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Sigma XQ 1:3,5/200 mm

23. Juni 2022, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Bis auf letzte Digitalkamera-Reste bin ich mit der (meiner) Digitalkamera-Historie ja weitgehend durch. Und was Neukäufe angeht, gibt es bei Nikon derzeit nichts, was mich vom Hocker haut oder bezahlbar ist. Geldreserven, die für unvorhergesehene Reparaturen an Haus, Inventar, Auto oder Gesundheit — Zahnärzte sind teuer — beiseite gelegt sind, würde ich nie für eine Z9 verballern! Objektive sind vom Altglas bis zur modernen Festbrennweite und zum gewünschten Zoom alles da.

Bei interessantem Altglas sage ich aber weiterhin nicht nein! Wenn die Kosten im "Taschengeld"-Rahmen bleiben.

Nach dem interessanten SIGMA FILTERMATC MULTI-COATED 1:2.8 f=28mm und dem SIGMA MULTI-COATED 1:2.8 f=135mm PANTEL gab es für umgerechnet 35 Euro jetzt noch eine Sigma-Spezialität, ein Sigma XQ 1:3,5/200 mm. 

Ein lichtstarkes 200er mit einer Besonderheit. Ich kenne jedenfalls kein Objektiv, das mit zwei Entfernungseinstellringen unterschiedlicher Steigung ausgestattet ist. Olypedia.de hat dem Sigma XQ eine ausführliche Beschreibung gegönnt!

Ich bin sehr gespannt auf das Sigma-Tele!

 


Panasonic

20. Juni 2022, Ralf Jannke - Wissen

PHOTONEWS berichtete:

"LUMIX Festival für jungen Bildjournalismus findet vorerst keine Fortsetzung"

"Mit großem Bedauern müssen die Veranstalter*innen des Festivals nun mitteilen, dass das LUMIX Festival für jungen Bildjournalismus, vorerst keine Fortsetzung finden kann, da sich der Namensgeber und Hauptsponsor Panasonic nach fast 15 gemeinsamen Jahren leider zurückzuziehen muss.  Insbesondere die ungünstigen Marktverhältnisse – unter anderem mit einer mehr als zwei Jahre andauernden globalen Pandemie, kontinuierlich steigenden Kosten für Rohstoffe,  Energie, Logistik und einer die Verbraucherinnen und Verbraucher zum Sparen animierenden Inflation – machen langfristige Planungen unglaublich schwer."

Noch nie so ehrlich von einem namhaften Hersteller mit langer Geschichte gelesen! Ein erstes Anzeichen für weiteren Panasonic-Rückzug?

Ich bin, was Video angeht ein ziemliches "Greenhorn". Die letzten mFT-Panasonic Modelle GH5 und GH6 sollen immer noch sehr gut im Video-Geschäft sein. Was mich an diesen Modellen aber immer störte: Mit zunehmender Modellnummer wurde die Panasonic GH-Reihe immer größer. Wenn ich an meine Sommer 2017 ausgiebig genutzte GH1 zurückdenke. Aber GH5 und GH6: Zu groß für eine microFourThirds-DSLM. Und was mFT betrifft: Irgendwie bin ich da mit Olympus glücklicher …

Und Panasonic Vollformat DSLMs? Ich sehe die eher in einem Mauerblümchendasein. Im Schatten von Sony, Canon und Nikon. Die alle kämpfen müssen, Sony vermutlich am wenigsten. Mal sehen, was die Zukunft für Panasonic bringt …


KonicaMinolta X — Aber welche?

