Gefiltert nach Kategorie Ausprobieren Filter zurücksetzen

Ganz wichtiges Update zu den Nikon Telekonvertern TC-17E II und TC-20E (I) und anderen Nikon AF-Lonverteren mit F-Bajonett

28. November 2022, Ralf Jannke - Wissen, Ausprobieren, Reparieren

Die hier gezeigten und erfolgreich eingesetzten Nikon Telekonverter TC-17 E II und TC-20E (1) sind ohne Modifikation auf dem Nikon NIKKOR*ED 400mm 1:5.6, dem SIGMA 100-400mm F5-6,3 DG OS HSM (C-Contemporary) und anderen Teleobjektiven NICHT einsetzbar!

Was ich in meiner Begeisterung über das sehr gute 100-400 mm Sigma völlig vergessen hatte, das ist die notwendige Modifikation der Nikon-Telekonverter.

Worin besteht die Modifikation?

Nikon hatte das Kunststück fertiggebracht, neuen Autofokus E-Konvertern fürs F-Bajonett mit roten Kreisen in den Fotos markierte mechanische Blockaden zu verpassen, die die Verwendung dieser Konverter auf Nikon Autofokus-Objektiven mit so genannten "Stangen-Antrieb", wie dem hier gezeigten 4/300 mm AF-ED  Nikkor und anderen MF-Tele-Nikkoren unmöglich machen sollten.

Diese Schikane wird gerne als  Marketing-"Nase" bezeichnet. Eine schnelle Demontage des Stahlbajonettrings zum gefahrlosen Abschleifen dieser in den Fotos markierten Schikanen macht die neuen Konverter für fast alle (sinnvollen Tele-) Objektive einsetzbar. Im Foto mit dem 300 mm Nikkor sind die Marketing-Nasen entfernt! Ich hatte nicht die geringsten Skrupel und habe diese Nikon-Schikane rigoros weggeschliffen!

Gezeigt und beschrieben wird es im Praxisbeitrag: "Preiswerte, kompakte und brauchbare Brennweitenverlängerung: Telekonverter/Extender Teil 1"

Wenn man den Mut und die technischen Fähigkeiten nicht hat, bleibt einem der Einsatz der unmodifizierten Nikon-Telekonverter auf dem SIGMA 100-400mm F5-6,3 DG OS HSM (C-Contemporary), dem 300 mm AF-ED Nikkor, dem 400 mm AF ED Nikkor sowie weiteren Objektiven verschlossen!

Meines Wissens hat auch Sigma eigene Telekonverter im Programm, über deren Qualität und Kompatibilität auf der Kombination Nikon Z-DSLM und Adapter FTZ ich nichts sagen kann.

Unglücklicherweise kam dieser Warnhinweis für einen Anwender zu spät, der sein 100-400 mm Sigma per unmodifiziertem TC-17E II verlängern wollte, wofür ich mich an dieser Stelle entschuldige.

Die "betroffenen" Beiträge:

 

 


Eingetroffen

27. November 2022, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Die Objektive der kleinsten Analog-SLR der Welt – Pentax 110 – auf der kleinsten spiegellosen Systemkamera der Welt: Pentax Q

Im Blogbetrag "Next Project" bereits angeündigt, ist der Adapter für die kleinen/winzigen Objektive für die Pentax Auto 110 (Super) zur Verwendung auf der DSLM Pentax Q eingetroffen. Jetzt nur ein kurzer Funktionstest, richtig gespielt wird damit in 2023!

Schneller Vorabtest aus dem Herbst 2022

Druch den Cropfaktor 5,6 wird aus dem ASAHI OPT. CO. JAPAN PENTAX-110 1:2.8 24mm Normalobjektiv auf der Pentax Auto 110 (Super) auf der Pentax Q ein 134 mm Tele. Die Aufnahmedistanz lag bei den beiden ersten Bildchen mit dieser Kombination im Bereich 20 cm. Da ist nicht viel mit Schärfentiefe, denn konstruktionsbedingt können die Pentax-110 Objektive nicht abgeblendet werden. Die Blende sitzt im Pentax Auto 110 Kameragehäuse. Immerhin sorgt der Cropfaktor 5,6 aber nicht nur für die scheinbare Brennweitenverlängerung, er macht aus der Blende f/2,8 laut Rechnung 2,8 x 5,6 = Blende f/16! Aber auch damit lässt sich im etremen Nahbereich nur mit Hilfe von Fous-Peaking und Sucherlupe der Pentax Q fokussieren. Aufnahme bei ISO 125 mit 1/15 s Verschlusszeit vom Stativ aus! Es ist sehr "duftig". Damit sollte sich 2023 aber kreativ spielen lassen ;-)

