Ich hatte mal wieder Lust auf Sony ;-)

Hielt bis vor Kurzem die Stellung fürs verschwindende Minolta-/Sony DSLR A-Bajonett

Zusammen mit der letzten DSLR aus KonicaMinolta-Produktion Dynax 5D war die 14 Megapixel Sony (D)SLT Alpha (a) 33 lange Zeit mein einziger, aber technisch sehr interessanter Vertreter der Sony DSLR Klasse mit A-Bajonett. Gewürdigt mit zwei Praxisberichten:

Im zweiten Bericht nur bestückt mit der MINOLTA AF LENS 50mm 1:1.7. Eins der unzähligen japanischen Normalobjektive, auf Systemkameras mit APS-C Sensor ein lichtstarkes 75er (Crop 1,5).

Neuzugang Sony (Alpha) a58 oder SLT-A58

Dem 24 mm Minolta wurde noch eine Streulicht-/Gegenlichtblende spendiert. Das 50 mm braucht nicht zwingend eine, die Frontlinse liegt geschützt ziemlich tief, das 35-70 mm Zoom kam mit Blende …

Spezifikation der Sony (Alpha) a58 oder SLT-A58

  • Die 2013 vorgestellte Sony SLT-A58 ist 129 x 96 x 78 mm groß und wiegt mit Akku und Speicherkarte 492 g.
  • Der APS-C große CCD-Sensor (23,6x15,8 mm) löst maximal 5.456 x 3632 Pixel  = 20 Megapixel auf. Pixelabstand/Pixelpitch  4,3 µm.
  • Bildstabilisierung durch beweglich gelagerten Sensor
  • Automatisch oder manuell sind 100 bis 3200/16000 ASA einstellbar. FullHD-Videos sind mit 1920x1080x50p möglich. Speicherformat MP4, Stereo-Mikrofon
  • Schwenkpanorama mit maximal 12.416 x 1.856 Bildpunkten
  • Speicherformat/-medium 24 bit JPEG oder 36 bit ARW (RAW) auf SD-/SDHC-Karten (max. 32 GB) oder MemoryStick Pro (bis ca. 16 GB) gespeichert.
  • Objektiv-Anschluss Minolta-AF-Bajonett (alpha-Bajonett)
  • Das Motiv wird mit einem Videosucher erfasst. Zusätzlich ist ein neigbarer 2,7“ TFT LCD Monitor mit 460.000 Subpixeln montiert, der auch die Menüsteuerung übernimmt. Gitter einblendbar
  • Entfernungseinstellung Einzel-Autofokus (AF-S), kontinuierlicher Autofokus (AF-C) oder manuelle Scharfstellung, Ermittlung durch Phasenkontrastsensor im Spiegelkasten, mittels teildurchlässigem Hauptspiegel abgegriffen. 15 Sensoren, davon 3 Kreuzsensoren und 12 Liniensensoren. Autofokus-Arbeitsbereich von -1 EV bis 18 EV. Gesichts(wieder)erkennung und Lächel-Erkennung
  • Belichtungssteuerung manuell oder durch Vollautomatik, Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik. Diverse Motivprogramme und Bildeffekte
  • Mehrfeld/Matrixmessung, mittenbetont integrale oder an aktiven AF-Punkt gekoppelte Spotmessung.
  • Belichtungszeiten 30s bis 1/4000 sek und B. Belichtungskorrektur +/-2 Blenden,
  • Serienbildfunktion max. 8 Bilder/s bei höchster Auflösung und max. 16 gespeicherten Fotos
  • Selbstauslöser mit 2 oder 10 s Vorlaufzeit
  • Ausklappbarer Blitz mit Leitzahl 10 und den üblichen Funktionen: An/Aus, Automatik, Aufhellblitz, Langzeitsynchronisation, Blitzen auf den zweiten Verschlussvorhang, Rote-Augen-Reduktion. Drahtlos masterfähig. Zusätzlich Minolta-Blitzschuh mit ADI-TTL-Zusatzkontakten
  • Weißabgleich von 2.500 bis 9.900 K automatisch, manuell oder Vorwahl Wolken, Sonne, Schatten, Leuchtstofflampe, Glühlampenlicht. Weißabgleichsbelichtungsreihe, Feinabstimmung
  • Energieversorgung durch Sony NP-FM500H (Lithiumionen (Li-Ion), 1.650 mAh)

