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Jetzt nochmal: Steinheil München Cassar S 50mm 1:2.8

20. Oktober 2026, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Bei Objektiven in diesem "Topzustand" kann ich einfach nicht widerstehen. UPDATE!

Spezifikation, soweit ermittelbar

  • Produktionsjahre 1953-1955
  • Abmessungen/Gewicht: Länge 27 mm Filter Ø 40,5 mm, 120 g
  • Optischer Aufbau: Ein modifizierter, komplexer Triplet-Typ (*)
  • Anzahl Blendenlamellen 10/12, kleinste Blende f/16, angeblich keine Blenderastung 
  • Nahdistanz 0,9 m, die bei Adaption auf mein M42-/Nikon Z-Helicoid sicher deutlich näher/kürzer!

Komplexer Triplet-Typ (*)

Was den optischen Aufbau angeht, scheint sich nicht nur ChatGPT einigen Blödsinn zusammengereimt zu haben! Da ist zu lesen: Enthält 5 Linsen in optischen Gruppen (laut Fachliteratur von Arthur Cox in Photographic Optics). Durch die fünf Linsen ist die optische Korrektur höher als beim klassischen 3-linsigen Tessar oder einfachen Triplet. Tessar mit drei Linsen ist ebenfalls Unsinn!

Was mir dann besser gefallen hat: 

  • Beautiful little lens – wunderbar kleines Objektiv
  • Very sharp – sehr scharf
  • Some crazy bokeh though – Ein verrücktes Bokeh (Google Translate), Das Bokeh ist allerdings der Wahnsinn (Deepl.com)

Ich werde ab zweite Oktoberhälfte berichten!

 


Genau hingesehen?

17. Oktober 2026, Ralf Jannke - Wissen, Ausprobieren

Das ist ja gar nicht Photoshop!

Und weil es so schön war/ist noch der Klon der Adobe Premiere Videobearbeitung hinterher: FilmCraft

Es geistert schon etliche Tage durch den virtuellen Blätterwald

Photoshop zum Sparpreis — Adobe zum Verwechseln ähnlich - Ist das erlaubt?

Nur zwei von zahlreichen Quellen:

Adobe Photoshop gilt seit Jahren als Quasi-Standard bei der Bildbearbeitung. Doch ein neues Open-Source-Projekt, mit frei nutzbarer Software, zeigt: Mithilfe von Künstlicher Intelligenz, kurz KI, lassen sich solche komplexen Programme schnell nachbauen. Das könnte den Markt grundlegend verändern.

Von Adobe genervter Entwickler baut Photoshop und Co. mit KI als Gratis-Programme nach

Was Adobe weiterhin nicht daran hindert das Abo fürs Paket Photoshop, Lightroom und Bridge von knapp 10 Euro pro Monat mal eben im Preis auf bald 20 Euro zu verdoppeln!

Da darf man schon genervt sein!

Selbstverständlich habe ich mir unverzüglich den Photoshop-Klon "PhotoCraft" und die — ja was ist es denn nun — die Raub(?)-Kopie, den Klon der Videoschnittsoftware Adobe Premiere "FilmCraft" runtergeladen. Video brauche ich eher selten und habe mit der Nicht-Abo Schnittsoftware Movavi eigentlich eine (für mich) kinderleicht und intuitiv bedienbare Videosoftware. Aber "FilmCraft" kostet eben gar nichts …

Um ein Urteil über PhotoCraft abgeben zu können, muss ich noch viel mehr damit hantieren. Vorweg: Es sieht wirklich schon verdammt gut aus!

Der Vollständigkeit halber noch ein sehenswertes YouTube-Video

LIGHTROOM bald KOSTENLOS? Diese KI Features fehlen noch - LightCraft

Adobe und KI — Künstliche Intelligenz

Es ist wie "Die Geister, die ich rief“ aus Johann Wolfgang von Goethe­s Ballade „Der Zauberlehrling“ von 1897. Die berühmte Zeile am Ende des Gedichts lautet: "Die ich rief, die Geister, / Werd ich nun nicht los.“ Dort beschreibt der Lehrling seine Not, nachdem er eigenmächtig einen Besen verzaubert hat, um Wasser zu holen, die Situation aber völlig außer Kontrolle gerät. Heute bedeutet der Satz, dass man einen ungewollten Vorgang oder Probleme selbst ausgelöst hat und diese nun nicht mehr stoppen kann. Passt genau auf Adobe!

