Olympus OM-D E-M1 mit Canon Lens (new)FD 28mm 1:2.8

Das 28er hatte ich zwar unlängst im Vollformat, genauer im Kleinbildfilmformat 24 x 36 mm auf der analogen Canon NEW F1, aber warum das brave 28er jetzt nicht einfach mal auf die lange nicht mehr eingesetzte 16 Megapixel mFT Viertelformat-Sensor Olympus OM-D E-M1?

Eigentlich hätte ich das 28er ja auch gleich auf die Canon EOS R100 adaptieren können, wollte aber die Gelegenheit nutzen, die längere Zeit nicht mehr eingesetzte Olympus OM-D E-M1 mal wieder zu starten. Um bei der Gelegenheit nochmal deren Möglichkeiten beim manuellen Fokussieren zu probieren. Denn das war das Thema beim Einsatz von MF-Nikon Objektiven auf der 24 Megapixel Halbformat Canon R100 DSLM.

Mit dem microFourThirds Cropfaktor 2 ist das 28er zwar nur ein KB-äquivalentes 56 mm Normalobjektiv, aber mit der von 16 Megapixel auf Vollformat hochgerechneten Pixeldichte von 63 MP wird das Objektiv schon gefordert!

Erfahrungsberichte zur Olympus OM-D E-M1:

Dazu gesellen sich zahlreiche Berichte mit adaptierten Objektiven auf der Olympus Om-D E-M1. Nur ein Beispiel:

Olympus OM-D E-M1 AUTO Vivitar WIDE-Angle 28mm f:2.5

Zum schwedischen Tag des "Kanelbullars", der Zimtschnecke ;-) Aufgenommen mit dem 28er, 3.600 Pixel

War gar nicht eingeplant …

Praktisch im Schlepptau meiner neuen spiegellosen Canon EOS R100 wurde auf der R100 auch gleich mit Adaptionen experimentiert.

LINK

Ist doch da über die Jahre ein netter Pool besonders an Nikon MF Objektiven und einigen edlen Canon FD und FL Linsen gewachsen. Um nach der R100 endlich auch die Olympus OM-D E-M1 mal wieder einzusetzen, und Canon FD-Objektive zu adaptieren. Neben der braven CANON LENS (new)FD 28mm 1:2.8 wurde auch das viel zu wenig gewürdigte SUPER ALBINAR SC AUTO 1:2.8 f=135mm montiert.Es kam im Mai für 7 Euro von einem Flohmarkt und hat sich von der Abbildungsqualität auch im Vollformat als sehr gut erwiesen! Mit schöner Hintergrundschärfe, Bokeh. Um dann wieder in Vergessenheit zu geraten. Jetzt also wenigstens ein schönesBeispielfoto, aufgenommen mit dem 135 mm Albinar, das seinerzeit mit Canon FD Bajonett in den Pool kam. 

Das kurz probierte 2,5/105 mm Tamron erwies sich auf der OM-D E-M1 als so miserabel, dass ich davon nichts zeige! Das Albinar dagegen schlägt sogar mein sehr gutes TAMRON 1:2.5 135mm CLOSE FOCUS, das "nur" bis 1,2 m dicht ans Motiv kann, dafür aber einen Hauch lichtstärker ist: Blende f/2,5 statt f/2,8.

Alles ist vergänglich … Der verblühte Kaktus kam in Sepia-SW besonders gut. 135mm Albinar, 3.600 Pixel

Vom Sonntagsrundgang bei Kaiserwetter, CANON LENS (new)FD 28mm 1:2.8, 16 Megapixel

1.800 Pixel

Qualitäts- und sonstiger Eindruck

Weder an der Olympus OM-D E-M1 noch an der CANON LENS (new)FD 28mm 1:2.8 gibt es irgendetwas auszusetzen - PUNKT! Und wie schnell man vergessen hat, dass man zwar mit einem kräftigen 28 mm Weitwinkel unterwegs war, tatsächlich aber "nur" mit KB-äquivalenten 56 mm Brennweite fotografiert hat …

Ralf Jannke, Oktober 2026

 

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