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Sony Cyber-shot DSC-W110

06. Dezember 2018, Ralf Jannke - Sammeln, Ausprobieren, Reparieren

Sony mit Carl Zeiss "Adlerauge" aber dennoch fast blind…

Da nützt auch das Zeiss gerechnete/gelabelte Vario-Tessar 2,8-5,6/5,35-24,4 mm wenig. Dreht man diese Sony um, zeigt sich das Desaster :-(

Die Kamera funktioniert noch!

Bei Gelegenheit werde ich versuchen im nicht sichtbaren Menü mit Hilfe der Bedienungsanleitung und Testaufnahmen sozusagen über Trial-and-Error die höchste Auflösung und ISO-Automatik zu finden, um dann mit Hilfe des vorhandenen optischen Suchers doch ein paar Fotos zu schießen.  

Sie nimmt tatsächlich Fotos auf…

Es war ein bisschen mühselig, aber dann hatte ich volle Auflösung 7 Megapixel, ISO-Automatik und Weißabgleich "unknown", was ich mal als "auto" durchgehen lasse. Um mehr Feinheiten habe ich mich nicht bemüht.

Mehr Bilder in voller Auflösung bei Gelegenheit.

PS.: Ein kurzes Rausnehmen des Akkus hat die Sony Cyber-shot DSC-W110 zum Glück nicht vergessen lassen, was ich eingestellt hatte. Mal sehen, ob die Sony das noch in ein paar Wochen weiß, weil ich sie ohne Akku jetzt erst mal weglege.

Ralf Jannke, Dezember 2018


Geht doch! Sony Cyber-shot DSC F828

29. August 2018, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren, Reparieren

Lange gesucht und dann endlich zum genehmen Preis gefunden!

„Besonders die Sony-Modelle DSC-F828 und DSC-R1 (…) haben es mir angetan – wenn der Preis stimmt“, war da in einem Blogbeitrag zu lesen. 

Und der Preis stimmte bei der für 475 Kronen (ca. 46 Euro) inkl. Porto im schwedischen eBay-Ableger „Tradera“ erworbenen DSC-F828. Mit Rückgaberecht!

Die DSC-F828 ist runtergefallen – unschwer am gerissenen Filtergewindering zu erkennen – und auch sonst sichtlich gebraucht. Ich habe Angst, dass mir die beiden Gehäusehälften auseinanderfallen… Da muss ich zu Hause Hand anlegen, sprich den Uhrmacherschraubendreher aktivieren. Aber alle Funktionen und die schnell aufgenommenen Testfotos sind einwandfrei! Zum Glück steckt in der F828 der gleiche Sony-Akku wie in der F707. Also habe ich vom Rückgaberecht keinen Gebrauch gemacht!

Für einen ausführlichen Bericht dieser 2003 vorgestellten 8 Megapixelkamera mit dem besonderen CCD-Sensor mit Vierfarb-Mosaik und den erweiterten Möglichkeiten (Speicherung im Rohdatenformat, zusätzlich zum unvermeidlichen Sony Memory-Stick-Speicherkarteneinschub ENDLICH noch ein Fach für CompactFlash-Karten!) werde ich mir noch Zeit lassen, davor sind noch andere ebenfalls interessante Digitalkameras dran.

"Repariert"

Zwischenstand

Die "Reparatur" der wackelnden F828 Gehäusehälften erwies sich als überraschend simpel. Ich hatte befürchtet, die Sony halb zerlegen zu müssen, um entsprechende Schrauben/Muttern wieder festzuziehen. Tatsächlich genügte die Abnahme eines Teils, um an zwei lose Schrauben zu kommen und diese wieder festzuziehen. Das war schon alles. Sollten die besagten zwei Schrauben sich mit der Zeit wieder lösen, wird mit Schraubensicherung gearbeitet!

Praxistest

Nach der Sony Cyber-shot DSC F-707 in diesem Sommer kommt diesen Herbst die ebenfalls 8 MP auflösende Nikon Coolpix 8400 darn. Ggf. wartet die F828 bis 2019, um im digicammuseum.de auch Zukunft interessante Praxisberichte bieten zu können.

Der schicke Riemen musste sein! Das ist nicht Retro, der Riemen ist echt – aus den gefühlt 1970er Jahren. In diesem Fall habe ich auch nichts gegen einen so auffälligen Kameragurt. Könnte unterwegs für gewünschte Diskussionen sorgen…


Pilz Alarm

02. April 2018, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren, Reparieren

Eigentlich ist ja der Herbst Pilzsammelzeit…

Hier gibt es Pilze ganzjähring! Nicht im Glas aber auf dem Glas – auf Fotobörsen

Pilze auf Foto(geräte)börsen?

