Minolta DiMAGE Xt

Das Modell Xt passt prima in die Reihe meiner schon vorhandenen Kameras mit Periskop-Optik

Als da wäre(n):

Mit der X20 und X31 aufgenommene Fotos gibt es keine, beide Kameras sind defekt :-(

Die Minolta DiMAGE Xt wurde 2003 vorgestellt

und löst 2.048 x 1.536 Pixel = 3 Megapixel auf. Objektiv ist ein 2,8-3,5/5,7-17,1 mm (37-111 mm @KB) 3-fach Zoom. Speichern als JPEG auf SD-Karte.

Das Motiv kann über den optischen Sucher oder per Liveview auf dem 110.000 Pixel 1,5“ TFT Monitor erfasst werden. Der Monitor dient auch zur Menüsteuerung. Belichtungsmessung über 256 Felder (Matrix) oder punktförmig als Spot. Belichtungssteuerung per Programmautomatik, korrigierbar im Bereich +/- 2 EV in 1/3 EV Schritten. Belichtungszeiten 4s bis 1/1.000 s. Selbstauslöser mit 10 s Vorlaufzeit. Eingebauter Blitz mit maximal 3,2 m Reichweite und den üblichen Funktionen: An/aus, Automatik, Langzeitsynchronisation, Rote-Augen-Reduktion. Automatischer Weißabgleich oder Voreinstellungen Wolken, Sonne, Leuchtstofflampe, Glühlampenlicht.

Sammelwert der Minolta DiMAGE Xt: 9 Euro

Da ich das Gefühl hatte, dass die KonicaMinolta DiMAGE X50 (2004) und X60 (2005) "ein bisschen untergegangen" waren, hier noch mal die beiden X-Modelle

Wenn man die beiden Modelle vergleicht, wird schnell klar, warum die DiMAGE X60 kleiner als die X50 ist. Ihr fehlt der simple optische Sucher. Der Gold wert ist, wenn die Sonne auf den Monitor scheint und das Motiv nur noch zu erahnen ist! Die X50 kam erst nach der X60 in meine Sammlung.

Dimage X60, 5 Megapixel (2017)

DiMAGE X50, 5 Megapixel

Ich bin kein Freund von Q-Tip Wattestäbchen ;-)

Um damit den "Knares" – Pardon die Patina – aus den Ecken der russischen Zenit zu bekommen… Zu scharf wird der Schmutz mit der Minolta DiMAGE X50 "gefunden". Rein von der technischen Bildqualität kann man das wirklich ansehen. Höchste Auflösung, JPEG Fein. Manuell vorgewählte ISO 50. Ich schätze mal, dass die ISO-Automatik der DiMAGE X50 so lange wie möglich bei ISO 50 verweilt.

DiMAGE X50, 2 Megapixel

Ich konnte es mal wieder nicht lassen…

Eindruck

Eine schicke, kompakte und einfach gelungene Kamera, die DiMAGE X50. Bei anderen Kameras bin ich vorsichtig, nachträglich etwas per EBV zu verbesseren. Schnell driftet es ins Verschlimmbessern ab. Die X50 liefert so gute Daten, dass die per EBV noch besser werden. EBV hieß in diesem Fall "Auto-Farbton" (Shift-Apfel/STRG/CTRL-L) oder "Auto-Farbe" (Shift-Apfel/STRG/CTRL-B) und ggf. noch einen "Schuss" Gradationskurve (Apfel/STRG/CTRL-M). Ganz im Gegensatz zur im gleichen Zeitraum ausprobierten Sony Cyber-shot DSC-P10! Die bei gleicher 5 MP Auflösung und mit einem von den Abmessungen her größeren Bildsensor reichlich schwammig in der Bildwiedergabe herkam.

Das Einzige, was bei der X50 lästig ist, das ist die "X-Krankheit". Bei jedem Batteriewechsel hat die X50 alles vergessen. Vom Datum bis zu den zuvor gewählten Einstellungen. Trotzdem: Daumen hoch für die DiMAGE X50! Und Eintrag in meinen Kanon der Lieblingsdigitalkameras!

Was hat die DiMAGE X50 gekostet? Ich kann mich nicht mehr erinnern, glaube aber Größenordnung 10 Euro investiert zu haben…

Test, Test, Test – mit der Minolta DiMAGE Xt

TIFF (unkomprimiert) vs. JPEG FINE (komprimiert)

Alles vorhersehbar!

(Bitte auf die Fotos klicken/tippen)

Dass die Minolta DiMAGE Xt bei ISO 50 die beste technische Bildqualität liefert, war keine Überraschung. Dass das Rauschen von ISO 50 über ISO 100, 200 nach 400 zunimmt – auch keine Überraschung. Ich vermute mal, dass die ISO-Automatik zwischen ISO 50 und 200 steuert. Entsprechend hat auch das Bild vom Schmetterlingsbaum Auto-ISO 160. Wenn ich nur die Xt dabei hätte, würde ich ohne zu zögern auch ISO 400 wählen, statt Verwacklung… Dass in dieser Kameraklasse die unkomprimierte TIFF-Einstellung völliger Blödsinn ist, kann oben begutachtet werden. Es bringt praktisch – nichts. Und kostet Zeit. Denn beim Schreiben der TIFF-Datei auf die Speicherkarte ist ein wandernder Balken zu bewundern…

Beispielfotos, aufgenommen mit der Minolta DiMAGE Xt, 3 Megapixel

Von drei in die Minolta Xt passenden Akkus konnten zwei sofort entsorgt werden. Und der verbleibende hat keine Kapazität für ausgedehnte Rundgänge. Also gibt es nur die paar Bildchen…

Im Praxisbeitrag zur Minolta DiMAGE X und KonicaMinolta DiMAGE Xg aus dem Dezember 2016 gab es einen ausführlichen Kommentar: "Kamera "vergisst" Datum und andere Einstellungen – Pufferbatterie wechseln (lassen)". Das Problem hat auch die hier gezeigte Xt. Nach jedem Einschalten möchte die Xt das Datum wissen. Das kann man ja noch geflissentlich übersehen, aber dass sich der Auto-Blitz dazuschaltet und die Qualität auf "Standard" zurückgesetzt wird, ist einfach nur lästig.

Damit darf die Minolta DiMAGE Xt in ihren verdienten Ruhestand…

Finale X-Klasse

Damit ist die Minolta, KonicaMinolta X-Reihe mit ihren ins Gehäuse gelegten Periskop-Zoomoptiken für mich umfassend abgehandelt.

Ralf Jannke, Sommer 2018

 

 

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