und blockieren den Zoom. Beim 12-60 und 50-200 SWD sterben ebenfalls die Blenden. Beim 40-150 f/2,8 Pro ist die Streulichtblende vermutlich erledigt, teilweise sterben die Snapshotringe bzw die MF-Sensoren. Das 40-150 Pro und das 300mm f/4 haben eine spezielle Gasfüllung. Wenn die aufgrund von Undichtigkeiten weg ist, ist die Abbildungsqualität und Fokusgeschwindigkeit deutlich schlechter. Beim 12-40 f/2,8 sind Streulichtblende und Objektivdeckel oft auf der Mängelliste. Generell sollte man der Hinterlinse mehr Beachtung schenken als der Frontlinse. Dreck und Schäden auf der Hinterlinse ruinieren das Bild richtig, ein paar kleine Kratzer auf der Frontlinse sind irrelevant.“
Christian Zahn zum 3,5-4,5/40-150 mm
Das Objektiv hat einen gravierenden Serienfehler: Durch Benutzung oder Alterung fällt der Antrieb der Blendenmechanik aus, das Objektiv kann die Blende dann nicht mehr schließen, auch wenn die Kamera dies vorgibt. Leider gibt das Objektiv keine Fehlermeldung an die Kamera, so daß erst auf dem Kameradisplay oder schlimmstenfalls zuhause beim Sichten der Aufnahme auffällt, daß die meisten Aufnahmen überbelichtet sind. Lediglich Fotografieren mit Blendenvorwahl auf Offenblende ergibt einwandfreie belichtete Aufnahmen.
Der Ausfall erfolgt irgendwann bei jedem Exemplar dieses Objektivs, möglicherweise bricht schlicht das Flachbandkabel, das die elektrische Verbindung vom Objektivbajonett zur beweglichen Linsengruppe herstellt, zwischen denen die Blende eingebaut ist; möglicherweise fällt der Motor des Antriebs aus.
Ich habe zwei Exemplare dieses Objektivs, das zuerst gekaufte hat nach kurzer Zeit diesen Fehler bekommen, das gezeigte ist fast unbenutzt und darum funktionsfähig. Beim defekten 40-150 höre ich beim Zoomen deutliche Kratzgeräusche aus dem Objektivinneren, die auf ein gebrochenes Kabel hindeuten könnten.
PS.: Mein 12-60 mm und 40-150 mm FT erfreuen sich noch bester Gesundheit!
Qualitäts- und sonstiger Eindruck
Die Fotos vom Intro teilweise ISO 800, die in der dunklen Halle ISO 1.600 minus 1 EV = ISO 3.200 und sonst ISO 1.600. Zeitautomatik, Offenblende. Teilweise mit Lightroom KI entrauscht, bei zwei, drei Actionfotos musste Topaz Photo AI mithelfen ;-)
Die 2007 präsentierte PANASONIC LUMIX DMC-L10 ist eine brave, feine und mit Lieview und Klappmonitor gut ausgestattete digitale Spiegelreflexkamera. Nach der 2006 vorgestellten L1 war die L10 die zweite und letzte DSLR mit 13x17 mm FourThirds-Sensor. Von daher durchaus sammelwürsig. Panasonic hatte als Erster erkannt, dass Spiegelreflexkameras von der Baugröße einer 15x24 mm APS-C Sensor DSLR keine Zukunft hatten. Und präsentierte 2008 die erste spiegellose Systemkamera der Welt, die G1.
Eins ist die L10 nicht
Eine Action- und Sportkamera. Obwohl auch nur mit 3 Autofokussensoren ausgestattet, schafften meine Canon EOS D30 und D60 um 2002 gerum im Basketball mehr einwandfrei fokussierte Fotos, als die behäbige Panasonic L10 2026. Bei der man auch das Gefühl hat, die Bildfrequenz sinkt im AF-C Modus von 3 Bilder pro Sekunde auf irgendetwas um 1,x B/s. Egal, jetzt ist sie "ausgereizt" und darf sich wieder ausruhen.
Ralf Jannke, Februar 2026
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| Autor: | Ralf Jannke |
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| Erstellt: | 19.02.2026 |


















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