 


Wiedergefunden – das FUJINON ASPHERICAL LENS SUPER EBC XC 15-45mm 1:3.5-5.6 OIS

25. November 2022, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Der Schlepperei von mindestens zwei Profi Canon DSLRs und dazugehörigen Objektiven 16-35, 24-70, 70-200 und 300 mm — alle Lichtstärke f/2,8 – müde geworden, begann der feste freie Fotograf des Basketballverein-Sponsors 2018 parallel mit spiegellosen Fujis zu fotografieren. Beginnend mit der 16 MP Fuji X-T1. Um dabei festzustellen, dass die Autofokus-Trefferquote bei dieser schnellen Sportart nur wenig unter den  Canon DSLRs lag. Mit jedem Fuji-Update zur X-T2, X-T3 und aktuell X-T4 stieg die Trefferquote so stark, dass die Canon DSLR-Ausrüstung dann abgestoßen wurde.

Durch Tun dieses Fotografen mehr als neugierig geworden, kam bei mir im Herbst 2018 parallel zur Nikon D4 eine Fuji X-E2 ins Haus. Zwar mit defektem E-Sucher, sonst aber einwandfrei funktionierend für 95 Euro! Für die ersten Versuche unterm Korb in Smartphonemanier mit X-E2  Liveview auf dem Monitor machbar. Als Start-Objektiv hatte ich beim ersten Mal nur das 3,5-5,6/15-45 mm Kitzoom, umgerechnet auf Kleinbild ein 23-68 mm Objektiv. Die Trefferquote war ebenso beeindruckend wie die JPEGs bei Sensorempfindlichkeit ISO 6400.

Die Fuji X-E2 ist immer noch im Bestand, für besondere Situationen mittlerweile aber anderweitig ausgelagert. Aber das 15-45 mm Zoom? Es "tauchte" erst Herbst 2022 wieder auf. Grund: Ich hatte das Gefühl, dass bestimmte Bildbereiche unschärfer waren als andere, und es seinerzeit aussortiert. Und damit war/ist nicht der Begriff Tiefenschärfe gemeint. Also wurde dem wiedergefundenen Zoom jetzt nochmal ausgiebig auf den Zahn gefühlt!

Praxisbericht kommt

 


Irgendwie stimmen die Proportionen von Wiederentdeckung und Objektiv nicht ;-)

21. November 2022, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Sträflich vernachlässigt! Meine FourThirds-DSLR Panasonic Lumix DMC-L1

Dieser vermutlich nicht besonders erfolgreiche Versuch Panasonics zusammen mit Olympus und Leica im FourThirds-Sensor Boot mitzufahren, führte 2006 zum Modell Lumix DMC-L1. Dabei sind in der fast baugleichen Leica Digilux 3 und der Olympus Evolt E-330 vom 7,5 Megapixel-Sensor bis zur Spiegelmechanik viele gleiche Teile verbaut. Auffällig, dass in der oben gezeigten Tabelle aus Wikipedia 14 Olympus FourThirds Spiegelreflexkameras nur zwei Panasonic-Modelle und die eine Leica gegenüberstehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Panasonic als Erster erkannt hatte, dass es unsinnig ist Spiegelreflexkameras von zu großen Abmessungen und zu kleinem 13 x 17 mm FourThirds-Sensor zu bauen. Dass bei Panasonic schon 2006 ganz andere Entwicklungen liefen, die 2008 mit der G1 zur ersten spiegellosen Systemkamera der Welt führten. Jetzt stimmte das Konzept kleiner Sensor, kompakte Systemkamera! Im 1:1 Vergleich die 2010 vorgestellte G2, deren Abmessungen fast identisch mit der G1 sind!

