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Zurück auf Anfang, Back to the Beginnings

01. März 2024, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

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Na, wer weiß es noch, was das bedeutet? ;-)

Nach Teil 1 jetzt "Bilddaten aus ganz frühen Digitalkameras (ca. 1994 bis 1997) 2024 in den Rechner übertragen – Teil 2"

Spätestens nachdem Christian Zahn in seinem Beitrag: „Casio QV-300 Kurzbericht“ diese Passage geschrieben hatte:

„Für die Schnittstellen sind keine Spezialkabel erforderlich, jedoch muß man ein damals übliches und heute leider seltenes Kabel 2,5mm Klinke auf Seriell haben, um an die Bilder der Kamera zu kommen. (…) Ich kann leider keine Beispielbilder zeigen, da ich die Casio-Software nicht mitbekommen habe und diese 2024 nur als Twain-Treiber im Internet verfügbar ist. Das bedeutet, daß auf dem Rechner eine Bildbearbeitungssoftware laufen muß, die den Treiber als Plugin benutzt, um die Bilddateien übermittelt zu bekommen.“

war mein Ehrgeiz geweckt!

Ich hatte in den letzten Wochen zwei ausrangierte Dell-Laptops meines Schwagers neu aufgesetzt! Einen mit Windows 2000, den zweiten mit Windows 7 und bei Bedarf Update auf Windows 8. Komplettiert wurde das Ganze für 40 Euro inkl. Porto noch durch einen HP-Laptop, der unter Windows 98 läuft! Letzteren nach meinen Wünschen hinzubekommen, war etwas „tricky“, hat aber dann geklappt. Nicht erkannt wird eine CompactFlash-Speicherkarte im USB-Kartenleser. Was aber nichts macht, da der Datenaustausch problemlos über CF-Karte im PCMCIA-Adapter und den Einschub im HP funktioniert.

Die Speicherkarten-lose Olympus Camedia C-400 wurde unlängst zwecks Bildübertragung erfolgreich mit dem Windows 2000 Dell verbunden. Auf dem werkelt mein altes Photoshop 7.0, da die CS-Versionen trotz Seriennummer wertlos geworden sind, da sie nicht mehr aktivierbar sind :-(

Die ebenfalls Speicherkarten-lose Casio QV-300 wurde dann zwecks Bildübertragung per Kabel erfolgreich mit dem Windows HP-Laptop gekoppelt. Hier arbeitet ein französisches Photoshop 6.0 problemlos mit dem in spanischer Sprache zu installierenden Casio-TWAIN zusammen!

Das Ganze ist bei den 640x480 Pixel-Auflösungen der frühen Digitalkameras letztlich natürlich unsinnig, aber eine Herausforderung und nette Spielerei. Und weil ich schon dran war, wurden nach der Casio QV-300 noch die QV-200, 100 und 10 ebenso problemlos "angedockt". Ganz klar werde ich das Museum im Lauf der nächsten Wochen mit ein paar 320x240 Pixel Bildchen "begeistern" ;-) Aufgenommen mit der Ur-Casio QV 10 von 1995.

Das war aber nur der Anfang!

Im Foto meine beiden ersten Digitalkameras! Mit einer geliehenen Chinon ES-3000 durfte ich Ostern 1996 meine ersten Schritte in die Welt der digitalen Fotografie tun. Ausführlich beschrieben in diesen zwei Beiträgen:

Ja, und nun geht es schon wieder auf Ostern zu ;-) Nach dieser Chinon 1996 wusste ich: DAS ist es! Die Zeit bis zur ersten eigenen autarken, heißt Rechner-ungebundenen Digitalkamera wurde mit einem netten Spielzeug überbrückt, das im nächsten Kapitel gezeigt wird. Die erste "richtige" eigene Digitalkamera war zum Sommerende 1996 schließlich die Kodak DC20.

Kodak DC 20 – die erste erschwingliche Digitalkamera

Das "erschwinglich" war allerdings sehr relativ ;-) Satte 596 oder 696 DM mussten investiert werden …

Die Zwischenlösung: Connectix QuickCam

Boris hat die Connectix hervorragend beschrieben – das Foto ist von ihm –, und hier gibt es einen Beitrag zu einem vergleichbaren Nachfolger. Die Connectix QuickCam war bereits eine richtige Digitalkamera, die allerdings per Kabel mit dem Rechner verbunden sein musste! Eben nicht autark war. Das einmontierte Foto ist ein Selfie, das ich mit meiner QuckCam aufgenommen hatte.

