Canon DIGITAL IXUS 400

Mit der DIGITAL IXUS V2 wurde hier schon die 2 Megapixel-Variante aus Canons digitaler IXUS-Linie vorgestellt

Jetzt folgt mit der IXUS 400 eine 4 Megapixel-Version aus der Linie. Während hier die Modellbezeichnung Vier-Hundert den Rückschluss auf die Auslösung – 4 Megapixel – zulässt, war das bei der Canon PowerShot A400 noch nicht der Fall. Tatsächlich löst die A-Vier-Hundert nur 3 Megapixel auf.

Die DIGITAL IXUS 400 wurde 2003 vorgestellt. Sie ist 87 x 57 x 28 mm groß und wiegt ohne Akku und Speicherkarte 185 g. Der 1/1,8" 7,2 x 5,3 mm CCD-Sensor (Fotodiodenabstand/Pixelpitch 3,1 µm) löst maximal 2.272 x 1.704 Pixel = 4 Megapixel auf. Als Emfindlichkeiten stehen die ISO-Werte AUTO oder selbst gewählt ISO 50, 100, 200 oder 400 zur Verfügung. Drei Minuten lange Videos können mit 320 x 240p und 15 B/s Frequenz aufgenommen werden. Speicherformat AVI. Die Fotos werden intern mit 30 bit Farbtiefe aufgenommen und dann in 24 bit Farbtiefe als komprimierte JPEGs der Qualitäten „Superfein“, „Fein“ und „Normal“ gespeichert. Speichermedium ist die CompactFlash-Karte.

Das Motiv kann über einen optischen Sucher oder im Liveviewmodus auf dem 2“ (Inch/Zoll) Monitor mit 118.000 Bildpunkten erfasst werden. Über den Monitor läuft auch die Menüsteuerung. Objektiv ist ein 2,8-4,9/5,8-17,4 mm (35-105 mm @KB) 3-fach Zoom. Entfernungsmessung über Autofokus oder manuelle Vorwahl Makro (Blümchen-Symbol) oder Unendlich (Bergsymbol). Auswahlmöglichkeit AiAF für „Artificial Intelligence Autofocus/Autofokus mit künstlicher Intelligenz“. Aus 9 Messfeldern soll der AiAF auch dann die richtige Entfernung bestimmen, auch wenn sich das Hauptmotiv nicht genau in der Suchermitte befindet. Durch grün markierte Rahmen zeigt die Kamera, was gewählt wurde. Das Ganze ist abstellbar, dann wird nur der mittlere Rahmen angezeigt in dessen Feld die Entfernung gemessen wird.

Die Belichtung wird wahlweise über mehrere Felder (Matrix), mittenbetont oder punktförmig als Spot gemessen. Belichtung per Programmautomatik. Belichtungskorrektur um +/- 2EV in 1/3 EV-Schritten. Belichtungszeiten 15 bis 1/2.000 s. Selbstauslöser mit 2 oder 10 s Vorlaufzeit. Serienbildmodus über maximal 5 Fotos mit 2,5 B/s. Zusätzlich Motivprogramme. Der eingebaute Blitz reicht maximal 3,5 m weit und bietet die üblichen Funktionen An/Aus, Automatik, Aufhellblitz, Langzeitsynchronisation und Rote-Augen-Reduktion. Weißabgleich automatisch oder manuell oder per Vorwahl: Wolken, Sonne, Leuchtstofflampe (Neon), Glühlampe. Energieversorgung über Canon NB-1LH Li-Ion-Akku. Als besonderes Zubehör gab es zur IXUS 400 das Canon WP-DC800 Unterwassergehäuse.

Boris hat die höher auflösende 5 Megapixel DIGITAL IXUS 500 vorgestellt und mit 19 Euro Sammelwert taxiert. Ich kann mich nicht erinnern, aus welcher Quelle die IXUS 400 kam, und was sie gekostet hat...

Englische Bedienungsanleitung zur DIGITAL IXUS 400

Der letzte Rundgang im Leben einer Canon IXUS 400 – festgehalten auf 32 MB Speicher… Ja, 32 MegaByte

Canon gegriffen, losgegangen, aber nicht kontrolliert welche CompactFlash-Karte drinsteckte… Es war nur die 32 MegaByte-Karte, mit der die IXUS 400 2003 ausgeliefert wurde. Umdrehen? Nein! Also bei voller Auflösung 2.272 x 1.704 4 Megapixel statt "Superfein" eben "Fein" gewählt, was Platz für 27 Fotos lässt.

Nachdem es dann irgendwann unterwegs "bimmelte": Karte voll, zwei, drei Bilder gelöscht und die Auflösung auf 1.600 x 1.200 2 Megapixel reduziert und Qualität "Normal" gewählt. Das reichte dann für den Rest. Und mehr ging dann eh nicht mehr – siehe unten…

Beispielfotos mit 4 und 2 Megapixel

Einige Bildchen tatsächlich perfekt, aber bei anderen kündigt sich vom Bildrand und vom rosafarbenen Hintergrund her bereits das Ende der IXUS an: SENSORSCHADEN! Und zu Hause war es dann soweit:

Der letzte Vorhang

Schluss, aus, vorbei – Sensortotalschaden :-( Folgerichtig taucht die IXUS 400 auch in Boris Beitrag "Sensordefekte" auf. Beachten Sie dazu doch bitte auch Boris' Blogbeitrag: "Ist das Kunst, oder kann das weg?"

Ralf Jannke, Herbst 2017

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