Die routinemäßige Kontrolle und ein Update der Firmware erübrigten sich. Die kaum zu findende Version 1.01 trägt fürs Menü nur die Sprache "Hindi" nach — indisch …

Plastikeinsatz im Kamera-/Objektivbau …

Zum nebenstehenden Foto, dessen Beschriftung zeigt, worum es auch geht …

Man konnte bei solchen – heute würde man sagen – Mega-Events eine schwere und auffällige Canon EOS1 mit Booster (Extrabatterieteil) durch die Menschenmassen wuchtem, oder sich mit einer unscheinbaren Einsteiger-SLR, die keiner ernst nimmt, bewegen. Es kam/kommt eh nur aufs Objektiv an! Es ging nach Berlin. Wohin?

Nachdem es Jahre „gebaggert“ hatte, bekam das Künstlerpaar Christo und Jeanne Claude 1995 endlich die Erlaubnis den Berliner Reichstag verhüllen zu dürfen. „Wrapped Reichstag“, „Verhüllter Reichstag“ lautete der englische Originaltitel für das Projekt. In Wikipedia als „das Auge von Christo und Jeanne-Claude“ beschrieben, hatte der Haus- und Hoffotograf des Künstlerpaares, Wolfgang Volz, seinerzeit dafür gesorgt, dass außer zur tagesaktuellen Berichterstattung während der laufenden Kunstaktion durch die Presse später niemand außer ihm Fotos vom verhüllten Reichstag veröffentlichen dürfe, um damit Geld zu verdienen. 

Ob dieses Recht aktuell noch besteht, kann ich nicht sagen. Heute gibt es zahlreiche großformatige Fotos, die die Googlebildersuche vom verhüllten Reichstag zeigt. Fotograf Volz hat 1995 einfach das Glück gehabt, dass es keine hochauflösenden Smartphones, Instagram, Flickr und Facebook gab, um die Bilderlawine von so einem Event völlig unkontrolliert in die Welt zu bringen…

Und der Plastik-Einsatz?

Als ob das Material irgendeinen Einfluss auf ein Foto hätte … Ich werde nie müde als Chemietechniker, der die letzten 20 Jahre seines Berufslebens mit der Qualitätssicherung von Hochleistungskunststoffen beauftragt war, zu erklären, dass der Wegwerfjogurtbecher aus Billig-Polystyrol eben nichts mit Hochleistungskunststoffen zu tun hat! Materialien, die später auf teuren Maschinen mit höchster Präzision in noch teurere Formen gespritzt werden. "Experten"-Meinungen dazu: „Ich verstehe nicht was sich Nikon mit dem Kunststoffbajonett denkt.“ und „Leider Plastikmüll.“ Mit dem Möchtegern-Irrglauben: „Mein Objektiv hat ein Metall-Bajonett. Also haben meine Fotos auch mehr Bildaussage als die mit Plastikmüll-Objektiven.“ Ja, ja, sicher …

Und was hat das mit der Sony SLT-A58 zu tun?

Diese "Spar-Variante" der Sony SLT-Reihe hat kameraseitig ein Kunststoff-Bajonett! Wie preiswerte Kitzooms und beispielsweise die Nikon-Festbrennweiten 2,8/28 mm Z und 2/40 mm Z sowie das FUJINON ASPHERICAL LENS XC 35mm 1:2. Die Sony kam für 68 Euro vom Profi-Anbieter mit Rückgaberecht. Grund für den Preis: Die Sensor-Stabilisierung ist defekt. Womit ich leben kann. Auch in meiner 35 Euro Olympus PEN E-P1 ist die Sensorstabilisierung defekt. Was mich bei der PEN EP-1 nie davon abgehalten hat, ausgiebig mit ihr zu fotografieren!

Und das Kunststoff-Bajonett der SLT-A58?

Ich will an die SLT-A58 ja einstweilen nur meine beiden Minolta A 24 mm und 50 mm Festbrennweiten montieren. Und das ebenfalls noch vorhandene, kompakte und leichte 4/35-70 mm Minolta A wird das SLT-A58 Bajonett sicher nicht über Gebühr belasten.