Jetzt aber zurück zum Haupthema dieses Bloggs!

Dass an die Fotos der Speicherkarten-losen Olympus Camedia C-400 und Casio QV-300, 200, 100 und 10 zu kommen ist, war ja bereits nachzulesen.

Aber da gibt es doch noch mehr derartige Kameras dieser Anfangstage der Digitalfotografie!

Angefangen von der Kodak DC20 und DC40, der Chinon ES-3000 und den Chinon-/Kodak-Klonen Logi Fotoman Pixtura und den beiden Apple QuickTakes 100 und 150. Bis auf die ausgelassene Apple QuickTake 100 habe ich alle anderen Kameras über den Windows 98 HP-Laptop ans Laufen bekommen! Und so werde ich nach und nach ein paar kleine Berichte dazu nachliefern. Wie gasagt, mit 320x240/640x480 Bildpunkten kann man heute niemand mehr hinter dem Ofen herlocken, aber mich reizte die Herausforderung!

Wobei diese Kameras "nur" das Gesellenstück sein werden, denn es gibt da noch eine Herausforderung der Meisterklasse ;-)

Und die Herausforderung heißt Logitech Fotoman

Erstmal im Beitrag: "Als die Pixel laufen lernten: Der 0,1 MP Logitech Fotoman" beschrieben. Ob ich den "Fotoman" nochmal ans Laufen bekomme? Es ist jedenfalls alles da: Software, Kabel, Adapter usw. Wir werden sehen!

Und nach dem Logi Fotoman?

Es geht noch tiefer ;-) Ich kann noch die schlechteste, "schrägste", verrückteste, faszinierendste Digitalkamera der Welt ankündigen, die endlich einen Weg in den Rechner gefunden hat ...

 


Drillinge

22. Februar 2024, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Fuji MX-700, Leica digilux, JVC GC-S5

Auch wenn ich diese Kamera bereits als Original habe, gebe ich für eine seltenere Digitalkamera aus den Anfängen vor 2000 dann doch mal mit umgerechnet 35 Euro deutlich mehr aus, als die üblichen 5-10 Flohmarkt-Euro.

Die hier präsentierte JVC GC-S5 wurde 1998 vorgestellt und ist nichts anderes als eine von Fuji für JVC im Auftrag produzierte und umgelabelte MX-700. Mit der ich zu meinen Sammelanfängen 2016 sogar fotografiert habe! Zu finden sind die Fotos im Beitrag "Zuwachs für die elegante Fujifilm Hochformat-Digitalkamerareihe: MX-700, MX-2700, MX-1700 Zoom und ein Nachzügler: FinePix F601 Zoom"

Die JVC GC-S5 ist übrigens in bester Gesellschaft!

Auch die "Leica digilux" ist nur eine etwas anders designte Fuji MX-700. Vorgestellt im Beitrag: "Hurra, endlich die erste eigene Leica ;-)"

Auch mit der Leica habe ich ein paar Fotos aufgenommen …

Vorteil für die JVC GC-S5: Ich müsste mindestens noch einen funktionierenden Akku finden, falls der beiliegende schon altersschwach ist. Weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu den im Beitrag Video-Digitizer gezeigten, die 640x480 Pixel Fotos nur in den Festspeicher schreibenden Digitalkameras, lösen die Fuji MX-700/JVC-GC-S5/Leica digilux mit 1.280 x 960 Pixel viermal so hoch auf und speichern auf vorhandene SmartMedia-Speicherkarten. Die dann per Universal-Kartenleser in den Rechner übertragen werden. Wobei man mittlerweile auch suchen muss, um einen Leser zu finden, der die papierdünnen SM-Karten aufnimmt!

Einen kleinen Praxisbericht zur JVC GC-S5 wird es um Ostern herum geben.

 


Hurra – er, sie, er „gehen“ immer noch!

16. Februar 2024, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Nintendo GAME BOY, GAME BOY camera, GAMEBOY printer

Die wichtigste Zutat für dieses "System" tauchte beim Aufräumen/Renovieren endlich wieder auf – das Kabel für die Verbindung GAME BOY camera mit dem Drucker. 2024 zur Abwechslung mal mit einer blauen Kamera. Irgendwo muss bei mir noch eine gelbe Kamera rumfliegen ;-) Und ein Paket mit Druckerpapier, dessen Rollen aber altersbedingt weitgehen hinüber sind …

Vor jetzt über sechs Jahren im November 2017 wurde die Kombination als: „Das „schrägste“ Digitalkamera-/Drucksystem der Welt“ gewürdigt.