Zurück zur Lumix DMC-L1

60 Euro habe ich 2018 für die Panasonic bezahlt. Das Einzige, was an der DMC-L1 nie funktionierte, das ist die Sucheranzeige der Belichtungsdaten. Kann ich mit leben, der Monitor zeigt die benötigten, zu verstellenden Werte. Die wenigen 2022 angebotenen Panasonics werden solo oder zusammen mit einem Leitz-glabelten Zoom in der Größenordnung 500 Euro offeriert. Tatsächlich verkauft wurden einige Exemplare im Bereich 150 bis 300 Euro und eine für angemessene 79 Euro … Als baugleiche Leica Digilux 3 liegt der Preis bei 3-500 Euro. Wenn man weniger – unter 100 Euro – investieren will, sollte man nach der reichlich schrulligen Olympus Evolt E-330 Ausschau halten … Die Quittung für vier Jahre Nichtbeachtung/-benutzung kam auch prompt beim Versuch die Akkus der DMC-L1 zu laden. Ein Akku komplett tot, der zweite hat überlebt und hält zum Glück seine Ladung. Ich habe jetzt nur 1x Ersatz bestellt, denn so oft werde ich die DMC-L1 nun sicher auch nicht benutzen.

Bäumchen wechsel dich ;-)

Wobei das 2018 vorgestellte OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 25mm 1:2.8 (Pancake) auf der DMC-L1 tatsächlich etwas verloren wirkt ;-)

„Als "Pancake" (engl., deutsch = "Pfannkuchen") werden alle Objektive mit extrem kurzer Bauform bezeichnet. Bis zu welcher Länge (Tiefe) Objektive als "Pancake" bezeichnet werden ist nicht genau definiert, in jedem Fall muss jedoch der Objektivdurchmesser deutlich grösser als die Objektivlänge (Tiefe) sein.“ Das ist beim 25 mm Olympus der Fall. Das Objektiv ist aus 5 Linsen in 4 Gruppen (inkl. asphärischer Linse) aufgebaut. Durchmesser 64 mm, Filtergewinde 43 mm, Höhe 23,5 mm, Gewicht 95 g. Nahdistanz 20 cm.

Panasonic Lumix DMC-L1 Funktionstest

Die Fotos unserer "finalen" Feige und den restlichen grünen, die 2022 vermutlich nicht mehr reifen werden, wurden schnell im Garten aufgenommen. Mit dem für die DMC-L1 ebenfalls sehr interessanten OLYMPUS ZUIKO DIGITAL 35mm 1:3.5 MACRO.

Einen ausführlichen Gang mit dem 35er Makro UND natürlich dem 25 mm Pancake wird es 2023 geben!

 


Next Project

15. November 2022, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Pentax 110 Analog-Objektive auf der kleinsten DSLM der Welt: Pentax Q

Den "Winzlingen", den für die wohl kleinste Analog-SLR der Welt – Pentax 110 – gerechneten Objektiven, haben wir mehrere Praxisberichte gewidmet:

Der Einsatz der für den 110 Pocketfilm und sein Negativformat von 13 x 17 mm gedachten Objektive auf der spiegellosen Fuji-Systemkamera mit 15 x 23 mm APS-C Sensor endete allerdings in Spielerei, durchaus netter Lomographie. Grund: Das 15 x 23 mm APS-C Sensorformat ist für die Pentax 110-Objektive bereits zu groß. Auf der 13 x 17 mm microFourThirds DSLM müssten die Pentax 110 Objektive rein rechnerisch perfekt  "performen". Und ganz sicher auf dem noch kleineren  6,2 x 4,6 mm (Cropfaktor 5,6) Sensor der Pentax Q.