Sony Wortspielereien

Digitalkamera.de schrieb: "Das "Alpha" scheint bei Sony langsam auszulaufen. Der griechische Buchstabe war früher Erkennungszeichen der Sony-Spiegelreflex-Modelle und später der SLT-Kameras mit feststehendem, halbdurchlässigen Spiegel und Videosucher. Zwar ziert auch das neue Gehäuse noch ein Alpha-Zeichen (jetzt in Weiß, statt wie bisher in Orange), aber in der aktuellen Pressemitteilung taucht "Alpha" kein einziges Mal auf, sondern Sony spricht jetzt einfach von der "SLT-Kamera A58".

Übrigens

Der starre Spiegel der SLT-A58 ist gar nicht so starr. Sollte es doch mal nötig sein den Sensor reinigen zu müssen, kann der Spiegel entriegelt, nach oben geklappt und nach der Sensorreinigung wieder runtergeklappt und verriegelt werden. Was bei meiner Alpha a33 und vermutlich allen anderen Sony DSLTs genauso funktioniert!

"Augen" für die Kamera

Als unlängst eine leicht ramponierte MINOLTA AF LENS 24mm 1:2.8 für 69 Euro vom Profi-Anbieter mit Rückgaberecht offeriert wurde, habe ich gekauft. Zunächst sollte die Kombination 24/50 mm neben den bewährten, spiegellosen Z-Nikons mit in die Weihnachtsferien in den Norden gehen. Als kompakte Miniausrüstung für Anfahrt und vor Ort: Sony SLT-A58, 36 mm und 75 mm Festbrennweite. Ich habe aber kurzfristig umdisponiert. Unter Verzicht von Lichtstärke auf die universellere Kombination 2,8/24/36 mm Weitwinkel und 4/35-70/53-105 mm Zoom. Das 1985 zusammen mit der ersten komplett durchdachten und praxistauglichen AF-SLR der Welt: Minolta 7000 AF als Kitzoom angebotene MINOLTA AF ZOOM 35-70mm 1:4 ist im Vergleich zu aktuellen Kitzooms, die gewöhnlich bei 15/18-45/50 mm Brennweite eine Lichtstärke von f/3,5-5,6/6,3 haben mit durchgehend f/4 bei Endbrennweite doppelt so lichtstark! Die Sony SLT-A58 hat mit ISO 800 keine Probleme, und bei ISO 1600/3200 kommen dann bei Bedarf die Standard Adobe Lightroom Classic Entrauschung oder das Spezial-Tool Topaz DeNoise AI zum Einsatz.

24 mm, 50 mm und 35-70 mm Minolta A Objektiv-Technik

24 mm, 50 mm und 35-70 mm Minolta A Objektiv-Technik

Für die fotografische Qualität eines Bildes sind die Linsenschnitte ohne Bedeutung, sicher trägt der Aufbau aber etwas zur reinen Abbildungsqualität bei. Links das 24er, rechts das 50er. Dadrunter das 4/35-70 mm

Spezifikation

MINOLTA AF LENS 50mm 1:1.7 (1985/1990)

  • Länge/Durchmesser/Gewicht 38/65 mm, 170 g, Filter 49 mm
  • Naheinstellgrenze 0.45 m (0.15x)
  • Aufbau: 6 Linsen in 5 Gruppen
  • Metall-Kunststoff-Fassung
  • Fokussierung Stangen-AF

MINOLTA AF LENS 24mm 1:2.8 (1986/1994)

  • Länge/Durchmesser/Gewicht 44/65 mm, 215 g, Filter 55 mm
  • Naheinstellgrenze 0.25 m
  • Aufbau 8 Linsen in 8 Gruppen mit floating Elements
  • Metall–Kunststoff-Fassung
  • Rückteilfokussierung, Stangen-AF

MINOLTA AFZOOM 35-70mm 1:4 (22)

  • Produziert ab 1985
  • Länge/Durchmesser/Gewicht 52/68 mm, 255 g, Filter 49 mm
  • Optischer Aufbau: 6 Linsen in 6 Gliedern, 1 asphärische Linse
  • Naheinstellgrenze 1.0 m (0.07x); im Makro-Modus 0.3 m (0.25x)
  • Bauweise Metall-Kunststoff
  • Fokussierung, Stangen-AF

