Hewlett Packard – HP-Digitalkameras: Kehraus

Bisher vorgestellt wurden: 

Hewlett Packards erste Digitalkamera: die HP PhotoSmart C5340A von 1997, die übrigens identisch zur baugleichen Konica-Q-EZ ist. Boris hat die PhotoSmart C5340A beschrieben und ihren Sammelwert auf 19 Euro taxiert.

1999 stellt HP die Photo Smart C200 vor. Ihr Sammelwert liegt bei 11 Euro.

2000 kommt die HP PhotoSmart C500, die mit 23 Euro Sammelwert höher taxiert ist

Die HP Photosmart 720 wurde 2002 vorgestellt. Ihr Sammelwert liegt bei 15 Euro.

Und fast vergessen – die beiden Pentax-Modelle, die baugleiche HP-Geschwister haben

Pentax EI-2000 (oberes Foto) = HP Photosmart C912. Die Photosmart C912 kam erst spät in meine Sammlung. Sie hat hier ihren eigenen Bericht.

Das zweite Pärchen besteht aus der Pentax EI-200 und der HP Photosmart C618. Mit einer dieser beiden Kameras werde ich einen kleinen Foto-Rundgang machen und damit die Geschichte der Kameras von Hewlett Packard beenden…

Boris hat die Pentax EI-2000 beschrieben und ihren Sammelwert auf 22 Euro taxiert.

Die Pentax EI-200 schätzt er auf 22 Euro Sammelwert.

Und noch ein halbes Dutzend

Von links nach rechts/vorne stehend:

Zur HP 735 gibt es kein Pendant von Pentax, die Kamera ist aber mit einem Pentax Zoom bestückt. Boris hat die HP Photosmart 735 beschrieben und ihren heutigen (Sammel-) Wert auf 9 Euro taxiert

Die HP Ramschecke

Ein Nachzügler: HP PhotoSmart 215 (1,3 Megapixel, Vorstellungsjahr 2000)

Keine schöne Kamera, aber mit Charakter!

Und möglicherweise ein heimlicher Zwilling der AGFA CL30 bzw. umgekehrt? Der Polaroid PDC-1100 Doppelgänger fand sich bei Rodger L. Carters Seite DigiCamHistory.Com. Beim erneuten Hantieren mit der HP PhotoSmart 215 erinnerte mich die HP stark an eine schon abgehandelte Kamera, die AGFA CL30. Zumindest das Objektiv hat die gleichen Daten. Auch die Nettoauflösung ist vergleichbar: Die HP löst 1.280 x 960 Bildpunkte auf, die AGFA 1.152 x 864. Beide mit ISO 100 Empfindlichkeit. Nicht ganz unwahrscheinlich, dass in den Kameras ähnliche Technik steckt. Zumal weder HP noch AGFA die Kameras selbst produzierten… Auch Menüstart, Auswahl und jeweilige Bestätigung sind gleich. Zuerst wird eine Art Zahnrad gedrückt, durch Drehen desselben gewählt und durch einen weiteren Druck auf Rädchen bestätigt – untenstehendes Foto.

Boris hat die PhotoSmart 215 gelistet, alle technischen Details genannt und auf 8 Euro Sammelwert taxiert. Mein Exemplar kam für 5 Euro vom Flohmarkt. Der Monitor ist nur dunkel, weil keine Batterien/Akkus in der Kamera waren. Trotz des ramponierten Zustands funktioniert die HP PhotoSmart 215.

HP PhotoSmart 215 AGFA CL30

Und wenn wir schon bei Geschwistern oder gar Zwillingen sind

Die links stehende technisch identische "Konica" Q-EZ wurde per Photoshop aus der vorhandenen HP PhotoSmart gebaut…

Für den Fotorundgang…

… wurden schließlich die 5 Megapixel PhotoSmart M425 und die kernige 1,3 Megapixel HP PhotoSmart 215 gewählt.

Beispielfotos, aufgenommen mit der HP PhotoSmart 215, 1,3 Megapixel

Was eine unterklassige Digitalkamera…

… wie die HP Photosmart 215 2000 eben maximal konnte. Wenn ich daran zurückdenke, was 1999 eine 2 Megapixel Nikon Coolpix 950 dagegen bot. Drehen und nur geringe Nacharbeit mit Photoshop. 2 Bildchen mit Pixlr-o-matic verfremdet.

Beispielfotos, aufgenommen mit der HP PhotoSmart M425, 5 Megapixel

Von Belichtung, Farbwiedergabe und Kontrast gibt es wenig auszusetzen. 2 Bilder wurden nach SW konvertiert. Wenn man aber auf die Bilder klickt und sich die in voller 5 Megapixelauflösung ansieht, tut sich der Sensor je nach Situation schon schwer.

Zum HP-Finale…

… fehlt jetzt nur noch die Pentax EI-200 und die baugleiche HP Photosmart C618. Mit geht die Kamera, dessen gebrochener Batteriefachdeckel sich besser bändigen lässt. Wie üblich mit starkem Gewebeklebeband oder gleich Kabelbilder ;-) Der Praxisbericht wird bis zum Sommer nachgereicht. Und damit ist das Thema HP dann für mich abgeschlossen.

Ralf Jannke, Frühsommer 2018

 

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