17. Juni 2022, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

KonicaMinolta Dimage X1

Eigentlich gehört diese Art Digitalkamera ja in die schon lange von mir geschmähte „Chrom-Zigaretten-Etui-Klasse“. Aber für 5 Euro und bei der schönen Farbe habe ich eine Ausnahme gemacht. Ob diese KonicaMinolta noch funktioniert, kann angezweifelt werden, wenn man sich besonders den Zustand der Rückseite ansieht. Aber wer weiß …

Der Blogg-Titel war meiner ersten Faulheit geschuldet ;-)

Mit Hilfe der ältesten deutschen Seite über digitale Kameras, digitale Fotografie Digitalkamera.de war die Kamera schnell als KonicaMinolta X1 identifiziert. Vorgestellt 2005. Also aus dem Zeitraum, in dem Minoltas Rettungsversuch durch Fusion mit Konica 2003 versucht wurde. 2006 stellte KonicaMinolta schließlich die Produktion von Kameras und Objektiven ein, Sony übernahm. Ironie der Geschichte: Als (aus meiner Sicht) jahrzehntelang ewiger Dritter hinter Nikon und Canon, ist der von Sony übernommene Hersteller Minolta heute die sehr wahrscheinliche Nummer Eins …

Wimmelbild?

Über etliche dieser Minoltas, KonicaMinoltas der X-Reihe mit so genannter Periskop-Optik haben wir in mehreren Praxisberichten geschrieben:

Wenn die mir tatsächlich noch fehlende KonicaMinolta Dimage X1 noch funktioniert, gibt es im Juli ein paar Beispielfotos …

 


Zwischenruf

14. Juni 2022, Ralf Jannke - Wissen, Ausprobieren

APS-C ist tot …

Tatsächlich? Bei mir nicht! Zum Einstieg in die spiegellose Nikon DSLM-Welt hatte ich mir trotz sehr guter Erfahrungen mit unterschiedlichen Fuji X-E- und X-Txx-Modellen 2020 die Nikon Z50 gegönnt. Samt FTZ-Adapter und zum Start dem "schwimmfähigen" – sehr viel Kunststoffeinsatz – Nikon DX VR AF-P NIKKOR 10-20mm 1:4.5-5.6. Wobei dieses Superweitwinkelzoom für Nikon-Verhältnisse ein geradezu unverschämt gutes Preis-/Leistunsverhältnis hat! Dazu das einfach nur gute NIKKOR Z DX 50-250mm 1:4.5-6.3 VR. Zum Vergleich noch meine letzte semiprofessionelle und von einer unbekannten Zahl Vorbesitzer eingesetzte Nikon DSLR mit APS-C Sensor. Sie hat über 200.000 Auslösungen auf der Uhr: Nikon D300.

APS-C ist also tot, wurde vom einen oder anderen Experten gerne mehrfach glauben gemacht. Und es stimmt sogar, wenn die kleineren 15 x 23 mm APS-C Sensoren (Cropfaktor 1,5/1,6), die in einer digitalen Spiegelreflexkamera stecken, gemeint sind. Aktuell hat Nikon nach der D500 auch seine D3xxx und D5xxx Halbformat DSLR-Serie eingestellt. Richtig so! Die D7xxx Serie dürfte folgen ...

Was die Digitalkamerasammlung angeht, ist die mit APS-C Sensor (speziell) Nikon DSLRs bestens bestückt. Einen guten Querschnitt zeigte der Praxisbericht des Di II TAMRON 18-270mmF/3.5-6.3 Piezo Drive VC, das nacheinander auf Nikon D50 (2005), der D300 (2007) — meine definitiv letzte DSLR — und D3000 (2009) ausprobiert wurde.

Bei Canon wird es hinsichtlich APS-C DSLRs vermutlich kaum anders aussehen. Die CaNikon Vollformat Flaggschiffe EOS 1X MK III und D6 werden sehr sicher die letzten digitalen SLRs sein. Sony ist da schon lange raus. Dass der Weg für CaNikon nach Spiegellos vorgezeichnet ist, sieht man an den fallenden Gebrauchtpreisen beispielsweise für die Nikon D4 und D5 und den Canon EOS 1D-Modellen

Stattdessen feiert APS-C als Sensor eine regelrechte Wiederauferstehung!

Nikon Rumors vertritt die Auffassung, dass "Einsteiger"-Vollformat DSLMs an Attraktivität verlieren. Wobei mir spontan da nur die Nikon Z5 einfällt. Wenn Nikon-Vollformat, dann auch Vollgas ;-) Und das heißt eben Z6 II, Z7 II und Z9. Was kostet ...