Zum 24er schreibt artaphot: "Das 2.8/24 mm ist durch sein niedriges Gewicht, die unscheinbare Grösse und die hohe Detailauflösung als Reise-Objektiv prädestiniert. Die Optik blickt auf einen illustren Vorgänger, das Minolta MC 2.8/24 mm, zurück. Dessen Leistung wird allgemein gerühmt; das MC 2.8/24mm wurde von Minolta auch für Leitz als Elmarit-R 2.8/24 mm hergestellt. Das Minolta-AF-Objektiv ist optisch anders aufgebaut als sein Vorgänger, erreicht aber in etwa dieselbe Leistung.Die Detailauflösung liegt bei grossen Blendenöffnungen eine Spur unter derjenigen des AF 2.8/20 mm; bei f11 erreicht es allerdings bis in die äussersten Ecken des 24 MP-Vollformat-Sensors eine perfekte Schärfe. Auch hier ist wieder die Festbrennweite leicht besser als das Zeiss ZA 2.8/16–35 mm oder das ZA 2.8/24–70 mm. Nur das Minolta 2.8–4/17–35 mm, das bei 24 mm seinen Leistungspeak hat, kann mit dem AF2.8/24 mm gleichziehen."

Artaphot.ch hat das Zoom sehr gelobt!

Artaphot schreibt: "Das AF 4/35–70 mm stammt wie das AF 4/24–50 mm aus der ersten AF-Serie von Minolta. Bei seiner Einführung war es (dank einem neu entwickelten asphärischen Verbundelement) das kleinste und leichteste 35–70 mm Zoom des Weltmarktes. Die Fassung des AF 4/35–70 mm ist weitgehend aus Kunststoff gefertigt. Bei allen Brennweiten ist der Mikrokontrast angenehm ausgewogen, und bei f11erreicht man in den Ecken eine wesentlich bessere Auflösung als mit dem AF4/24–50 mm. Durchaus bemerkenswert ist die Tatsache, dass das AF 4/35–70 mm bei 70 mm und f5.6 gegen Rand und Ecken hin eine bessere Detailschärfe zeigt als das Zeiss ZA 2.8/24–70 mm. Die chromatischen Aberrationen sind deutlich sichtbar, ebenso die tonnenförmige Verzeichnung bei 35 mm. Die Vignettierung ist wenig störend. Aufgrund dieser Leistung darf das AF 4/35–70 mm an der α900 durchaus eingesetzt werden, wenn genügend Licht vorhanden ist und es auf geringstmögliches Gewicht ankommt.

Na ja, Papier ist geduldig, aber es scheint ein exzellentes Weitwinkel und ein gutes Zoom zu sein ;-) Nicht nur aus diesem Grund habe ich noch eine Gegenlichtblende und den Adapter Minolta/Sony A-/Nikon Z geordert. Das 24er, 35-70 mm Zoom und später 50er sollen unbedingt auch auf die 24 Megapixel Vollformat Nikon Z6!

Jetzt erstmal "nur" als gemäßigtes 36 mm Weitwinkel und 4/53-105 mm Zoom auf der Crop 1,5 Halbformat Sony SLT-A58.

Nur hier getrennt: Links 2,8/24 mm Minolta A, rechts 4/35-70 mm Minolta A, 20 Megapixel

Und jetzt nach Lust und Laune/Gegebenheit, 24 mm und 35-70 mm Minolta A gemischt, 6 Megapixel

Qualitäts- und sonstiger Eindruck

Zum Sony SLT-A58 Gehäuse an sich

Irgendwie kommt mir beim Anblick immer wieder der Begriff B-Ware in den Sinn. Das Gehäuse macht den Eindruck nie benutzt worden zu sein. Ist aber nicht so! Shuttercount.com ermittelt knapp 11.500 Auslösungen! Also hat der Sensor-Shift irgendwann vor dieser Anzahl Auslösungen aufgegeben. Egal, die Kamera fokussiert auf den Punkt und belichtet sauber. Für 69 Euro perfekt! Dass Scharen von Fotograf*Innen von der Systemkamera aber zum Smartphone wechselten, wundert mich bei dieser Sony SLT-A58 (und allen anderen Systemkameras!) allerdings wenig. Als Geübter kam ich mit dem Menü schnell zurecht. Aber Ungeübte? Nur nach Einnahme einer Kopfschmerztablette ;-) Bzw. Betreiben der SLT-A58 ausschließlich in Vollautomatik. Wie das Smartphone eben …

Gegenüber meiner ziemlich runtergekommenen, "speckigen" SLT-A33 ist die SLT-58 ein deuticher Fortschritt. Nicht nur, was Monitor und Sucher betreffen. Das Auslösegeräusch ist deutlich dezenter, als das aufdringliche "Geratsche", "Gezwitscher" der A33. Dazu kommen gerne genommene 6 Megapixel mehr Auflösung. Kleiner Wermutstropfen: Natürlich ein anderer Akku als in meiner NEX-3 und SLT-A33 … Immerhin laufen die Nachbauten problemlos!