Um das zu probieren, wurde für die unlängst "wiederentdeckte" Pentax Q ein entsprechender Adapter für Größenordnung 24 Euro geordert. Zur Demonstration wurde das 24 mm Pentax 110 samt Fuji X-Adapter einfach auf die Pentax Q gelegt. Der Adapter Pentax-110-Objektive-auf-microFourThirds wäre interessanter, der Adapter ist mir aber mit um 40 Euro zu teuer zum Spielen. Vielleicht ein andermal …

Hier ein frisches Beispiel aus dem Herbst 2022

Aufgenommen vor der Haustür mit dem 2,8/20-40 mm Pentax 110 auf der Fuji X-E1. Mit Offenblende – die 110er Objetive können nicht abgeblendet werden – bei 40 mm Brennweite. Ein ausführlicher Praxisbericht mit meinen beiden Pentax 110 Linsen wird folgen, wenn der Adapter eintrifft. Eher 2023, denn es soll im neuen Jahr ja auch etwas zu lesen geben ;-)

 


Pentax Q Objektive – oder: Das Spielen geht weiter ;-)

10. November 2022, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Bei vielen Pentax Q Besitzern – und hoffentlich auch Anwendern ;-) – dürfte es beim Standard ZOOM 2,8-4,5/5-15 mm (28-84 mm @KB) auf der Q geblieben sein.

Dabei gibt es zur Q 8 Objektive

  • Standard ZOOM 2,8-4,5/5-15 mm (28-84 mm @KB)
  • Standard PRIME 1,9/8,5 mm AL (47 mm @KB)
  • Wide Zoom 3,7-4/3.8-5.9 mm (21-33 mm @KB)
  • TELE ZOOM 2,8/15-45 mm (84-252 mm @KB)
  • Fish-Eye 5,6/3,2 mm (18 mm @KB)
  • Toy Lens Wide 7,1/6,3 mm (35 mm @KB)
  • Toy Lens Tele 8/18 mm (100 mm @KB)
  • Kameradeckel-Objektiv 9/11,5 (64 mm @KB)

Nicht uninteressant, aber weil Exoten, auch überwiegend zu „exotischen“, sprich unrealistischen „Apotheken-Preisen“ angeboten. Dennoch habe ich mir schon vor längerer Zeit aus Neugier das Vollformat Fish-Eye 5,6/3,2 mm (18 mm @KB) gegönnt. Vollformat bedeutet in diesem Fall Auszeichnung der kompletten Sensorfläche. Preis? Weiß ich nicht mehr, aber garantiert nicht „exotisch“ ;-) Dazu gesellt sich jetzt ein 05 TOY LENS TELEPHOTO 18mm f8 für vertretbare 32,50 Euro (englische Pfund gegen Euro).

„Problem“

Eigentlich sind diese beiden Original Pentax Q Objektive für den kleinen Sensor vollkommen ungeeignet. Der Pixelabstand/Pixelpitch für die Pentax Q beträgt 1,5 µ. Laut Theorie dürfte man kein Objektiv auf der Pentax Q stärker als 2 x Pixelpitch 1,5 µ = f/3 abblenden. Weil dort die Beugungsunschärfe beginnt. Bereits das Standard ZOOM 2,8-4,5/5-15 mm liegt bei Endbrennweite über Blende f/3 und erst recht das Fish-Eye 5,6/3,2 mm sowie die kommende 05 TOY LENS TELEPHOTO 18mm f8. Man wird sehen, wie weit Theorie und Realität sich da „beißen“ …

Übrigens: Fisheye und Tele müssen manuell fokussiert werden!

Praxisbericht folgt


CCTV LENS 3.5mm-8.00mm F1.4 MP-IR und C-Mount 25mm 1:1.4 TV LENS

04. November 2022, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Weil der erneute Einsatz des Fujian CHINA TV LENS GDS-35 f=35mm 1:1.7 so viel Spaß gemacht hat, wurden zum Spielen und Experimentieren noch zwei weitere Objektive mit C-Mount geordert:

  • CCTV LENS 3.5mm-8.00mm F1.4 MP-IR
  • 25mm 1:1.4 TV LENS

Für 12/19 Euro ein überschaubares Risiko.