Vorreiter in "APS-C neu" spiegellos und Vollformat-Bajonett war Canon Ende Mai mit zwei hochinteressanten Systemkameras:

Fuji hat immer am kleinen APS-C Sensor festgehalten! Um ebenfalls Ende Mai die ebenso hochprofessionelle wie extrem schnelle X-H2S zu präsentieren.

Hochwillkommener 1,5-fach "Telekonverter" durch den kleinen 15 x 23 mm APS-C Sensor mit Cropformat oder scheinbarer Brennweitenverlängerung Faktor 1,5. SIGMA 100-400mm F5-6,3 DG OS HSM mit Nikon TC-17E II auf der Nikon Z50. Macht 1020 mm Supertelebrennweite!

Nikon scheint es — wie gefühlt immer und unentschuldbar zu spät gemerkt zu haben. Statt alles Entwicklungspotential in die "nur" verbesserten Nachfolger Z6 II, Z7 II und das Flaggschiff Z9 zu stecken, langte es im wieder attraktiven APS-C Bereich bis jetzt nur zur einer albernen "Retro Z50", genannt Z fc von 2021. Für mich nicht mehr als ein durchaus schickes und gut funktionierendes, aber genauso überflüssiges Spielzeug, wie das DSLR-Pendant Nikon Df.

Nikon Rumors "rumort" derzeit über eine Z30 noch in diesem Juni. Illustriert mit uralten Studien einer "Z1" und einer E-Sucher-losen "Z"-Zeichnung.

Und? Da bin ich schon in den Ferien. Abgesehen davon würde ich nicht mit einer Erstserie in den Urlaub ziehen und schon gar nicht mit einer APS-C DSLM, die unter meiner Z50 angesiedelt ist. Und der "Gefahr", dass die "Z30" keinen E-Sucher hat. Das könnte man beim Betrachten mancher Z-Mockups befürchten. Den fehlenden E-Sucher akzeptiere ich nur bei meiner immer noch geliebten Fuji X-E2. Die hat zwar einen E-Sucher, aber der ist kaputt …

Es ist eher unwahrscheinlich, dass eine "Z30" schon von der Nummerierung her technisch über der Z50 liegt.

Was erwarte ich von Nikon?

Leider hat die EOS R7 das "falsche" Bajonett ;-) Aber ich erwarte eine dieser Canon absolut ebenbürtige "Z70", wie immer die Nikon heißen wird. Zum vergleichbaren Preis! Hoffentlich war das in Nikon Rumors nur eine sehr gute Photoshop-Arbeit, die neben den "Z1-/Z30"-Mockups, die da auch auftauchte – eine Z fc "black". Das wäre dann Wandeln auf Leica-Pfaden…

Sollte es wirklich eine "Z70" geben, werde ich in Ruhe die Vorstellung und den Jahreswechsel oder gar bis Frühjahr 2023 warten. "Zur Not" käme immer noch eine gebrauchte Nikon Z6 II vom Profi-Anbieter mit Rückgaberecht in Frage.

Ich bin Sommer 2020 gerne zurück zu Nikon. Mit der Nikon Z50! Und ich setze sie sehr gerne ein! Auch jetzt und nicht nur im Sommer 2022. Angesichts Sonys Präsenz von Anfang an – die 24 MP Sony Alpha 7 kam 2013, fünf jahre vor CaNikons spiegellosen Vollformatern – und Nikons Modellpolitik, wo aktuell nur hochpreisige Profi- oder überteuerte Einsteiger-Gerätschaften präsentiert werden, ist so viel Markentreue eigentlich unverständlich …

 


Hurra – Mein zweites Leitz-, Leica-Objektiv ;-)

11. Juni 2022, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

LEITZ CANADA TELYT 1:4,8/280

Nach dem Ernst Leitz Wetzlar Hektor 13,5 cm 1:4,5 von 1937 jetzt ein LEITZ CANADA TELYT 1:4,8/280. Das ist genau der Zustand, den ich liebe ;-) Furchtbar – das Objektiv wurde ja intensiv benutzt, es ist gebraucht ;-) Garant, dass das kein Leicianer anfasst oder gar kauft! Rund 70 Euro war mir das Tele wert. Es ist laut Beschreibung ein M39 Schraubobjektiv, das zur Verwendung an der Leica Messsucherkamera M einen Spiegelkasten „Visoflex“ (*) benötigte. Der machte die M-Leica dann zur Spiegelreflexkamera.