Was die Abo-Preise angeht

Wenn bei Fotoausrüstungen, die in die Tausende Euro gehen, über die Adobe Abo-Preise gemeckert wird, wird es auch unredlich! Aber: Sollte Adobe es wagen "meine" perfekt laufende Lightroom Desktop Version eines Tages komplett durch die Cloudversion zu ersetzen, bin ich da raus. Ich hatte die mal aus Versehen runtergeladen und installiert. Was für ein nervtötender Sch …

Gut, dass es beginnt Alternativen zu geben

Und doch: NEVER TOUCH A RUNNING SYSTEM!

 


Etwas Tele-lastig …

14. Oktober 2026, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Die letzten Tage vor den Herbstferien sind "langbrennweitig" ;-)

Oder: Was sich aus dem Neukauf der kleinsten spiegellosen Canon, der 24 Megapixel EOS R100 entwickelt hat …

Nikon hat für mich absolut nichts mehr interessantes, realistisch bezahlbares (!) im Angebot. Abgesehen davon: Mit zwei gut "abgehangenen" Gebraucht Nikon Z6 und Z7, einer 390.000 Auslösungen Nikon D4, wenigen gezielt ausgesuchten Objektiven mit Z-Bajonett, dem FTZ-Adapter für entsprechende AF- und MF-Objektive mit F-Bajonett, besteht einfach Null Nikon Bedarf.

Was die Canon EOS R100 angeht, wollte ich einfach wissen, was spiegellos bei Canon heute 2026 geht. Zum Ausprobieren für etwas über 300 Euro für die kleinste DSLM, eine R100 vom etablierten und zuverlässigen Profianbieter mpb.com.

Im ersten Praxisbericht zur EOS R100 wurde selbige mit in die Basketballhalle genommen.

Um im zweiten Anlauf die Adaptionsfähigkeiten für manuell zu fokussierende Objektive auf der R100 mit Nikon F und Canon FD-/FL-Bajonett anzudenken und hinsichtlich Nikon erfolgreich auszuprobieren.

Aus dem zunächst nur Canon FD-Bajonett, dem Objektivanschluss der Objektive vor Canons Wechsel ins EOS-System, ging es noch einen Schritt weiter zurück. Zum FD-Vorgänger FL. Von denen sich über die Jahre einige Objektive angesammelt haben. Wenn alte FL-Linsen preiswert angeboten wurden, habe ich gekauft.

Und die FL-Objektive habe ich jetzt so gut wie alle Herbst 2026 einfach auf kleine Fotorunden mitgenommen. Objektive, die auch im Vollformat gezeigt haben, was sie Jahrzehnte nach ihrer Vorstellung an Abbildungsqualität liefern!

Jetzt im Herbst 2026 dann mehr nur zu Anpassungsproben auf den Canon FD-/FL-/EOS R-Bajonett-Adapter. und anschließend auf die länger nicht mehr benutzen spiegellosen microFourThirds DSLMs Olympus OM-D E-M1, PEN E-P1 und E-P2, sowie die beiden Panasonics G1 und G2. Was dann gleichzeitig ein Funktionscheck dieser Systemkameras war!

Durch den Cropfaktor 2 der mFT-DSLMs verdoppeln sich scheinbar die Brennweiten der adaptierten Objektive. Und so wurde aus dem 100 und 200 mm Tele eben — die Überschrift — langbrennweitige 200 bzw. 400 mm KB-äquivalente Teleobjektive.


Nur noch 3 Wochen bis zu den Herbstferien ;-)

30. September 2026, Ralf Jannke - Wissen, Ausprobieren

SPIRATONE PLURACOAT 1:3.5 f=18mm ULTRA WIDEANGLE

Für sicher einen noch auszuwählenden Kurztrip in den Herbstferien wird die Nikon Z7 wie gewohnt mit dem bewährten und exzellenten Kitzoom NIKKOR Z DX 50-250mm 4,5-6,3 bestückt. Die bei dem DX Objektiv automatisch von der Z7 erzeugten 20 Megapixel haben immer fürs Fotojahrbuch und den Jahreskalender gereicht! Zur Sicherheit hatte ich gewöhnlich auch das Nikon NIKKOR Z DX 24mm 1:1.7 eingesteckt, das aber nie benötigt wurde.