Von den 16 Megapixel der Olympus OM-D E-M5 mit ihrem stabilisierten 13 x 17 mm microFourThirds-Sensor werden aber vermutlich nicht viele MPs übrigbleiben, da das Mini Zoom nur für einen 3,6 x 4,8 mm 1/3“ Sensor ausgelegt ist. Rechnerisch dürften es nur um 1,3 Megapixel sein … Vorausgesetzt das Zoom lässt sich auf Unendlich fokussieren. Das 25mm 1:1.4 ähnelt stark meiner verflossenen Toy Lens. Da geht wahrscheinlich etwas mehr.

Kleine Bildsensoren …

Da ist doch die perfekte Systemkamera im Bestand! Die kleinste DSLM der Welt, die Pentax Q hat einen Sensor von 4,6 x 6,2 mm Größe. Der müsste für C-Mount Objektive doch prädestiniert sein. Deshalb wurden zu den zwei C-Mount Spielzeugen gleich noch ein Adapter C-Mount-auf-Pentax Q-Bajonett bestellt.

Vorabtest …

Solange die C-Mount Objektive und der benötigte Adapter noch nicht da sind, wurde die Pentax Q einer kurzen "Funktionskontrolle" unterzogen. Läuft! 

Bisher mein einziger Adapter für die Pentax Q: Nikon-F-auf-Pentax-Q  Also wurde kurzerhand in die Alubox gegriffen und das nette Nippon Kogaku Japan NIKKOR-H Auto 1:3.5 f=28mm entnommen. Mit dem ich noch kein Foto aufgenommen habe! Das oben ist das erste Foto. Was natürlich kein Leistungsbeweis sein kann, denn die Pentax Q hat einen Cropfaktor von 5,6 (!), das 28er wirkt also wie ein 157 mm Tele … Aber das Setup funktioniert wie gewünscht, die manuelle Fokussierung samt Sucherbildzoom und Fokuspeaking. Bei einem Pixelabstand/Pixelpitch von 1,5 µ hätte ich das 28er eigentlich nur bei Offenblende f/3,5 benutzen dürfen. Gewöhnlich lässt sich die Beugungsregel Pixelpitch x 2 aber großzügiger auslegen. In diesem Fall 2 x 1,5 = f/3. Die f/5,6 scheint noch keinen "Schaden" durch Beugungsunschärfe verursacht zu haben … 

Ich bin gespannt, was sich mit den zwei C-Mount Objektive in mFT und auf der Pentax Q "Kreatives" anstellen lässt. "Kunscht"? ;-) Wir werden sehen!

Pentax Q mit C-Mount Adapter und 35mm Fujian

Funktioniert bestens! Die weiteren Spielzeugobjektive können kommen …

 


Nostalgische Zeitreise 45 Jahre in die Vergangenheit

28. Oktober 2022, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Fotoausrüstung 1977

Nach der gar nicht üblen Ricoh TLS 401mit M42 aus dem damaligen Versandhaus Neckermann wollte ich 1977 unbedingt zur Marke der "richtigen" Profis: Nikon. Obwohl die Ricoh mit ihrem "umschaltbaren" Sucher ein interessantes Feature bot. Der gewöhnliche Blick durch den Prismensucher ließ sich auf einen Dreh am Schalter des Ricoh TLS 401 Sucher auf Einblick von oben umschalten. Es ist kein Einblick auf Distanz wie beim gewöhnlichen Lichtschachtsucher, man muss mit dem Augen ans zweite Okular. Oder wie beim Lichtschachtsucher, wenn man dort die meist vorhandene Lupe zum genaueren Fokussieren ausklappt. Aber es war eine Möglichkeit, die ich Greenhorn in meiner Anfangszeit überhaupt nicht zu deuten, zu schätzen wusste. Und die Ricoh trug den "falschen" Herstellernamen ;-)

Nikon Start

Meine Nikon Startausrüstung bestand dann aus einer Nikkormat FT2 – hier als Stellvertreter meine japanische Variante Nikomat (ohne "Doppel-k" und ohne "r") —, dem braven  und gleichen 2,0/50 mm Nikkor Normalobjektiv, einem 3,5/28 mm Weitwinkel Nikkor — das abgebildete 28er ist deutlich älter — und dem gleichen 3,8/75-205 mm Vivitar. Ein 4,5/80-200 mm Nikkor war 1977 für mich unerschwinglich.