Bei mir kommt das Telyt auf die spiegellose 24 MP Vollformat Nikon Z6. Der benötigte M39-/Nikon Z-Bajonett Adapter ist vorhanden. Wie weit das von den Entfernungseinstellungen (Unendlich!) dann hinhaut, kann ich erst vor Ort im Norden feststellen. Für alle Fälle habe ich noch einen Satz M39 Zwischenringe im „Expeditionsgepäck“. Man wird sehen. Praxisbericht im Juli.

Alternativ müsste noch der Leica-Zwischenring OUBIO funktionieren. Der adaptiert das Visoflex 39er Gewinde auf Leica M-Bajonett und dann müsste ein zusätzlich dazuzukaufender Leica M-/Nikon Z-Adapter auch unendlich machen … Kosten zusammen in Höhe des Tellyt-Preis'. Das kommt eher nicht in Frage, ich probiere erst mit den vorhandenen Bordmitteln!

Unser Mit-Autor Christian Zahn schreibt dazu:

Laut https://www.l-camera-forum.com/topic/120558-auflagema%C3%9F-visoflex-i-oder-ii-und-iii/ soll ein Visoflex 40mm dick sein, dann müßte Dein M39-Zwischenring ebenfalls 40mm haben, um Unendlich korrekt einstellen zu können.

(*) Zum Visoflex

Ich habe einen Visoflex II in die Aufnahme montiert. Foto © Sebastian Stabinger, Quelle Das Kleingedruckte dazu: Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 3.0 nicht portiert“ lizenziert. Dieses Werk darf von dir verbreitet werden, vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, neu zusammengestellt werden, abgewandelt und bearbeitet werden. Zu den folgenden Bedingungen: Namensnennung – Du musst angemessene Urheber- und Rechteangaben machen, einen Link zur Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht werden, allerdings nicht so, dass der Eindruck entsteht, der Lizenzgeber unterstütze gerade dich oder deine Nutzung besonders.


1200 mm Brennweite aus der Hand

04. Juni 2022, Ralf Jannke - Wissen, Ausprobieren

Es ist nicht die letzte Premiumschärfe, aber für aus der Hand!

Irre, was heute geht. 100-400 mm Sigma mit TC-20E (I), adaptiert per FTZ auf die spiegellose Nikon Z50 bei 400 mm Brennweite: Macht zusammen 400 x 2 x 1,5 = 1200 mm Brennweite mit Licht-„Stärke“ f/12,6. Der Autofokus der Z50 schafft das! O.K., es bewegte sich nichts … Auto-ISO 2500, Offenblende, 1/800 s.

PS.: Der hier eingesetzte Nikon TC-20E (I) wird meine letze Reserve bleiben. Der ebenfalls vorhandene TC-17E II hat eine höhere Abbildungsqualität. Aber sooo schlecht, wie es wohl aus Verkaufstaktik gemacht wird, ist der erste Nikon TC-20E nun auch wieder nicht. Ich hatte ihn vergeblich zum 80 Euro Kampfpreis in eBay. Gut, dass ihn keiner wollte! Der bleibt jetzt fest im Bestand!


TOPCON RE-2, meine schönste japanische Analog-Spiegelreflexkamera?

01. Juni 2022, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln

Eine Analog-SLR, die ich unbedingt noch in der Sammlung haben wollte! Im letzten Sommer vor Corona wurde hier die Geschichte des japanischen Herstellers Topcon anhand des Modells IC-1 AUTO erzählt.