Ja, Linsenpilz, Fungus der sich auf Linsenoberflächen bildet. Bevorzugt auf (ur)alten, falsch – zu kalt/feucht – gelagerten Objektiven. Das, was kiloweise auf Fotobörsen auf die Tische gekippt wird. Und in schummerigen Hallen oft nicht, bzw. zu spät, heißt zu Hause entdeckt wird! Wenn ich keine starke LED-Leuchte zur Kontrolle eines Objektivs dabei habe, und der Anbieter den Gang vor die Halle (gegen Kaution) verweigert: FINGER WEG!

Pilz/Fungus macht Objektive schrottreif

Und was noch schlimmer ist, Pilze vermehren sich durch Sporen. Die umherfliegend auch „gesunde“, einwandfreie Objektive „anstecken“ können. Um den Linsen-Pilz zu entfernen, muss ein Objektiv komplett zerlegt werden, um an die befallenen Oberflächen zu kommen. Lohnt sich bei Uraltlinsen überhaupt nicht. Für die Reparatur eines 2,8/70-200 mm Canon USM L durfte ich einst 400 Euro berappen, um die verpilzte Linsengruppe austauschen zu lassen!

Also: Ganz erhöhte Vorsicht bei Kauf auf Fotobörsen (in dunklen Hallen)! Besonders, wenn die Anbieter im Preis unflexibel sind!


"Vom Verkäufer generalüberholt II"

16. Februar 2018, Ralf Jannke - Wissen, Reparieren

Neulich im Internet

Ich habe mir nicht vorstellen können, dass sich dieser werbewirksame Anzeigen-Zusatz: „Vom Verkäufer generalüberholt…“ noch steigern ließe.

Doch es ist möglich! 

Da wurde/wird für etwas unter 100 Euro eine CaMiNiOly mit kleinem Defekt als "Vom Verkäufer generalüberholt" angeboten.

Und Achtung, jetzt kommt’s:

"mit kleinem Defekt" heißt: ERKENNT KEINE SPEICHERKARTE…

Auch wenn es sich beim Angebot um eine alte, hochwertige DSLR handelt: Für so eine „generalüberholte“ Kamera mit "kleinem" Defekt würde ich keine 20 Euro bieten! Ich würde das eher als Totalschaden bezeichnen! Das ist Bastlerware!

Wer sagt, dass da nicht „nur“ ein nadeldünner Pin im Speicherkartenschacht verbogen, sondern gleich ganz abgebrochen ist? Oder das Kamera-Computerboard einen weg hat, und deshalb keine Speicherkarte mehr erkennt… "Kleiner Defekt"…

Die gleiche Kamera gibt es funktionierend mit Rückgaberecht je nach Anzahl Auslösungen zwischen 150 und 190 Euro. Wie kann man es da wagen derartig überteuerten E-Schrott anzubieten?


Ertrunkene Daten

14. April 2017, Boris Jakubaschk - Ausprobieren, Reparieren

Vor einer Weile berichtete Ralf von einer Nikon Coolpix 4300, die wohl einige Zeit auf dem Grund der Nordsee zugebracht hatte, bevor sie ins Netz eines Fischers geriet. Inzwischen ist auch die Speicherkarte aus dieser Kamera bei uns gelandet.

Wie in den Bildern oben zu sehen, sieht die Speicherkarte rein optisch deutlich besser aus als die Kamera, in der sie steckte. Ein beherzter Versuch, die Karte einfach in ein Lesegerät zu stecken, hatte erwartungsgemäß keinen Erfolg.

Ich wählte daher einen etwas vorsichtigeren Ansatz

Ertrunkene Daten

Batterietricks II

03. Februar 2017, Ralf Jannke - Wissen, Ausprobieren, Reparieren

Kleiner Nachtrag zu „Batterietricks“

Zumindest die Ladegeräte professioneller Digital-SLRs bieten die Möglichkeit, Akkus nicht nur zu laden, sondern auch gezielt zu konditionieren. Auch wenn moderne NiMH-, Lithium-Akkus nicht mehr den gefürchteten Memory-Effekt der alten NiCD-Akkus haben, schadet es nicht, moderne Akkus von Zeit zu Zeit zu „erfrischen“.

Batterietricks II

Batterietricks

02. Februar 2017, Boris Jakubaschk - Ausprobieren, Reparieren

Wer sich mit älteren Kameras befasst, hat typischerweise auch mit Akkus zu tun, die häufig genau so alt sind und die vor allem sehr lange nicht benutzt wurden. Meine jüngsten Neuzugänge haben mich dabei mit zwei typischen Phänomenen konfrontiert:

Fall 1:

Meine Akkus für die Nikon D1 ließen sich zu meiner großen Freude anstandslos laden und die Kamera lief mit einem frisch geladenen Akku scheinbar tadellos. Nach ein paar Stunden in der (abgeschalteten) Kamera trat aber plötzlich ein Fehler auf: Der Akku wurde immer noch als randvoll angezeigt, die Kamera reagierte wie gewohnt, das Auslösegeräusch war unverändert - aber alle Aufnahmen komplett schwarz. Ich rechnete schon mit einem Defekt von Verschluss oder Sensor.