Überrascht hat mich wie relativ wenig die SLT-A58 an einem trüben Dezembertag, an dem die Beispielfotos aufgenommen wurden, bei ISO 3200 gerauscht hat. Durch den defekten Sensor-Shift habe ich die ISO-Automatik so hoch gezogen. Ein Bild habe ich verwackelt, der Rest war von den Verschlusszeiten O.K. Ich habe das Rauschen nur einmal mit Topaz DeNoise AI und sonst nur per Lightroom reduziert. Bei dem einen oder anderen Bild hätte man das Rauschen als digitales "Korn" glatt drinlassen können! 

Zu den drei Minolta A-Objektiven

Christian Zahn hatte geschrieben: "Das Kitzoom „deklassiert“ die Kamera, ich habe für die Beispielbilder ein exzellentes Minolta-Makroobjektiv mit 50mm Brennweite verwendet." Mit Kamera war die Sony SLT a33 gemeint, mit Kitzoom das 18-55 mm Sony. Dieses Kitzoom und das eigentlich von der Brennweite interessantere 18-70 mm hatte ich auch im Bestand. Beide aus dem gleichen Grund abgestoßen: "deklassiert die Kamera"! Ich fand die Zooms nicht ganz so schlimm, habe mich dann aber doch fürs Minolta-Glas entschieden! Die Objektive liefern! Mit den drei vorhandenen Minolta Objektiven habe ich fast das 1960er/70er Jahre Amateur Setup, bestehend aus 35 mm Weitwinkel, Normalobjektiv — in diesem Fall 75 mm Tele oder doch 53 mm als Anfangsbrennweite des Zooms — und (fast) 135 mm mit den 70 mm Endbrennweite = 105 mm @KB des Zooms. Damit konnte man immer schon Bilder machen. Das 1,7/50 mm kommt auf 20 Megapixel auf jeden Fall noch zu neuen Ehren! Mit den 14 Megapixel der Sony SLT-a33 gab es am 50er nichts auszusetzen! Die drei Minolta A Objektive bekommen 2023 ganz sicher noch Gesellschaft, denn die SLT-A58 macht einfach Spaß! Irgendetwas preisgünstiges aus der Minolta A "Beercan"- oder "Ofenrohr"-Reihe. So liebevoll wurden "desingnlose" Minolta Zooms gelegentlich bezeichnet, In der Wahl sind 28-85/105/135 mm oder 100-200 mm. Einfach eine Preisfrage.

Sony SLT-A58 und Basketball?

Werde ich sicher versuchen! Zumal Digitalkamera.de in seiner SLT-A58 Vorstellung dieses schreibt: "Die höchste Serienbildrate erreicht die kleinste SLT nur mit einem Trick: In der Einstellung „Telezoom Serienaufnahme“ wird ein etwa 5 Megapixel großer Bildausschnitt aus der Sensormitte mit 8 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet. Wegen des Bildausschnitts verlängert sich die Brennweite dabei scheinbar um den Faktor zwei."

Prinzipiell nichts Neues, denn auch die 12 Megapixel Nikon D2x bietet eine dort als Highspeed-Modus bezeichnete Einstellung, die das Bildfeld verkleinert, die Brennweite verdoppelt, die 12 MP auf 7 MP reduziert und schließlich die Bildfrequenz von 5 auf 8 Bilder pro Sekunde erhöht.

Bei der Sony muss man sich dann insofern einschränken, dass ich tatsächlich nur 5 Megapixel zur Verfügung habe und automatisch auf JPEG als Speicherformat gewechselt wird. Dafür habe ich aber mit dem 1,7/50mm Minolta A lichtstarke 1,7/100 mm Brennweite zur Verfügung.

Nochmal Digitalkamera.de: "Bei voller Auflösung schafft die A58 rund 5 Bilder je Sekunde, die sie für etwa 8 Bilder durchhält, danach bricht die Geschwindigkeit ein."

Das wird im neuen Jahr ausprobiert!

Ralf Jannke Dezember 2022

 

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