Darin war unter anderem zu lesen:

  • "TOPCON (T-okyo OP-tikal CO-mpany N-ippon) ist eine 1932 gegründete Firma, die heute zu den Weltmarktführern im Bereich der Herstellung von geodätischen Messinstrumenten gehört. Kameras baute Topcon von 1937 bis 1981."
  • "Nach umfangreichen Tests gab die US Navy der Topcon den Vorzug vor der etablierten Nikon F! Der Objektivanschluss der RE Super/2 und Super DM ist mit dem Exakta-Innenbajonett kompatibel."
  • Trotz des Topcon-Erfolgs bei der US-Navy wurde später Nikon die Nummer Eins in den USA, weil der US Nikon-Importeur die Chance für hochwertige japanische Kameras besser erkannt, genutzt und das Ganze so gepusht hatte, dass Nikon vorne war.
  • Und weiter: "Was dort (oben) an Topcons abgebildet ist, hat je nach Modell Sammelstatus! Sammelstatus ist gleichbedeutend mit Hochpreisen. So wird eine TOPCON SUPER DM inkl. 1.8/50 Topcor Objektiv schon mal für über 500 Euro angeboten. Oder ein Topcon Super DM Gehäuse für knapp 200 Euro. Die klassische TOPCON R plus 1.8/58 5,8 cm für 380 Euro. Eine BESELER TOPCON RE SUPER mit 1.4/58 RE TOPCOR und Lichtschacht aus US Navy Beständen kommt auf knapp 500 Euro."

Aber diese TOPCON RE-2 (ohne Objektiv) für umgerechnet 49 Euro habe ich mir dann nicht entgehen lassen!

Ein bisschen mehr darüber im Juli. Bis dahin etwas Lesestoff:

Auf Butkus ist Verlass, wenn es um Bedienungsanleitungen längst vergangener Kameras geht. Hier liegt die Anleitung zur TOPCON RE-2, die ich sofort runtergeladen habe!


Flohmarktsaison 2022 eröffnet

26. Mai 2022, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

"Beute"

Von links nach rechts: Minolta Dimage 7i, Panasonic Lumix DMC-LZ3, Casio QV-2900UX und Casio Exilim Pro EX-P700

Zuhause natürlich festgestellt, dass ich die Minolta und die Casio QV-2900UX schon habe. Die beiden Kameras sind bereits eingepackt und an unseren Mitstreiter Christian Zahn gegangen.

Der die Minolta 7i gleich ausprobiert hat!

Der Ur-Praxisbericht Minolta Dimage 7i

Praxisbericht Casio QV-2900UX

Die Panasonic funktioniert! Freundlicherweise stecketen auf der 512 MB SD-Karte etliche Bildchen, denen ich noch ein eigenes Bild aus unserem Garten hinzugefügt habe:

Die Bilder zeigen wirklich eindrucksvoll, warum diese Kameraklasse vollkommen zu Recht ausgestorben ist! Alles hätte man problemlos mit den Smartphone knipsen können …

Technische Daten der 2004 vorgestellten 3 Megapixel Panasonic Lumix DMC-FZ3

Nur der Casio Exilim Pro EX-P700 werde ich einen kleinen Bericht widmen, obwohl ich sie schon ausführlich vorgestellt habe. Bei meinem ersten Exemplar ist der Monitor vermutlich duch einen stumpfen Schlag auf die Fläche gesplittert, und die Schicht hat sich abgelöst. Er und damit die Kamera ist unbenutzbar geworden. Daher habe ich noch ein zweites Exemplar dieser etwas interessanteren 7 Megapixel Digitalkamera erworben. Ich habe es der Flohmarkt-"Beute" einfach dazugestellt. Diese Casio kam aus Schweden …

 


Einsparmöglichkeiten II

22. Mai 2022, Ralf Jannke - Wissen, Ausprobieren

1 Meter Brennweite mit Autofokus!

Meine vorläufig letzte (ernsthafte) Objektiv-Anschaffung … (Wer's glaubt ;-)

Das geliebte Altglas gehört für mich in die "Kleingeld-Spielwarenabteilung" ;-) Fest im Fotografierbestand ist mein stabilisiertes 4,5-5,6/70-300 mm AF-P Nikkor. Das sich dank Schritt-/Stepmotor im Fokussieren schneller als mein betagtes 2,8/80-200 AF-S Nikkor erwiesen hat! Das trotz der hohen Lichtstärke auch aus Gewichtsgründen — 1,86 kg — jetzt veräußert wurde.