Was wurde abgelichtet und gedruckt? Ein kombinierter Korkenzieher, Flaschenöffner …

Die 2 bit 128 x 112 Bildpunkte = Null-Komma-Null-Eins-Vier Megapixel Bilder der GAMEBOY camera können mit dem batteriebetriebenen Thermodrucker ca. 27 x y 23 mm groß auf Thermopapier ausgegeben werden.

Wie hätte Mr. Spock gesagt: „faszinierend“ ;-)

Faszinierend? Na, ja. O.K. Nintendo (Vorstellungsjahr 1989), Camera und Printer (Vorstellungsjahr 1998) sind uralt und entsprechend altersschwach. Das hat vor zwei Jahrzehnten bestimmt gefälliger ausgesehen. Aber ich wollte den per Smartphone abgelichteten Monitor und den Thermoprint wenigstens nochmal zeigen …

Es gab bereits beim ersten Beitrag dieses Gespanns die Möglichkeit die aufgenommenen Fotos in einen Rechner zu überspielen. Das geht auch heute. Aber zu Kosten, die in keinem Verhältnis zur Auflösung stehen.

STOPP

Es gibt doch eine Möglichkeit, die ich mir für um 35 Euro genauer ansehen werde!

Ansonsten: Wenn ich mit "Klötzchen-Pixel-Fotos" experimentieren will, greife ich zu Photoshop & Co.

 


Back to the Roots ;-)

09. Februar 2024, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Olympus Camedia C-860L

1996/97 hatte ich mit der Olympus Camedia C-800L meine erste "hochauflösende" 1.024x768 Pixel Digitalkamera. Die den Nachteil hatte, zum Überspielen der Fotos über die langsame serielle Schnittstelle der damaligen PCs per Kabel an den PC verbunden werden zu müssen. Heute ein fast aussichtsloses Unterfangen, wenn nicht nur Kabel und Software fehlen, sondern auch der benötigte Uraltrechner. Ausführlich in Beitrag "Bilddaten aus ganz frühen Digitalkameras (ca. 1995 bis 1998) 2024 in den Rechner übertragen" beschrieben. Wobei ich bei den Olympus Camedia C-4xx/8xx Modellen mit Festspeicher noch per vorhandenem Kabel, Olympus-Software und Windows 2000 Laptop noch an die Fotodaten käme …

Nicht nur Olympus hatte die Umständlichkeit der Fotodatenübertragung per Kabel schnell erkannt und den Nachfolgemodellen einen Karteneinschub für die papierdünnen SmartMedia-Karten spendiert.

Die Camedia C-8xx Linie:

Praxisbericht um die Ostertage

 

 


Bisher vollkommen vernachlässigt – ActionCams – GoPro

03. Februar 2024, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

GoPro? Für "Go Professional" – "Werde professionell"

Auch wenn sich die GoPros und sämtliche Klone fast ausschließlich im Sport-/Outdoor-Videobereich tummeln, so sind die GoPros doch auch richtige Superweitwinkel-/Fisheye-Digitalkameras! Die in Deutschlands ältester Seite über digitale Fotografie Digitalkamera.de übrigens keine Erwähnung finden!

Sie funktioniert noch!

Den äußeren Zustand meiner beiden GoPros kann man gerne als total "versifft" bezeichnen, aber die Kameras funktionieren beide noch! Wobei sich das "versifft" auf die klebrig gewordenen Oberfläche besonders der HERO2 bezieht, die jeden Dreck wie ein Magnet angezogen hat.

Zur "Funktionskontrolle" hatte ich einen kurzen Rundgang mit der HERO2 gemacht. Um die oben gezeigten Bildchen zu fotografieren. Alles O.K. Die Qualität ist erstaunlich! Ich werde jetzt noch Infos zur GoPro Linie zusammentragen, um daraus einen kleinen Praxisbericht zu bauen.