Das 50 mm Normalobjektiv habe ich schon auf die 24 Megapixel Vollformat Nikon Z6 adaptiert, das 28er und das Vivitar Zoom werden folgen. Je nach Zeit, Lust und Laune ;-)

 


Welchen Stoff haben Kodak-Entwickler, Marketingleute und Management geraucht?

21. Oktober 2022, Ralf Jannke - Wissen, Ausprobieren

Sicher blieb Kodak die eigene Kanibalisierung des analogen Films nicht unverborgen und hätte den Verlauf des Niedergangs vielleicht verlangsamen und gezielter steuern können. Unbedingt sehenswert dazu das Youtube-Video "Firmen am Abgrund: Kodak - Das Foto-Unternehmen". Die ZDF-Dokuschriebdazu: "Kodak galt als Inbegriff für Foto und Film. Doch die Kodak-Bosse ignorierten Digitaltechnik und das Smartphone. Eine der spektakulärsten Fehlentscheidungen der Wirtschaftsgeschichte." Kodak hat am Ende alles verloren! 2005 mit der hier vorgestellten Kodak EasyShare P850 war so etwas der Anfang vom Niedergang, 2012 kam das Ende. 2012 stellte Kodak die Produktion von Digitalkameras, Diafilmen und dem Schwarzweißfilm P3200 T-Max ein. Am 3. September 2013 verkaufte Kodak seine Filmproduktion und gab damit das ehemalige Kerngeschäft auf. Und das war’s einstweilen mit Kodak! Quelle: Wikipedia

Jetzt — Herbst 2022 — berichtet die Schweizer Internetseite fotointern.ch

"Neue Günstige Kompakt- und Bridge-Kameras von Kodak"

"Es fühlt sich an wie eine Zeitreise in die Vergangenheit von vor 15 bis 20 Jahren, wenn man digitale Kompaktkameras und den Namen Kodak zusammen in einem Satz liest oder ausspricht. Dennoch ist es so, dass unter der Marke «Kodak PixPro» nun drei neue Kompakt- und drei Bridge-Kameras angeboten werden, die demnächst auch in der Schweiz erhältlich sein sollen."

Preise für die Bridge-Kameras

  • Kodak PixPro AZ255, 25x-Zoom UVP 199.99 Euro
  • Kodak PixPro AZ405, 40x-ZoomUVP 229.99 Euro
  • Kodak PixPro AZ425, UVP 249.99 Euro

Ich habe für die beiden oben gezeigten Kodak EasyShare Modelle P850 und ZD710 (Vorstellungsjahr 2006) meiner Digitalkamerasammlung kein Zehntel der für die PixPro-Modelle oben genannten Preise bezahlt. Diese Kameras gehen vom Aussehen in die Richtung der aktuellen PixPro Bridgekameras. Die natürlich deutlich mehr Zoombereich von Weitwinkel zu Tele bieten.

Aber was soll dieser völlig sinnlose Kodak-Neuaufguss? Hat Kodak aus der eigenen Geschichte nichts gelernt? Auch wenn das "neue Kodak" außer dem Namen nichts mehr mit dem alten Kodak zu tun hat …

 


Canon spiegellos

14. Oktober 2022, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Komplett-Entsorgung :-(

Es macht nicht mal vor einer ausbaufähigen Systemkamera halt! Ein klassisches "Opfer" des Smartphones. Eingepackt war nicht nur die Kamera, sie kam gleich in und mitsamt einer sichtlich kaum benutzten Fototasche. Eine Canon EOS M10 mit Original- und Nachbau-Akku, Ladegerät, 15-45 mm Zoom und 16 GB Speicherkarte für 75 Euro.

Trotz guter Ausstattung, einer Zoombrennweite umgerechnet aufs Kleinbildformat von 24-72 mm Brennweite und WiFi-Anbindungsmöglichkeit ans Smartphone muss sich die Vorbesitzerin fürs Smartphone entschieden haben …

Praxisbericht folgt!