Ich wollte aber unbedingt noch ein paar Millimeter mehr Brennweite. Das allerdings unter Berücksichtigung von Kosten und mehr noch Gewicht! Womit das AF-S 200-500 mm 5.6E ED VR Nikkor mit 2,3 kg gleich raus war. Wie die Sigma-/Tamron-Pendants ähnlicher Brennweite.

Das 1,36 kg 4,5-5,6/100-400 mm Nikon Z?

Perfekt! Aber so wie Nikon das aktuell (Mai 2022) schwer bis nicht lieferbare Zoom seinen Ambassadoren/Influencern zur Verfügung stellt, sehe ich keinerlei Veranlassung "Dauerleihgaben" an diese Leute mit 3000 Euro an Nikon durch Kauf des Telezooms mit zu finanzieren.

Alternative?

Nach kurzem Suchen war die Wahl eigentlich sofort klar: 5-6,3/100-400 mm Sigma DG OS HSM – Kosten um 780 Euro. Nur wenig lichtschwächer als das 100-400 mm Original und mit 1,16 kg sogar noch etwas leichter. Gekauft natürlich mit Rückgaberecht. Montiert auf die übrig gebliebene Nikon D4 und adaptiert per FTZ auf die Nikon Z50 und Z6. Auf allen drei Systemkameras: perfekte Funktion!

600 mm Brennweite, Offenblende f/6,3

War das alles? Nein! 1020 mm Brennweite!

Beide Beispielfotos aus der Hand!

Denn dazu kommt noch ein Sahnehäubchen! Das gute 70-300 mm AF-P Nikkor lässt sich bauartbedingt nicht per Telekonverter verlängern. Ganz anders das 100-400 mm Sigma. Da hat sich der sehr gute Nikon TC-17E II nicht nur mechanisch als kompatibel erwiesen, sondern das Komplettsystem bestehen aus Z50 oder Z6, Adapter FTZ, TC-17E II und 100-400 mm Sigma bietet auch Autofokus! In Kombination mit der Nikon Z50 kann ich bei Bedarf so auf 1020 mm Brennweite zurückgreifen. O.K. mit nur Lichtstärke f/11. Aber das genügt meinen Ansprüchen in Sachen Natur-/Tierfotografie vollkommen! Die beiden hier drüberstehenden Fotos aus dem Garten sind mit 1020 mm Brennweite aus der Hand fotografiert!

Kein Wermutstropfen?

Für mich vollkommen unbedeutend: Brennweite und Blende der Kombination mit dem TC-17E II werden nicht in die Exif geschrieben. Auch mit ein Versuch auf Tip von Christian Zahn es mit dem Mac GraficConverter zu probieren, brachte den Konverter nicht zum Vorschein. Wer's braucht … Der Sommer kann kommen.

NACHTRAG

Die Software-Entwickler von Sigma haben gut programmiert! Das 100-400 mm läuft einwandfrei auch auf der spiegellosen 14 MP Nikon 1 V2 mit FT-1 Adapter. Der Fokus sitzt, alles bestens. Die 400 mm x Crop 2,7 = 1080 mm Brennweite können aber nicht mit der Kombination Nikon Z50, FTZ. TC-17E II, 100-400 mm konkurrieren. Auch wenn dieses System nur Lichtstärke f/11 hat, die höheren ISOs und besonders der Autofokus der Z50 sind um Klassen besser, als bei der Nikon 1 V2. Als "Notlösung" aber immer: ein 6,3/1080 mm Supertele auf der V2!

NACHTRAG 2 – oder: APS-C ist tot …

Das wurde immer wieder behauptet. Ja, wenn die kleineren 15 x 23 mm APS-C Sensoren in einer digitalen Spiegelreflexkamera stecken, stimmt die Aussage. Die DSLR liegt im Sterben. Die CaNikon Vollformat Flaggschiffe EOS 1X MK III und D6 werden die letzten ihrer DSLR-Art sein. Aber DSLRs mit dem kleinen Sensor? Die können getrost begraben werden ... Aber APS-C lebt! Weiter in spiegellosen Systemkameras!