Den Superweitwinkelpart im Herbst 2026 übernimmt dann ein SPIRATONE PLURACOAT 1:3.5 f=18mm ULTRA WIDEANGLE

Das 18er gab es in drei Versionen:

  • Spiratone YS 18mm f/3.2
  • Spiratone YS 18mm f/3.5
  • Spiratone Pluracoat Ultra 18mm f/3.5

Die ersten beiden soll Sigma im Auftrag produziert haben, die dritte Version Tokina.

Spezifikation, soweit bekannt

  • Vorstellungsjahr Ende der 1970er
  • Abmessungen/Gewicht: Ø 83 mm, Länge 55 mm, Filter Ø 72 mm, 364 g
  • Optischer Aufbau trotz des Brennweitenunterschieds möglicherweise wie das RMC TOKINA 17mm 1:3.5: 11 Linsen in 9 Gruppen
  • 6 Blendenlamellen, kleinste Blende f/16
  • Nahdistanz 20 cm
  • Anschlüsse: Canon FD, Konica, Minolta MD, Nikon F, Olympus, Pentax K, Praktica M42

Das preiswerte 18-mm-Objektiv von Spiratone mit Lichtstärke f/3,2 (später f/3,5) wurde von Sigma gefertigt. Das neue 18-mm-Modell stammt hingegen von Tokina und ist eigentlich das Tokina 17 mm f/3,5. Bedeutet das nun, dass man im Vergleich zum älteren Objektiv einen zusätzlichen Weitwinkelvorteil von 1 mm erhält? Tatsächliche Messungen der Brennweite ergaben einen Wert von 17,54 mm. Anschließend maßen wir unser altes, von Sigma gefertigtes Spiratone 18 mm f/3,5; hier lag der Wert bei 18,14 mm. Angesichts der zulässigen Fertigungstoleranz von ± 5 % könnte man beide Objektive sowohl als 17-mm- als auch als 18-mm-Objektiv deklarieren. Dennoch zeigt das neue Tokina-Spiratone-Objektiv – sowohl bei der tatsächlichen Aufnahme als auch bei der Betrachtung durch den Sucher – einen größeren Bildausschnitt. Warum entschied sich Spiratone dafür, das Objektiv als 18-mm-Modell zu kennzeichnen, obwohl man es ebenso gut als 17-mm-Objektiv hätte bezeichnen und vermarkten können? Wir vermuten, dass sich das ältere, von Sigma gefertigte 18-mm-Objektiv von Spiratone so gut verkauft hat, dass der Importeur bei der neuen Optik an den bewährten Werten für Lichtstärke und Brennweite festhalten wollte. Aus: Modern Photography 1979

Nun ja, nie erreichen diese frühen Superweitwinkelobjektive die heutige Abbildungsqualität. Müssen und sollen sie auch gar nicht. Mich interessiert das wahrscheinlich Unvollkommene dieses SPIRATONE PLURACOAT 1:3.5 f=18mm ULTRA WIDEANGLE viel mehr als die heutige unter Umständen sogar langweilige Perfektion. Ich bin gespannt und werde ab 2. Oktoberhäfte berichten.

 

 


Flohmarktfreuden

26. September 2026, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Sind rar geworden: Digitalkameras aus dem Millenium

Auch wenn man keine Lust hat – Samstag für Samstag geht es zum nicht zu weit entfernten Flohmarkt. Ausnahme nur, wenn es (stark) regnet … Erstaunlicherweise findet es sich immer noch was!

Die 5 Euro Konica KD-20M ist laut Systemdatum von 2001 und wird in Digitalkamera.de gar nicht gelistet. Dafür fand sich schnell die deutsche Bedienungsanleitung.

Die tolle Ricoh RDC-7 aus dem Vorstellungsjahr 2000 habe ich schon, aber für 10 Euro nehme ich auch ein zweites Exemplar mit. Der im Schacht steckende Akku war zum Glück nicht ausgelaufen, aber nach jahrelanger Nichtbenutzung natürlich tot. Ersatz? Müsste von der ersten RDC-7 "irgendwo" liegen. Es ging aber einfacher. Der Fuji-Akku passt genau in den Ricoh-Schacht. Die Kontaktierung stimmt. Er ist nur zu lang und wird für einen späteren Testrundgang einfach mit einem kräftigen Gummiband gesichert. Die RDC-7 startete jedenfalls sofort. Der Sensor und die Rest-Elektronik scheinen noch intakt zu sein. Sogar eine 128 MB SmartMedia-Karte wurde akzeptiert. Es ist tatsächlich bald 10 Jahre her, dass ich die RDC-7 und ihre die Zukunft vorwegnehmende Interpolationstechnik ausführlich beschrieben und die Ricoh in Betrieb hatte.