Batterietricks

Blitzreparatur

25. Oktober 2016, Boris Jakubaschk - Reparieren

Die Fuji FinePix 4900 Zoom lag schon seit über einem Jahr bei mir herum. Nachdem ihr bei einem Kurztest nur ein beleidigter „Zoom error“ zu entlocken war, hatte ich sie erst mal links liegen gelassen – wohl wissend, dass die Zerlegung einer Ultrazoom-Kamera meist kein Vergnügen ist.

Jetzt habe ich kurzerhand etwas Anderes ausprobiert: Mit den Daumen auf der Frontlinse habe ich den inneren Objektivtubus (also den Teil, der herausfahren sollte) erst vorsichtig und dann ziemlich kräftig kreisförmig in alle Richtungen gedrückt. Die Idee war, eventuelle Fremdkörper im Spalt rund um den Tubus soweit zusammenzudrücken, dass er wieder freikommt und herausfahren kann. Nach ein paar Runden hörte ich zweimal ein knackendes Geräusch, als wäre etwas mechanisch eingerastet.

Zu meiner großen Überraschung kam das Objekitv beim anschließenden Einschalten heraus. Dabei gab es zwar ein paar sehr besorgniserregende Geräusche, die sich aber nach mehrmaligem Aus- und Einschalten legten. Ob diese „Reparatur“ von Dauer ist kann ich noch nicht sagen, aber immerhin kann ich diese High-End-Kamera aus dem Jahr 2000 jetzt ausprobieren. Einen Eintrag in der Datenbank habe ich ihr schon mal spendiert, Beispielbilder folgen noch.


Canon ION Still-Video-Kamera Laufwerkfehler?

06. Februar 2016, Ralf Jannke - Reparieren

„Meine Ion-Modelle zeigen alle den gleichen Fehler: Möchte man den Inhalt einer Diskette anschauen, wird das erste Bild am Videoausgang ausgegeben. Man kann nun durch die Bilder blättern, die Nummern werden im Display angezeigt und das Laufwerk klickt ? es ist aber immer nur das erste Bild zu sehen. Kann jemand Hinweise zu diesen Fehler geben?“ (Boris Jakubaschk)

Man kann diesen Fehler noch ein wenig ausweiten: Es geht nicht nur ums Anschauen von Bildern, es geht um die Neuaufnahme von Fotos mit einer Canon ION überhaupt. In Kameras, die den oben beschriebenen Fehler zeigen, lassen sich die Canon Video-Disketten gewöhnlich problemlos löschen (formatieren). Wobei es egal ist, ob ich eine schon mehrfach gebrauchte oder eine neue, noch originalverpackte (verschweißte!) Diskette nehme. Wobei „neu“ relativ ist, denn selbst originalverschweißte Video-Floppys sind mindestens 20 Jahre alt... 

So oder so, nachdem die Video-Floppy gelöscht wurde, lässt sich 1 – EIN – Foto aufnehmen. Entweder signalisiert das Zählwerk, die LED-Anzeige dann Bild Nummer 2, um nach dem nächsten Auslöseversuch sofort zur Bildnummer 50 durchzulaufen, oder es springt gleich nach der ersten Aufnahme auf die Spur 50. Und das war es dann. Nichts geht mehr. Immerhin ist es möglich, dieses eine Bild anzuschauen. 

Ob es an den Schreib-/Leseköpfen der Videofloppy-Diskettenlaufwerke liegt?

Dazu muss die Kamera gar nicht extrem gebraucht oder hart angestoßen worden oder runtergefallen sein, was zu einer Dejustierung der Schreib-/Leseköpfe führen könnte. Es könnte sich um eine Art Alterung zu handeln. Die IONs sind jetzt eben über 20 Jahre alt! Man kommt auch nicht an die Schreib-/Leseköpfe, um nachzusehen, ob da etwas „rostig“ oder voll Belag (Abrieb) ist. Der Einsatz einer vorhandenen Original Canon Reinigungs-Video-Floppy brachte keine Abhilfe. Sind es irgendwelche Ent-Magnetisierungseffekte? Nur warum lässt sich dann überhaupt das eine Bild aufnehmen und auch wiedergeben?

Hat sich schon mal ein Sammlerkollege mit diesem Thema befasst und weiß Abhilfe?