Und was macht Nikon?

Mich ängstigt diese Behäbigkeit. Was nützt mir eine teure "Über"-DSLM Nikon Z9 mit Lieferzeiten ab einem viertel Jahr, dazu teure Objektive überwiegend im Profi-Segment, vorgestellt von gesponsorten Günstlingen? Gar nichts!

Dazu gesellen sich die Erstlinge Nikon Z6 und Z7, die nach Präsentation der Version II Nachfolger von weiteren Firmware-Verbesserungen ausgeschlossen wurden. Mit Neid schaue ich da auf Canon.

Dort feiert der kleine APS-C Sensor eine regelrechte Wiederauferstehung. Mit zwei hochinteressanten spiegellosen Systemkameras:

Und nochmal: Was macht Nikon?

Bisher hat es im kleinen Sensorformat nur zur 2022 drei Jahre alten Nikon Z50 und der 2021 vorgestellten "Retro"-Z50, besser bekannt als Z Fc gereicht. Gerne bin ich Sommer 2020 von Fuji-X zu Nikon Z50 gewechselt und später zusätzlich zur Vollformat Z6 aufgestiegen. Aber jetzt herrscht für mich bei Nikon irgendwie Stillstand. Wenn ich mir die Canon EOS R10 und besonders die R7 ansehe.

Ich schätze weiter meine Z50 - siehe das Foto oben -, aber wo bleiben eine verbesserte APS-C "Z60 oder Z70", und eine Vollformat "Z7 oder Z9"?

Canon hat genau richtig platziert: Bei endlich überall abnehmender Corona-Gefahr vor der wieder zunehmenden Sommerurlaubsaktivität locken hochinteressante DSLMs zum Kauf. Wartet Nikon auf den Herbst oder das Weihnachtsgeschäft?


Wunderheilung?

17. Mai 2022, Ralf Jannke - Wissen, Reparieren

Eigentlich hatte ich meine wunderbare 11 Megapixel Vollformat Canon EOS 1Ds schon abgeschrieben :-( Nach Einsetzten eines geladenen Akkus nur wirre Fehlermeldungen. OK, traurig, Board oder was auch immer in der Elektronik hinüber.

Nachdem sich jetzt aber auch meine ebenso schöne 6 Megapixel Kodak/Nikon F5 DCS760 mit dem 19 x 27 mm APS-H Sensor, Cropfaktor 1,3 zu verabschieden schien, habe ich genauer hingesehen. Und nachgedacht. Fiel mir doch aus der Vergangenheit der Erwerb einer 2,7 MP Nikon D1 ein, die bei frisch geladenem Akku nur schwarze Bilder produzierte.

Ganz simpel gesprochen: Ein geladener Akku besagt – nichts! Wenn der Akku nämlich zu alt ist, lässt er sich gemeinerweise noch laden. Es scheint also alles in Ordnung zu sein. Aber: In die Kamera gelegt, bricht die Spannung dieses Akkus unter Last sofort zusammen. Im besten Fall fällt die Kamera komplett aus. Im schlechteren Fall „spinnt“ die Kamera nur.

So war es bei der Nikon D1. Ein neu gekaufter Akku, und die D1 funktionierte wie sie sollte.

Jetzt der gleiche Effekt bei der Canon EOS 1Ds. Ein neu gekaufter Akku erweckte die 1Ds wieder zum Leben! Allerdings mit einem Wermutstropfen: Schwarze Fotos :-( Aber zum Glück nur bei der Anzeige in der Kamera! „In echt“ sind die Fotos, so wie sei sein sollen – siehe oben. Mit dem Manko kann ich leben, weil die schwere EOS 1Ds nicht zu meinen Favoriten gehört. Und die Kodak DCS760? Trotz neuem Akku läuft sie nur so lala. Aber es hat noch zum geplanten Einsatz gereicht.