Es freut, dass zu den zahlreichen Adaptions-"Orgien" und der wieder entdeckten Liebe zu Analog immer mal kleine Höhepunkte, wie diese Konica und Ricoh auftauchen. Erfahrungsberichte ganz nach Zeit und Lust …

 


Nochmal: Ende des Pentax K-Bajonetts und den dazugehörigen Kameras?

18. September 2026, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Trotz der Ankündigung Ricohs als Besitzer Pentax’ die Produktion des K-Bajonetts und damit eigentlich auch die dazugehörigen Kameras einzustellen, hat mich das nicht davon abgehalten vom Flohmarkt ein Exemplar Pentax’ Millionensellers SPOTMATIC mitzunehmen. Dazu gesellte sich aktuell vom Stammfotohändler ein SMC PENTAX-FA 1:4.5-5.6 80-320mm in Topzustand für 39 Euro. Das Zoom werde ich später in alles Details vorstellen. Wer immer das Zoom für Pentax im Auftrag produziert hat — Tokina?

Sammlerkollege und Mit-Autor dieser Internetseite Christian Zahn schrieb unlängst in einer Mail, dass er zur Zeit überwiegend mit DSLRs fotografiert. Die spiegellose Nikon Z5 wird nur (noch) für adaptierte Objektive eingesetzt. So tief werde och nicht sinken ;-) Mit der startenden Basketballsaison 2026/2027 kommen die spiegellosen Nikons Z6 und 7 verstärkt zum Einsatz.

Und DSLRs?

Unlängst hatte ich in der Basketballhalle zur Freude der Kollegen die 2005 vorgestellte Nikon D2Hs im Einsatz, der die D2X(s) von 2004 folgt. Wobei ich das bei mir so gewichten würde: 90 Prozent DSLM, 10 Prozent DSLR.

Und ja, das nette SMC PENTAX-FA 1:4.5-5.6 80-320mm geht natürlich noch auf eine DSLR: die bewährte Pentax K 20D!

 


Geht mit auf den Nordlandtrip

10. September 2026, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

FUJIFILM nexia Q1 für APS-Film

Bevor ich mich auf die Suche mache, habe ich für 'nen Fünfer noch eine zweite Fuji Analog Q1 für APS-Film vom Flohmarkt mitgenommen

Mit eingelegter CR2 Lithium-Batterie startet die analoge nexia Q1 sofort. Da ich erst dieses Jahr auf den bitteren Geschmack des größten Flops der Fotofilmgeschichte — APS-Film und APS-Kameras — gekommen bin, jetzt dazu passend auch das FUJIFILM Q1 Finale. Analog mit APS-Film. Insgesamt habe ich noch einen Restfilm in der Minolta Vectis S-100, einen leeren ISO 400 APS-Film mit 25 Aufnahmen und zwei weitere Filme a 25 Uafnahmen von einem schwedischen Flohmarkt. Alle Filme natürlich längst abgelaufen und entsprechend überlagert bei unbekannten Bedingungen. Aber die werden jetzt durchfotografiert, um das leidige Thema APS endlich abzuschließen! Mit der Minolta Vectis, der Fuji nexia Q1 und ggf. einer Nikon Nuvis 300.

Den verspielten, "putzigen" 2 und 3 Megapixel Q1 Fujis haben wir drei Beiträge gewidmet:

Mal sehen, was da analog rauskommt – im Oktober …

 


Endlich eine Kamera, die mit 48 Megapixel höher auflöst als meine 45 MP Vollformat Nikon Z7

02. September 2026, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Unlängst nagelneu vom Flohmarkt. Mit dieser Kamera wäre ich wohl für jeden CSD gerüstet ;-)

Den Hintergrund "1968 Phantasy San Francisco" hat Photoshop generiert …

Mich "stach der Hafer", als ich dieses Machwerk einer digitalen Kamera für viel zu hohe 20 Euro von einem Flohmarkt mitnahm. Immerhin war die Kamera dafür originalverpackt und unbenutzt. Und es steckte eine 4 GB microSD im Speicherkartenschacht. Praxisbericht mit allen zu findenden Daten demnächst.