Mir schwebt zur Osterferienzeit auch noch noch eine bestimmte Bildserie vor. Für die die GoPro unbeaufsichtigt auf ein Stativ in die menschenleere Landschaft gestellt werden soll. Könnte man hier vergessen. Die GoPro würde keine Stunde stehen, dann wäre alles gelaut …

 


It's not a Trick – It's a Sony Cyber-shot DSC-H7

29. Januar 2024, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Ob sie noch geht?

Statt Altglas mal wieder eine Digitalkamera von 2008. Ob sie noch funktioniert, kann ich erst zu Ostern feststellen. Für umgerechnet 9 Euro habe ich sie dennoch an Bord genommen. Trotz fehlender Speicherkarte und abgebrochenem Akkufachdeckel. Verschiedene Sony Memory-Sticks und zwei Akkus gehen mit in die Osterferien. Wenn die 8 Megapixel DSC-H7 läuft, gibt es auch einen kleinen Praxisbericht!

 


Roaring Sixties ;-)

10. Januar 2024, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Drei ganz frühe Telezoom-Objektive aus den Anfang 1960er Jahren …

Es gab auch eine Welt neben Nikon ;-) Diese drei Objektive sind im Bestand:

  • 1962: SUN TELE ZOOM F 4.5 110-180mm
  • 1961: TAMRON ZOOM f=95-205mm 1:6.3
  • 1961: YASHINON-R ZOOM LENS 1:5.8 f=90mm - 190mm 1:6

Dazu gesellt sich noch ein weiteres Zoom, das zusammen mit den drei in einen frischen Praxisbericht eingehen wird.

 


Yahoo Digital Camera

03. Januar 2024, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Sammeln von seltenen Digitalkameras? Aber nur, wenn die Preise stimmen!

So tauchte im schwedischen eBay-Ableger Tradera diese Yahoo Digital Camera auf. Zum Flohmarkt-Wühlkistenpreis von 5 Euro würde ich die für die Sammlung  immer nehmen. Ganz sicher aber nicht für rund 110 Euro. Die eBay-Preise liegen ähnlich, wobei ein Exemplar für 80 Euro sogar verkauft wurde …

Für eine Kamera mit unterirdischer Auflösung von 352 x 288 Bildpunkten und der ziemlich sicheren Unmöglichkeit mangels altem Rechner an die Bilder des Festspeichers zu kommen, so miserabel die auch sein mögen …

Während Yahoo noch existiert, ist AmericaOnline – AOL – heute Geschichte …

Zur AOLPhotoCam


Die hatte ich schon immer im Hinterkopf ;-)

30. Dezember 2023, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Im Weihnachtsblog war zu lesen: "Und ja, es gibt über die Feiertage doch noch zwei historische Digitalkameras! Eine FUJIFILM DIGITAL CAMERA Fuji FinePix 2300 von 2001 und die schicke KonicaMinolta X1 von 2005. Letztere habe ich dann dreimal. Exemplar Nr. 1 läuft manchmal, Exemplar Nr. 2 blinkt beim Startversuch nur hektisch. Exemplar Nr. 3? Mal sehen, ob sich #3 bequemt noch ein paar Bildchen aufzunehmen?"

Vorweg: X1 Nr. 3 läuft! Praxisbericht.

Und weiter im Blog: "Neben diesen beiden Kameras gibt es fürs neue Jahr noch eine frisch erworbene, sehr interessante Digitalkamera von 2009 mit Alleinstellungsmerkmal!"

Die mir bisher immer zu  teuer war: Beginnend bei ca. 100 Euro inkl. Porto bis über 250 Euro. 

Die Rede ist von den Nikon Coolpix S1xxxPJ-Modellen. Das "PJ" steht für ProJector. Heißt, diese Nikons haben einen kleinen Beamer, VGA-Projektor, mit dem die aufgenommenen Fotos über eine Entfernung bis 2 m auf eine helle Wand projiziert werden können.

Als im schwedischen eBay-Ableger Tradera  eine von der Fotofunktion laufende S1000PJ mit Akku und Ladegerät ohne Speicherkarte für 37 Euro zu haben war, habe ich zugegriffen.

Diese "Bildwerferei" in einem abgedunkelten Raum über kurze Entfernungen (1 m Bilddiagonale) mit 640x480 Bildpunkten VGA Auflösung ist natürlich nur eine nette Spielerei, aber für eine Digitalkamerasammlung, die ja viele Facetten zeigen soll, ist diese Nikon Coolpix ein hochinteressantes Exponat!

Praxisbericht der Coolpix im neuen Jahr!